23. April 2026
Ist KI-Jobsuche sexistisch? Über Bias, Matching und den entscheidenden Unterschied
Lesezeit 15 Min.

In meinem letzten Artikel „KI-Jobsuche auf Karriereseiten: Dialog statt Filter” habe ich beschrieben, wie sich die Jobsuche verändert und warum eine konversationelle KI-Suche auf Karriereseiten der nächste logische Schritt ist. Die aktuelle Debatte um KI in HR – angestoßen durch Fälle wie Mobley v. Workday und Eightfold.ai – wirft dabei eine grundsätzliche Frage auf, die
weiterlesen01. April 2026
Bundesarbeitsgericht: 120.000 Euro Entschädigung wegen algorithmischer Altersdiskriminierung
Lesezeit 10 Min.

Ein Algorithmus hat einen 56-jährigen IT-Projektmanager innerhalb von weniger als vier Minuten aussortiert. Kein Mensch hat seine Bewerbung je gesehen. Nun hat das Bundesarbeitsgericht ein Grundsatzurteil gesprochen – mit krassen Folgen für jedes Unternehmen, das ein Bewerbermanagementsystem einsetzt. Wie Menschen jenseits der 50 kategorisch aussortiert werden Was Thomas M. erlebt hat, ist für Bewerber jenseits
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Viele reden von KI-Jobsuche oder KI auf Karriereseiten. Doch nur wenige meinen damit dasselbe. Und noch weniger liefern, was sie versprechen. In meinem Artikel „KI-Hype: Hat die Karriereseite wirklich ausgedient?” habe ich aufgezeigt, warum die Karriereseite trotz aller KI-Euphorie nicht verschwinden wird. Dort schrieb ich auch, dass die erweiterte Volltextsuche mit Conversational Search zum neuen
weiterlesen18. März 2026
HR4Democracy: Warum gute Personalarbeit und Demokratie zusammengehören
Lesezeit 8 Min.

Der Arbeitsplatz ist kein neutraler Ort. Er hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie Menschen über Demokratie denken. Wer Mitsprache erlebt, stärkt seine demokratische Haltung. Wer keine Mitsprache erlebt, verliert sie. Unternehmen und die Personalabteilung entscheiden täglich, in welche Richtung es geht – in der Führung, im Recruiting und in der Unternehmenskultur. All das ist also kein
weiterlesen11. Februar 2026
Generative Engine Optimization (GEO), der beste Freund der Jobbörsen
Lesezeit 20 Min.

In gleichem Maße, wie man hört, dass GEO (Generative Engine Optimization) Recruiter vor schier unlösbare Probleme stellt, weil Bewerber angeblich nicht mehr googeln (Spoiler: tun sie sehr wohl), hört man zunehmend auch die These, KI würde Jobbörsen den Todesstoß versetzen. Die Argumentation scheint auf den ersten Blick plausibel: Jobsuchende fragen ChatGPT & Co., welche Arbeitgeber
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Während sich kalifornische Gerichte noch mit der bisher größten Sammelklage im Recruiting beschäftigen (Mobley vs. Workday), in der es um mutmaßliche Diskriminierung durch KI-gestützte Vorauswahl geht –, platzt bereits die nächste Bombe. Auch diesmal richtet sich die Klage direkt gegen einen Anbieter von KI-Recruiting-Technologie. In diesem Fall ist es Eightfold AI. Der Vorwurf ist dabei
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Stellen Sie sich vor, Ihre Bewerber werden über eine breit gestreute Kampagne dazu aufgefordert, sich einer Sammelklage gegen Ihren ATS-Anbieter anzuschließen. Klingt weit hergeholt? Weit gefehlt: Ab heute können sich potenziell Millionen Bewerber einer historischen Klage gegen Workday anschließen. Was das für die Zukunft von KI im Recruiting bedeutet – und warum die Branche nicht
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Was haben HR und Recruiting mit Demokratie und Freiheit zu tun? Und was mit einer klaren Haltung gegenüber einer gesichert rechtsextremen Partei? Auf den ersten Blick vielleicht wenig. Auf den zweiten allerdings sehr viel. Denn Jobsuchende entscheiden sich bewusst für Arbeitgeber, deren Werte sie teilen. Und die sich klar positionieren. Employer Branding ist ein Versprechen
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Es gibt HR-Events, die gleichen wie ein Ei dem anderen und bieten pure Langeweile. Und dann gibt es das HR Barcamp Berlin. Da ist alles andere als langweilig. Seit 2012 treffen sich in Berlin Menschen aus HR, Recruiting, Employer Branding und Personalmarketing. Und dabei tun sie etwas wirklich Radikales: Sie sprechen miteinander. Sie spinnen gemeinsam
weiterlesen31. Oktober 2025
Keine Jobs für die AfD: Sollten Stellenbörsen rechtsextreme Parteien unterstützen?
Lesezeit 19 Min.

Jobs der AfD sind heute auf deutschen Jobbörsen problemlos zu finden. Vor fünf Jahren stellte ich die Frage: Dürfen kommerzielle Plattformen eine vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei unterstützen? Die Antwort war damals schon unbequem. Nach den Correctiv-Enthüllungen über Remigration, der zunehmenden Normalisierung von AfD-Narrativen, der nachgewiesenen Beschäftigung von Personen aus rechtsextremen Organisationen in
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