27. September 2024

Bewerbungsarchitektur: Entscheidend für den Recruiting-Erfolg
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weiterlesen23. April 2012
Lesezeit: 5 Min. Archiv
Eigentlich sollte dieser Artikel ja schon letzte Woche erscheinen. Und dann eigentlich heute Morgen. Aber ich weiß nicht, ob Sie dieses Phänomen auch kennen: Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, dass ein Tag nur 24 Stunden hat. Und eine Woche sieben Tage. Bei Monaten und Jahren wird’s da schon kniffliger, das variiert dann so zwischen 28 und 31 bzw. 365 und 366 Tagen. Da soll dann mal einer den Überblick behalten. Also, wo waren wir stehen geblieben, richtig. Also Montag. Es ist halt immer wieder so, dass was dazwischen kommt. In den meisten Fällen ist das positiv. Nicht unbedingt für Sie, lieber Leser, aber für mich, wenn ich mich statt eines Blogartikels um ein Projekt kümmere. Jetzt aber zurück zum Thema. Montag. Warum sollte dieser Artikel nun gerade Montag erscheinen, haben wir doch oben gerade festgestellt, dass die Woche sieben Tage hat. Naja, weil sich dieser Artikel um die neue Jobsuchmaschine goodmonday.de drehen soll und da liegt es doch nahe, diesen Artikel auch Montags zu veröffentlichen (wobei Sie dann immer noch das exklusive Recht haben, diesen Artikel auch Dienstags, Mittwochs, Donnerstags, Freitags, Samstags oder sogar Sonntags zu lesen. Schließlich leben wir trotz der Content Mafia GEMA (German Entertainment Mafia Association) und Weichertwahn in einem freien Land).
Der Name goodmonday leitet sich im Übrigen tatsächlich aus der Erfahrung ab, dass die meisten Menschen am Montag nach Jobs suchen, genau genommen Montag mittags. Gewissermaßen also ein feines Zusammenspiel aus den guten Vorsätzen des Wochenendes und der Brotzeit, um goodmonday-Mitarbeiter Paul Blau zu zitieren.
Was also ist goodmonday nun genau? Ein weiteres Monster? Ein weiterer Anbieter einer JobAd2.0StellenanzeigeSuperPlus? Ein weiterer Talentfrosch? Mitnichten und Neffen! goodmonday läutet vielleichti eine neue Ära der Jobsuchmaschinen ein. Denn goodmonday grast die Karriere- bzw. Unternehmenswebsites nach aktuellen Jobs ab. Und das ausschließlich. Ergo ist goodmonday keine weitere Metasuchmaschine à la kimeta, icjobs oder jobrobot, sondern lässt sich allenfalls mit jobscanner vergleichen. Allerdings setzt man in Berlin auf die neuesten Technologien und probiert auch viel aus. Und zeitgemäßer und nutzerfreundlicher als jobscanner kommt goodmonday allemal daher :-).
Und so lässt sich einfach nach der Traumstelle in der passenden Stadt suchen. Schon während der Suche bekommt man mögliche Treffer angezeigt (diese Technologie kennt man bspw. von Amazon oder Google Instant Search) und ist so vor Frustrationen gefeit. Denn Stellentitel, die nicht vorhanden sind, werden gar nicht erst angezeigt. Die Qualität der Suchergebnisse hängt im Übrigen stark von den Einträgen auf der Website selbst ab. So kann es also durchaus mal vorkommen, dass nicht die allerpassendsten Einträge angezeigt werden. Hieran wird aber fleißig gearbeitet. Problem ist eben, dass die Spracherkennung für die deutsche Sprache noch in den Kinderschuhen steckt und dies viel Finetuning und Fehleranalyse des Crawlers und der Suchschnittstelle bedeutet. Dies ist zwar ein langwieriger Prozess, letztendlich wird der aber dafür sorgen, dass die Suche in Zukunft immer besser wird.
Wie mir Katrin Kaden, Kopf und Gründerin von goodmonday, verraten hat, nutzen 85% aller bisher ins Visier genommenen Firmen noch gar nicht die Möglichkeit, Stellen über ihre eigene Homepage auszuschreiben. Das ist verdammt viel, in meinen Augen viel zu viel (wie war das noch mit dem Fachkräftemangel?) und auch wesentlich mehr, als man bei goodmonday von vornherein erwartet hätte. Dort ist man im Übrigen der Meinung (und der schließe ich mich uneingeschränkt an), dass die Nutzung der firmeneigenen Webseite für die Mitarbeitersuche weiter zunehmen wird (wir erinnern uns: eine Ihrer Hausaufgaben war die Optimierung respektive Einrichtung Ihrer Karriere-Website). Insofern ist es nur gut und richtig, dass das Team um Katrin Kaden dies mit ihrer neuartigen Jobsuchmaschine unterstützt und vorantreibt.
Grund genug also, sie noch mit ein paar Fragen zu löchern :-)
personalmarketing2null: Wer steckt hinter goodmonday? Wie ist Ihr Werdegang?
Katrin Kaden: Studiert habe ich Mathematik, nach dem Diplom dann lange Zeit in einem Software-Unternehmen gearbeitet, und mich dort vorrangig mit Suchtechnologie und Spracherkennung beschäftigt. Während und nach der Studienzeit und dann im Berufsleben ist man ja ganz natürlich immer wieder mit dem Thema Jobsuche beschäftigt. Welche Firmen gibt es, woran arbeiten sie, welche Mitarbeiter suchen sie, ist das für mich interessant?
Neben mir als Entwicklerin, wird goodmonday von einigen freien Mitarbeitern bei Design, Konzeption, Administration, Tests und Pressearbeit unterstützt.
personalmarketing2null: Was war denn letztendlich die Intention für goodmonday?
Katrin Kaden: Bestehende Lösungen, also Jobbörsen und Metasuchmaschinen, haben mich da nie so richtig glücklich gemacht: Ein zu kleiner Ausschnitt von allen Firmen, die Mitarbeiter suchen, zu viele Wiederholungen (auf den verschiedenen Trefferseiten tauchen immer wieder die selben Firmen auf und durch die unzähligen Kooperationen erscheinen auf den verschiedenen Börsen und Metasuchmaschinen oft die gleichen Stellenangebote), vielfach anonyme Stellenanzeigen oder auch Angebote, die sich erst nach Anmeldung erschließen lassen. Es entstand dann der Wunsch, eine Suchmaschine zu haben, die mich einfach zu den Stellenangeboten der Firmen leitet. Die Intention ist recht naheliegend. Firmen und Arbeitsuchende sollen einfacher zueinander finden.
Falls Sie als Unternehmen noch nicht vom Jobspider erfasst werden, hier noch ein paar Tipps von ihr:
Diese Tipps sollten Sie auf jeden Fall beherzigen, unabhängig davon, ob Sie von goodmonday gespidert werden wollen, oder nicht :-) Mir bleibt nicht viel mehr übrig, als Ihnen zu empfehlen, mal einen Blick auf goodmonday zu werfen und im Zweifelsfall auch Ihr Unternehmen dort anzumelden (natürlich kostenlos!). Und auch über Feedback freut man sich im Team von Frau Kaden sehr!
Ich auf jeden Fall drücke dem sympathischen Startup aus Berlin die Daumen und bin gespannt auf die weitere Entwicklung!
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Wantha
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Dan
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