03. Mai 2023
Charta der Vielfalt - ist der "Diversity-Ablassbrief" Schmufix oder sinnvoll?
Lesezeit 11 Min.

In meinem letzten Blogartikel hatte ich mich mit der “Güte” des Arbeitgebersiegels “Arbeitgeber der Zukunft” auseinandergesetzt (Spoiler: Der einzige, für den dieses Arbeitgebersiegel “gut” ist, ist der Auslobende selbst). Käufliche Arbeitgebersiegel ohne jegliche Gegenleistung sind reine Augenwischerei und Bewerbertäuschung, das ist klar – und beliebt bei Personalisten, die sich dafür sogar auf LinkedIn feiern. Wie
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Wenn Sie sich angesichts der Überschrift eine Antwort auf die Frage erhofft haben, ob das Siegel “Arbeitgeber der Zukunft” meiner Meinung nach einen Mehrwert für Arbeitgeber und vor allem für Bewerber bietet (was bei den meisten anderen Arbeitgebersiegeln nicht der Fall ist), muss ich Sie leider enttäuschen: Hier gibt es nichts (mehr) zu sehen. Manchmal
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“Tut uns leid. Wir haben echt Mist gebaut.”, so steht es in großen Lettern in Anzeigen, die das Medien-Unternehmen Burda (FOCUS) im Rahmen einer Kampagne in seinen Magazinen und Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Darin räumt der Anbieter eines der unter HR-Experten umstrittensten Arbeitgeber-Siegel in Deutschland (FOCUS Top-Arbeitgeber) seine Mitschuld an der Recruiting-Misere in Deutschland ein. “Wir haben
weiterlesen02. Dezember 2021
Wir brauchen keine Recruiting-Innovationen - wir brauchen mehr Transparenz und Wertschätzung!
Lesezeit 12 Min.

Jedes Jahr das gleiche: Glaskugelbeauftragte der HR- und Recruiting-Szene fühlen sich dazu berufen, die HR- und Recruiting-Trends für das kommende Jahr zu prophezeien (zugegebenermaßen gehörte ich auch dazu, bis ich erkannt habe, dass alle proklamierten HR-Trends für die Katz sind, solange die Basics nicht stimmen). HR-Startups kommen (und gehen), die uns die neueste Recruiting-Innovation versprechen.
weiterlesen31. August 2018
Deutschlands begehrteste Arbeitgeber - Arbeitgebersiegel-Coup oder Schmu?
Lesezeit 9 Min.

Heutzutage, im tiefen Jammertal des Fachkräftemangel-Geschreis, reicht es nicht mehr aus, Deutschlands Top-Arbeitgeber zu sein. Es gibt einfach zu viele davon. Auch “beste” Arbeitgeber gibt es wie Sand am Meer. Da muss man sich schon was einfallen lassen. Höchtse Fairness im Job bspw. Oder man taucht tief ein in die Mythen von Big Data und präsentiert
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Es wird wohl nicht jedem schmecken, was Deutschlands größtes Businessnetzwerk da ab Mai vorhat. Ab diesem Zeitpunkt soll nämlich in Analogie zum so genannten Top-Company-Siegel ein Top-Recruiter-Siegel vergeben und jedes Profil entsprechend kenntlich gemacht werden. In diese Zertifizierung fällt jedes Nutzerprofil, aus dem klar hervorgeht, dass die Tätigkeit des Inhabers zu mindestens 50 Prozent aus
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Obwohl Arbeitgebersiegel bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber bei Bewerbern eher eine untergeordnete Rolle spielen (siehe Grafiken), hat sich der Handel mit solchen Auszeichnungen prächtig entwickelt, eine wahre “Arbeitgebersiegel-Wirtschaft” hat sich dank Fachkräftemangel-Gespenst und mangelndem “Personalmarketing-Engagement” seitens der Unternehmen entwickelt. Top-Arbeitgebersiegel-Produzent ist das “Nachrichtenmagazin” FOCUS. Nach dem “Deutschlands bester Arbeitgeber”-Clou setzt man nun mit
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Sie haben es wieder getan. Bereits zum sechsten Mal kürt FOCUS “Deutschlands beste Arbeitgeber”. Während man anderswo recht bescheiden ist und nur 100 Top-Arbeitgeber prämiert, geht FOCUS in die Vollen und deklariert gleich 1.000 Unternehmen als Deutschlands besten Arbeitgeber. Egal, ob nur 6 oder mehrere Hundert Bewertungen: Alle sind sie “top”. Alles zu den Hintergründen
weiterlesen06. Dezember 2016
kununu auf Stimmenfang: Weichgespült und stärker als jeder Betriebsrat
Lesezeit 6 Min.

Vor Kurzem schrieb ich noch über den Stellenwert von kununu bei Bewerbern respektive Arbeitgebern. Was die Ergebnisse der Social Media Personalmarketing Studie 2016 in diesem Kontext so hervorbringen, ist schon interessant. Interessant ist aber auch, wie kununu versucht, Stimmen respektive Bewertungen einzufangen. Und da scheint fast jedes Mittel recht…
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Wie war es einst gehypt worden, das “Social Media Personalmarketing”. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo darüber diskutiert wurde, ob denn die Facebook Karriereseiten die Karriere-Website ablösen würde (die noch längst nicht in jedem Unternehmen etabliert ist). Mit entsprechenden Konferenzen verdienten sich entsprechende Anbieter eine goldene Nase. Und heute? Was ist übrig geblieben
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