Mit der Ausbildung zux Kaufx für Büromanagement bei der GRG verschaffen Sie sich ausgezeichnete Zukunftschancen. Als Kaufx für Büromanagement profitieren Sie von zahlreichen Einsatzmöglichkeiten in fast allen wirtschaftlichen Bereichen.
Na, was sagen Sie? Wie gesagt, das ist nur so ein Beispiel. Aber Sie können das Ganze wirklich universell durchdeklinieren. So macht das Lesen und Verfassen von Stellenanzeigen endlich wieder Spaß! Hier werden keine Geschlechter diskriminiert, weil es gar nicht erst welche gibt! Ich plädiere für die geschlechtsneutrale Stellenausschreibung. Jetzt!
Noch ein paar Beispiele gefällig?
- Geschäftsführx
- Managex
- Controllx
- Expertx
- Sachbearbeitx
- Mitarbeitx
- Beratx
- Kraftfahrerx
- …
Ausgesprochen erinnert mich das Ganze ein wenig an Asteriks und Obeliks. Gab es da nicht auch Charaktere wie Mitarbeiteriks, Beratiks und Expertiks?
In einigen Fällen müsste man sich aber wohl doch noch was anderes einfallen lassen. Profiks ist ja okay. Aber was macht man bei Ingenieur? Ingenieux (versuchen Sie das mal auszusprechen)? Und bei einem meiner Lieblinge, dem Referent? Referentx? Referx? Knifflig wird es auch bei Arzt und Ärztin. Doktorx geht ja nicht wirklich, weil nicht jeder Arzt ist auch gleich Dokto(r)x. Und wo ich gerade jeder schreibe – geht natürlich auch nicht. Muss dann jedx Doktox heißen. Oder wie? Eieiei, scheint doch nicht ganz die Patentlösung zu sein. Aber wir kommen dem näher.
Aber mal ganz im Ernst, was können Sie tun, um solche Ungetüme wie oben zu vermeiden? In Stellenanzeigen wäre die (m/w)-Variante wirklich die eleganteste Lösung. Ob schön oder nicht, sei mal dahin gestellt. Das AGG fordert eben seinen Tribut. Und in Website-Texten? Ginge natürlich auch (m/w). Erschwert aber das Lesen. Ich weiß, das wollen Gleichstellungsbeauftragte nicht lesen, aber am einfachsten und naheliegendsten, weil lesefreundlichsten und der Umgangssprache entsprechend wäre doch die männliche Form. Und ein Hinweis auf der Website, dass man aus Gründen des Leseflusses die männliche Variante gewählt hat, aber natürlich (!) Männlein wie Weiblein und Mitarberiks wie Kollegiks gemeint sind.
Oder höre ich Proteste?
Update: Mittlerweile sind wir von Tatsachen überrannt worden, die so zuvor keiner auf dem Schirm hatte, nämlich das so genannte dritte Geschlecht. Was das bedeutet und welche Auswirkungen das Ganze hat, lesen Sie in diesen Artikeln:
Ist das „d“, also das „divers“, als Zusatz zu „m/w“ in Stellenanzeigen Pflicht?
Genderquatsch mit Stellenanzeigen: Der Kaufmensch
Hilfe, die Werkstudierenden sind da!
Martina Eberl
personalmarketing2null
Andreas
personalmarketing2null
Anika Zeimke
personalmarketing2null
Barbara Braehmer
Sebastian Dietrich
Sebastian Dietrich
Ralf Eisenbeiß
personalmarketing2null
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Judith
Michel
personalmarketing2null
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Lars Hahn
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Deborah Liebig
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