
Es wirkt schon fast anachronistisch, wenn ich heute, im Jahr 2024 über die Bewerbung per WhatsApp schreibe. Gut 10 Jahre ist es her, dass deutsche Unternehmen WhatsApp im Recruiting-Kontext für sich entdeckten. Doch während der Messenger damals eher der dialogbasierten Berufsorientierung diente, finden Jobsuchende zunehmend die Möglichkeit, sich direkt über WhatsApp zu bewerben – statt
weiterlesen07. Juni 2024
Streichen Sie "Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?" im Bewerbungsformular
Lesezeit 7 Min.

Ob „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“, „Wie haben Sie von uns erfahren?“ oder welche Formulierung auch immer: Diese Frage in Bewerbungsformularen ist und bleibt überflüssig – und kann Bewerber kosten. Denn bei vielen, die eben noch an einer Stelle interessiert waren, setzt ein natürlicher Fluchtreflex ein und potenzielle Bewerber sind schneller weg, als
weiterlesen22. Mai 2024
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz kommt - Was bedeutet das für Karriereseiten?
Lesezeit 9 Min.

Die Aufregung ist groß, Erinnerungen an die Einführung der DSGVO werden wach: Das Schreckgespenst Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) geht um und das eine oder andere Unternehmen verfällt in Leichenstarre. Schon wieder so ein Bürokratiemonster! Denn nach dem 28. Juni 2025 müssen (Produkte und) Dienstleistungen „barrierefrei“ gestaltet sein. Und das gilt auch für Webseiten. Aber ist hier ähnlich
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Entgegen der Annahme vieler (Recruiting-Verantwortlichen etwa, oder auch Marketingagenturen, die erkennen, dass man mit dem “Fachkräftemangel” und dem Buzzword “Employer Branding” den Unternehmen viel Geld aus der Tasche ziehen kann, auch wenn man eigentlich gar nichts von der Materie versteht) bedeutet Employer Branding nicht „Marketing für alle und jeden“. Keiner kann jedermanns Liebling sein. Die
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Schaut man sich aktuelle Studienergebnisse zu Karriereseiten an, so gewinnt man unweigerlich den Eindruck, dass deren Relevanz für das Recruiting nicht wahrgenommen wird. Auch beim Anblick mancher Karriereseiten beschleicht einen das ungute Gefühl, dass Recruiter diese “Recruitingzentrale” als nur wenig relevant einschätzen oder deren Bedeutung nicht verstehen. Anders ist das Trauerspiel, das einem auf vielen
weiterlesen23. November 2023
Absolventen oder Absolvierende? Über die richtige Ansprache auf Karriereseiten
Lesezeit 4 Min.

Schaut man sich so manche Karriereseiten an, so findet man immer häufiger auch den Begriff “Absolvierende” als Menüpunkt in der Navigation. “Absolvierende” ist die politisch überkorrekte (aber leider falsche und vollkommen sinnfreie) Bezeichnung für “Absolventen”. Ein Blick auf die Bedeutung des Begriffs “absolvieren” würde eigentlich schnell Klarheit schaffen. Und wenn die Verantwortlichen endlich einmal ihren
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Heute möchte ich Sie einmal mit dem mentalen Modell vertraut machen. Genauer gesagt: mit dem mentalen Modell im Kontext von Karriereseiten. Ein Blick (nicht nur) auf viele Karriere-Websites zeigt deutlich, dass sich viele Unternehmen (oder auch Designer/Entwickler/Agenturen/Recruiting-Software-Anbieter) nur wenig Gedanken über den Nutzer, seine Erwartungen und Bedürfnisse machen. Anstatt sich an Web-Konventionen zu halten und
weiterlesen17. August 2023
Musk revolutioniert das Karriereseiten-Design und setzt auf Minimalistic Employer Branding
Lesezeit 3 Min.

Elon Musk ist einfach ein grandioser Typ. Er weiß einfach, wie’s geht: Ob Elektroautos, die zum großflächigen Lithiumabbau und zu Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung führen, ob das Ausbeuten des ohnehin knappen Grundwassers in Grünheide und die massenhafte Anwerbung polnischer Facharbeiter für seine Giga-Factory (die ihm allerdings ob der prekären Arbeitsbedingungen den Finger zeigen), ob das gekonnte
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Seitdem ich diesen Blog betreibe, immerhin seit 2010, schreibe ich darüber, wie wichtig der Jobtitel (oder auch Stellentitel) für den Erfolg einer Stellenanzeige ist. Ohne guten Stellentitel keine Auffindbarkeit. Ohne Auffindbarkeit keine Bewerber. Eigentlich eine ganz einfache Gleichung. Das hindert Recruiter aber nicht an besonders kreativen Stellenbezeichnungen. Und wenn sich dann keiner bewirbt, ja Herrgott,
weiterlesen03. Mai 2023
Charta der Vielfalt - ist der "Diversity-Ablassbrief" Schmufix oder sinnvoll?
Lesezeit 11 Min.

In meinem letzten Blogartikel hatte ich mich mit der “Güte” des Arbeitgebersiegels “Arbeitgeber der Zukunft” auseinandergesetzt (Spoiler: Der einzige, für den dieses Arbeitgebersiegel “gut” ist, ist der Auslobende selbst). Käufliche Arbeitgebersiegel ohne jegliche Gegenleistung sind reine Augenwischerei und Bewerbertäuschung, das ist klar – und beliebt bei Personalisten, die sich dafür sogar auf LinkedIn feiern. Wie
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