The Candidate Experience Awards für echte Candy Dates

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 5 Minuten.

Klingt gut, oder? Ausgezeichnete Candidate Experience! Wer kann das schon von sich behaupten? Ich kenne ja meine Pappenheimer und weiß, dass der ein oder andere da draußen sich jetzt stolz auf die Brust trommelt und ein „Ich!“ respektive „Wir!“ hinaus posaunt. Andere wiederum werden sich vor Scham einigeln und warten, bis ich diesen Blogartikel beendet habe (um dann aber befreit aufzuatmen). Wer wirklich so eine ausgezeichnete Candidate Experience aufweist, wurde hierzulande (ich fasse unter „hierzulande“ jetzt mal großzügig Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen) allerdings noch nie erfasst bzw. gemessen. Doch das ändert sich nun…

Ausgezeichnete Recruiting-Qualität?

Bevor ich tiefer einsteige, muss ich allerdings erst einmal die Besserwisser bzw. Unkenrufer ruhig stellen. Die werden nämlich sagen, hoppla, aber das gibt es doch, da gibt es doch so viele Rankings und Studien, die so etwas beurteilen. Nein, liebx Lesx, die gibt es in der Tat nicht. Es gibt ein Siegel, eine „Institution“, die etwas Ähnliches macht, ja. Und welches meiner Meinung nach eins der wenigen Siegel ist, die man sich mit Stolz an die Brust respektive auf die Karriere-Website pappen kann. Die Rede ist von Best Recruiter. Hier haben Sie nämlich gar nicht wirklich viel Einfluss auf die Siegelvergabe. Stopp, ich muss mich korrigieren. Im Gegenteil, Sie haben so viel Einfluss, wie bei keinem anderen Siegel sonst. Allerdings wissen Sie zunächst einmal gar nicht viel davon, dass Sie einen richtig guten Job machen müssen, denn was hier stattfindet, kann man analog zum „Mystery Shopping“ als „Mystery Recruiting“ bezeichnen.

Heißt, dass im Rahmen dieses Awards auf der einen Seite Karriere-Website, Stellenanzeigen und Social Media-Profile gecheckt und bewertet werden. Auf der anderen Seite aber wird auch ihr Recruiting-Prozess gründlich durchleuchtet. Nämlich durch Mystery-Bewerbungen und -Bewerber. Ganz schön mysteriös, oder? Da geben sich dann Ottornormalmenschen als fiese, gemeine bitterböse Bewerber aus, um Sie mal so richtig auf die Nagelprobe zu stellen. Oder aber bewerten Sie anhand ihrer Erfahrungen aus der Vergangenheit (oder haben vielleicht keine Erfahrungen, wollen Ihnen als Unternehmen mal ihre „Wertschätzung“ entgegenbringen ;-) Und wenn Sie dann eine souveräne Leistung abliefern, trotz eines solchen Verhaltens wie exemplarisch in diesem Video gezeigt:

und trotz der dümmsten Anfragen am Telefon stets freundlich, geduldig, wertschätzend und professionell auftreten, dann sind Sie dem Siegel schon ein ganzes Stück näher. So richtig nahe sind sie dem erst, wenn Sie Ihr Portemonnaie weit aufmachen. Und bevor Sie da großartig nachdenken: Zahle ich für das FOCUS Arbeitgebersiegel oder für das Best Recruiters-Siegel – bitte einmal ganz kurz das Gehirn einschalten! Und schon pappt neben dem FOCUS Top Arbeitgebersiegel auf Ihrer Karriere-Website und in der Bewerber-Broschüre auch noch das Best Recruiters Siegel.

Ausgezeichnete Candidate Experience!

Wie schon gesagt, ein guter Ansatz. Aber trotz all dem, was da aufgeboten wird: Die jenigen, die da ins Feld geschickt werden, sind mitnichtenundneffen Ihre Bewerber. Es sind Mystery-Bewerber, die den Auftrag bekommen haben, sich fiktiv bei Ihnen zu bewerben, weil das nun mal ihr Job ist. Ein Bewerber, der sich gezielt bei Ihnen im Unternehmen bewirbt, tickt anders, als einer, den man darauf ansetzt.

Die Frage ist doch, wer bei diesem Award eigentlich die Standards auf welcher Basis setzt. Was sagen die eigentlichen Adressaten, die Bewerber tatsächlich dazu, ob und welche Informationen für sie relevant sind? Viel mehr als Stochern im Nebel ist das Ganze also nicht. Wie gesagt, ich halte diesen Award schon für einen der besten und sinnvollsten in diesem ganzen Arbeitgebersiegel-Dschungel. Aber er hat auch so seine Tücken, wird doch der Recruiting-Prozess hier relativ eng gefasst.

Insofern wäre es doch toll, wenn es die Möglichkeit gäbe, Bewerber Ihren Recruiting-Prozess bewerten zu lassen. Und das ganz ohne Kosten für Sie! Nein, das ist jetzt kein vorgezogener Aprilscherz. Sie bekommen kostenlos Ihre „Candidate Experience“ bewertet. Deswegen heißt das Ganze dann ja auch Candidate Experience Awards. Und, Sie merken es schon, es ist nicht nur ein Bewertungsprozess, nein, auch hier gibt es einen schicken Award, ein Siegel, welches Sie dann wiederum echt mit Stolz an Ihre Brust heften können! Jetzt aber mal wirklich!

„Bei den Candidate Experience Awards wird zudem der betrachtete Recruitingprozess sehr weit gefasst: Von der Zeit vor einer Bewerbung über die konkrete Bewerbung, weiter zur Auswahl und Interviewphase bis zum Onboarding. Beide Beteiligte, Arbeitgeber und Bewerber schildern und bewerten ihre jeweiligen Prozesse bzw. Erfahrungen und der Vergleich aus Eigen- und Fremdsicht mit den Benchmarkdaten zeigt konkret umsetzbare Verbesserungspotenziale auf.“

Und wenn der Evaluierungsprozess ergibt, dass Sie Ihren Bewerbern doch eher keinen ganz so roten Teppich ausrollen, sondern ihn im Gegenteil, eher den Eintritt in Ihr Unternehmen mit Stacheldraht bewehrten Mauern und Panzersperren verwehren, dann müssen Sie sich zwar dafür schämen. Aber das können Sie ganz ungeniert im stillen Kämmerlein. Und drüber nachdenken, was Sie denn besser machen können, um besser abzuschneiden. Denn keine Angst, hier wird keiner an den Pranger gestellt. Es werden eben wirklich nur die „besten Candidate Experiences“ ausgezeichnet und veröffentlicht, die Unternehmen, die ein echtes Candy Date ermöglichen eben. Alle anderen werden unter den Teppich gekehrt.

The Candidate Experience Awards

Super Sache, sagen Sie? Da haben Sie verdammt noch mal Recht! Was ja mit ein Grund ist, warum ich die Candidate Experience Awards, die von Wolfgang Brickwedde (ICR) in die DACH-Region geholt wurden, von ganzem Herzen und mit all meiner Leidenschaft für gutes Personalmarketing neben illustren Persönlichkeiten und Experten auf Ihrem Gebiet als Beirat unterstütze.

Auch Sie wollen dabei sein und mit nur zwei Stunden Aufwand kosten- und risikofrei die Zufriedenheit der eigenen Bewerber messen, benchmarken und verbessern? Für viele Arbeitgeber klingt das zu schön, um wahr zu sein, so dass die Anmeldezahlen nach nur vier Wochen in der DACH-Region schon 150% über den vergleichbaren Zahlen in Großbritannien liegen. Der Wettbewerb wird wird dieses Jahr zum ersten Mal in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Frankreich und den Niederlanden durchgeführt. In Großbritannien gibt es die Awards bereits seit 2012, in den USA und Kanada seit 2011.

Sie wollen mit dabei sein? Dann melden Sie sich schleunigst an! Seien Sie dabei und registrieren Sie sich kosten- und risikofrei noch bis zum 15. Juli für die Candidate Experience Awards!

Die Best Practices aus dem Wettbewerb werden übrigens am Thementag „Candidate Experience“ auf der Zukunft Personal am 16. September vorgestellt. Unbedingt empfehlenswert ist also, bereits am Vortag anzureisen, sich abends entspannt auf DAS HR-Networking-Event im Umfeld der Zukunft Personal zu begeben und dann frisch und gut erholt den zweiten Messetag in Angriff zu nehmen.

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