Employer Branding: Mit Mitarbeiter-Blogs Gesicht als Arbeitgeber zeigen

von personalmarketing2null. Lesezeit: fast 9 Minuten.

Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, wenn ich hier jetzt schreibe, dass sich Social Media Personalmarketing nicht nur auf das Erstellen einer Facebook Karriere-Page beschränkt, oder? Eine weitere, sogar weitaus bessere Möglichkeit, sein Unternehmen im WWW zu präsentieren, sich ein Gesicht zu geben und auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen, bietet Ihnen nämlich ein Mitarbeiter-Blog. Was ein Blog ist,  muss ich Ihnen jetzt nicht erzählen, schließlich lesen Sie gerade eins. Wie Sie das Ganze aber für Ihr Employer Branding nutzen können, erzähle ich Ihnen gerne. Und eine Checkliste, die ich gemeinsam mit Jörg Buckmann (den man wohl getrost als den Novellisten der Personalblogger-Szene bezeichnen darf) erstellt habe und die Ihnen zeigt, warum Sie bloggen sollten und was Sie dabei beachten müssen, liefere ich gleich mit…

Dass man einen Blog wunderbar als authentischen Kommunikationskanal für die Mitarbeiter einsetzen kann, hat wohl als erstes deutsches Unternehmen der Tiefkühlkostanbieter Frosta erkannt. Beim Pionier in Sachen Mitarbeiterblogs bloggen bei Frosta bereits seit Juni 2005 die Mitarbeiter. Und das tun sie bis heute regelmäßig. Als erster  Azubi-Blog ging dann im Oktober 2005 der bezeichnenderweise auch “ausbildungsblog” genannte Ausbildungsblog des Unternehmens Festo an den Start. Mittlerweile gibt es auch diverse Nachzügler, die dieses Medium fürs Ausbildungsmarketing entdecken. Zuletzt hatte ich hier an dieser Stelle vom ThyssenKrupp-Rasselstein-Azubiblog berichtet, der erfreulicherweise sogar für den HR Excellence Award nominiert wurde gerade den HR Excellence Award in der Kategorie Mitarbeiterblog erhalten hat. Meinen Glückwunsch!

Anzahl der Blogs weltweit in Mio - Quelle: statista/NM Incite

Der in der breiten Masse wohl bekannteste Unternehmensblog ist wahrscheinlich der von Daimler. Mehrere hundert Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens beteiligen sich an dem Blog, der erst zwei Jahre später im Oktober 2007 live ging. Einige Autoren schreiben nur einen einzigen Artikel, andere wiederum prägen mit einer Vielzahl von Artikeln das Gesicht des Blogs. Natürlich ist Daimler nicht das einzige Unternehmen, das bloggt. Viele andere entdecken Blogs als Baustein Ihrer Employer Branding Strategie und ziehen nach, wie beispielsweise die Deutsche Telekom, das Telekommunikationsunternehmen QSC oder auch SMA Solar Technology.

Doch wie bei Facebook auch, missverstehen viele andere Unternehmen das Medium und posaunen ausschließlich gesichtslose selbstreferenzierende Marketing-Messages heraus. Als Beispiel hierfür mag der Vodafone-Blog dienen. Auch geht es – wie bei Facebook auch – nicht um einen super schick gestylten Blog mit ganz viel Blingbling, sondern primär um Content und Authentizität. Wenn Sie mehr über die größten Fehler lesen wollen, die bei der Umsetzung von Corporate Blogs gemacht werden, so empfehle ich Ihnen diesen Beitrag im PR-Blogger!

Generell gilt in Sachen Employer Branding mit Mitarbeiterblogs: Keiner kann ein Unternehmen so authentisch und überzeugend darstellen, wie die eigenen Mitarbeiter selbst. Und das zahlt dann im Umkehrschluss auch aufs Employee Branding ein: Denn im Falle eines richtig verstandenen Mitarbeiter-Blogs sorgt der Mitarbeiter ja nicht nur für eine bessere – oder sagen wir authentische und dem Gesamtbild förderliche  – Außenwahrnehmung, sondern auch dafür, dass er sich selbst besser positioniert.

Hier nun also KnabenManns ultimative Checkliste für alle, die sich mit dem Medium Mitarbeiterblog auseinandersetzen wollen.

Employer Branding mit Mitarbeiterblogs – die Checkliste

Wesentliche Bestandteile eines Blogs

  • Die Artikel selbst (Sie lesen gerade einen)
  • Kommentare (dürfen Sie gerne hinterlassen!) – Leser haben die Möglichkeit über Kommentare in den Dialog mit den Autoren zu treten. Dialog bedeutet im Übrigen, dass der Autor auf Kommentare eingeht und damit auch seine Wertschätzung ausdrückt.
  • Kategorien – jeder Blogartikel wird der besseren Auffindbarkeit wegen einer bestimmten Kategorie zugeordnet. Über diese lassen sich dann die Artikel innerhalb eines Blogs besser auffinden. Diesen Artikel werde ich bspw. den Kategorien Employer Branding, Ausbildungsmarketing und Personalmarketing zuordnen.
  • Schlagwörter, so genannte Tags – dem Artikel werden zwecks besserer Auffindbarkeit bestimmte Schlagwörter zugeordnet. Werden bestimmte Schlagwörter immer wieder verwendet, empfiehlt sich die Einrichtung einer entsprechenden Kategorie. Als Schlagwörter für diesen Artikel verwende ich bspw. Mitarbeiterblog, Corporate Blog, Ausbildungsmarketing, Personalmarketing, Social Media, Buckmann, Knabenmann, personalblogger, Personalmarketingblog, Google, Checkliste.
  • Permalinks – jeder Artikel bekommt seine eigene Seitenadresse, den so genannten Permalink, welcher idealerweise den Titel des Artikels im Namen trägt, z. B. personalmarketing2null.de/2012/12/02/employer-branding-mitarbeiterblogs-gesicht-arbeitgeber. Auf diese Weise gehen einmal geschriebene Artikel nicht verloren.

Wozu eigentlich bloggen?

Google liebt Blogs. Schreiben Sie regelmäßig und beachten einige wichtige Regeln, so wird man Ihren Blog und somit Ihre Botschaften leicht bei Google finden. So können Sie:

  • Reichweite aufbauen
  • Ihr Unternehmen und/oder sich selber als Experte etablieren
  • Eine (Arbeitgeber-) Marke aufbauen (Employer Branding)
  • Neue Kunden bzw. neue Bewerber erschließen
  • In den Dialog mit den Lesern treten

Darüber hinaus sind (zumindest selbst gehostete) Blogs im Gegensatz zu einer Facebook Karriereseite absolut unabhängig – d. h. Sie sind der Herr im Haus, wohingegen Sie bei Facebook nur zu Gast sind!

  • Auf Ihrem Blog können Sie jederzeit und topaktuell „richtige“, fundierte Artikel schreiben. Sie bieten eine hohe inhaltliche Tiefe, die Ihnen bspw. Facebook niemals bietet!
  • Ein Blog ist eine perfekte Informationsdrehscheibe – die Artikel können mit anderen Blogs vernetzt und einfach und schnell über Twitter, Facebook, Google+ und andere Social Media Plattformen weiter verbreitet werden.
  • Und vor allem: Sie geben Ihnen (oder Ihrem Unternehmen) ein Gesicht. Ihre Leser sehen, wer hinter den Beiträgen steht und können auf diese Weise eine Beziehung zum Autor aufbauen.

Themenwahl

  • Überlegen Sie sich die Ziele, die Sie mit einem Blog verfolgen wollen. Beachten Sie dabei: Ein Blog ist kein PR-Kanal. Weichgespülte und auf Gleichklang getrimmte Presseartikel haben dort nichts zu suchen!
  • Mit einem eigenen Blog beziehen Sie Stellung und besetzen Themen, statt sie nur weiter zu verbreiten (Räusper. So sollte es zumindest sein!)
  • Bei den Beiträgen ist erlaubt, was gefällt. Es sollte allerdings im Kontext zum Auftritt stehen
  • Es muss nicht immer ausschließlich um Neuigkeiten aus dem Unternehmen gehen. Auch „private“ Artikel sind durchaus erlaubt. Schließlich geht es darum, mit dem Blog authentisch aufzutreten und das Unternehmen und die Mitarbeiter vorzustellen. Das erlaubt auch einen Blick „hinter die Kulissen“.
  • Sind – wie das bei einem Mitarbeiterblog so üblich ist – mehrere Autoren beteiligt, so ist auf jeden Fall ein Redaktionsplan sinnvoll, der auflistet, wer wann über welches Thema schreibt und wann der Artikel veröffentlicht werden soll.

Technik / Software

Fürs Bloggen braucht es keine vertieften IT-Kenntnisse und passende Bloggersoftware gibt’s (praktisch) gratis:

  • WordPress. Die meist verbreitete Blogging-Software
  • WordPress.com: Auf der Blogplattform WordPress.com gehosteter Blog (z. B. mein “alter” Blog lief darauf)
    Nachteil: Limitierte Gestaltungsmöglichkeiten, Abhängigkeit vom Anbieter, ggf. unerwünschte Werbe-Einblendungen
  • WordPress.org: Blogging-Software, die auf Ihrem eigenen Server läuft und individuell angepasst werden kann (der neue personalmarketing2null-Blog)
    Vorteil: Unlimitierte Gestaltungsmöglichkeit, absolute Unabhängigkeit, keine Werbung, tausende so genannter Plug-ins (die Ihrem Blog zu noch mehr Funktionalität verhelfen)
  • Andere Blogplattformen: z. B. Blogger.com (ehemals Blogspot)

Aufwand und Ressourcen

Grundsätzlich lebt ein Blog von Aktualität. Heißt im Klartext: Ein Artikel pro Woche ist das Minimum. Ein Blog, der nicht regelmäßig aktualisiert wird, verliert schnell das Interesse der Nutzer (und von Google) und verdient den Namen „Blog“ darüber hinaus nicht. Aber bei einem Blog, der aus den Fingern und Hirnen mehrerer Mitarbeiter gespeist wird, ist das eigentlich kein Thema.

  • Je nachdem, wie lang die Artikel sind, wie aufwendig Sie recherchieren oder nach passenden Bildern suchen, ist mit einem Zeitaufwand von einer bis zu fünf Stunden für einen Artikel zu rechnen (also gut, das mit den fünf Stunden soll Sie jetzt nicht abschrecken. Aber bei so langen Artikeln, die ich vorzugsweise schreibe, kann das durchaus schon mal vorkommen!)
  • Ein Unternehmensblog kann (und sollte) auf verschiedene Autorenschultern verteilt werden. Mithilfe des oben erwähnten Redaktionsplans relativieren sich dann die Ressourcenaufwände – auf der anderen Seite braucht es dazu aber auch Vertrauen untereinander, ein Minimalmaß an Disziplin und im Idealfall einen Seitenbetreuer, der den Hut auf hat.

Eine Leserschaft aufbauen

Eine nachhaltige Leserschaft aufzubauen, ist nicht von heute auf morgen zu schaffen. Sie benötigen viel Herzblut, Geduld, Leidenschaft und Hartnäckigkeit. Weisen Sie daher immer und überall bei allen sich bietenden Gelegenheiten auf Ihren Blog hin,

  • zum einen über “herkömmliche” Wege (Verlinkung auf Website, E-Mail-Signatur, Geschäftskorrespondenz, Mundpropaganda etc.),
  • ggf. (wenn vorhanden) über eine eigene, passende Facebookseite oder Ihren Twitter- respektive Google+-Account,
  • über geschicktes Verlinken mit anderen Blogs und Online-Medien –
    im Artikel selbst, in Kommentaren anderer Blogs und
  • über die Blogroll (Liste von „befreundeten“ oder themenrelevanten Blogs – noch mal Räusper, die ist damals dem Relaunch zum Opfer gefallen, ist aber meine Hausaufgabe für über die Feiertage).
  • Darüber hinaus sollten Sie Ihren Lesern die Möglichkeit bieten, Ihren Blog per E-Mail oder RSS zu abonnieren (haben Sie eigentlich schon meinen Blog abonniert? :-))

Beispiele von Personalmarketing-, Mitarbeiter- und Azubiblogs

Übersicht deutschsprachiger Recruiting-/Personalmarketingblogs:

Empfehlenswerte deutsche Mitarbeiterblogs:

Azubiblogs:

Ein absolut hörenswertes Interview, welches Blogger-Kollege Jörn-Hendrik Ast mit Blogger-“Urgestein” Daniel Rehn zum Thema Blogging geführt hat und viele weitere wertvollen Hinweise enthält, gibt’s hier, wenn Sie auf den Play-Button klicken:

Und hier noch einmal eine grafische Aufbereitung zum Thema, die das vorher gesagte wunderbar auf den Punkt bringt (mit Dank an Jo Diercks, aber vor allem Patricia Redsicker):

Facebook vs Blog 10 Reasons Business Blogging is Better than Facebook [Infographic]

Übrigens, wenn Sie sich nun mal ganz ungezwungen mit dem Thema Blog beschäftigen und sich unverbindlich als Blogger ausprobieren wollen, so sind Sie (vorausgesetzt, Sie sind Personaler oder mit Personalführungsaufgaben betraut – Dienstleister müssen leider draußen bleiben!) herzlich eingeladen, beim personalblogger – dem Blog von Personalern für Personaler – zu beteiligen. Dort dürfen Sie sich dann mit Themen Ihrer Wahl (Employer Branding und alles andere kann, nichts muss) an der Seite von Jörg Buckmann, Marcus K. Reif, Jürgen Sorg, Florian Schrodt, Alexandra Götze, Birger Meier, Florian Wurzer, Matthias Melcher, Lukas Zulehner, Ellen Nagel, Tim Verhoeven, Dominik A. Hahn, Sebastian Manhart, Robindro Ullah und anderen nach Herzenslust austoben und sich in der Blogosphäre verewigen. Neben dem Bloggen selber bietet personalblogger Ihnen auch den Vorteil, sich mit Kollegen aus unterschiedlichen Unternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu vernetzen und sich ungezwungen auszutauschen.

Also auf, Blogger aller Länder, vereinigt euch! Macht mit, bloggt mit, vernetzt euch!

 

  1. […] ja eigentlich schon sonderbar. Alle sprechen vom Web 2.0, vom Fachkräftemangel, von Social Media, Blogs oder Active Sourcing. Im aber hier und heute aktuell noch immer wichtigsten Kommunikationskanal im […]

  2. Lieber Herr Knabenreich,

    leider erst jetzt gesehen, deswegen der späte Kommentar: Vielen Dank für die Empfehlung unseres Hays-Blogs, wir freuen uns sehr darüber!

    Herzliche Grüße aus Mannheim

    Christina Wolf

  3. […] Verlauf des Jahres unter anderem auch mein Beitrag über den Azubiblog der Douglas Group, der Einwurf von Henner Knabenreich über das Bloggen an sich oder die Blog-Festwoche bei Lutz Altmann über die Blogs der DFS und der […]

  4. […] nach einem Jahr Social Media im Recruiting-Bereich bereits hier im Blog berichtet. Aber auch Henner Knabenreich oder Ina Ferber berichten immer wieder von vorzeigbaren und gut gemachten Mitarbeiter- und […]

  5. […] Artikel zum DFS-Azubiblog: Personalmarketing2null W&V […]

  6. […] Fehlt also nur noch der Blog, in dem sich die Mitarbeiter der Arbeitsagentur über schmarotzende Hartz IV-Bittsteller auslassen können, über den massiven Stellenabbau bei der BA oder live von der nächsten Attacke in einem Jobcenter berichten können. An Themenvielfalt wird es nicht mangeln, da bin ich mir sicher! […]

  7. […] ich auch noch nie gesehen: Beim Artikel “Employer Branding mit Mitarbeiterblogs” wird die Lesezeit zu Beginn mit 9 Minuten angegeben – anscheinend automatisiert. Der […]

  8. Hallo Henner!

    Vielen Dank für die Glückwünsche! :-)
    Wir sind echt SUPER HAPPY, dass wir innerhalb von knapp 10 Monaten den Blog schon soweit bringen konnten. Das hätten wir damals nie gedacht!
    Anna und Kim schreiben in Kürze auch noch ausführlicher über die beiden Tage in Berlin … vorab haben wir auf der Rückfahrt im Zug erstmal einen kurzen Artikel gebloggt: http://azubiblog.thyssenkrupp-rasselstein.com/wp/2012/12/06/wir-sind-der-beste-mitarbeiterblog-2012/

    Unsere Mitnominierten, die den MA-Blog von GEA erstellt haben, haben unseren Blog übrigens lobend erwähnt:
    http://www.wollmilchsau.de/der-hr-excellence-award-fur-social-media-recruiting-gehort-uns/

    Ein großes Dankeschön auch nochmal für deine und Philippe Said’s Starthilfe beim Launch unseres Blogs. :-)

    Schöne Grüße aus Andernach
    Christian

    • personalmarketing2null sagt:

      Hallo Christian,
      super happy dürft ihr auch sein! Ihr habt einen tollen Job gemacht und macht in weiterhin. Wenn du schreibst, “das hätten wir damals nie gedacht”, so muss ich dir fast Recht geben. Einen Blog euphorisch aufzusetzen ist nämlich das eine. Wichtig ist ja, engagierte Autoren und spannende Themen zu haben, die dann in Artikel münden, die dann auch noch quasi “ungefiltert” und ohne von der Unternehmenskommunikation auf Gleichklang getrimmt zu werden, nach draußen kommuniziert werden. Und dass die Autorengemeinde andere ansteckt. Und das tut sie ja wohl, die Rasselbande ist ja schon größer geworden :-)
      Im Übrigen konnte ich gerade im Rahmen eines Seminars wunderschön am Beispiel des Indien-Artikels demonstrieren, wie man als eigentlich unbedarfter Besucher auf euren Blog aufmerksam wird. Chapeau! und weiter so!
      Die Grüße an Philippe richte ich aus, der weilt momentan in Australien :-)
      Schöne Grüße aus dem tief verschneiten Wiesbaden, auch an den Rest der Rasselbande!
      Henner

  9. Yu-Ting Liu sagt:

    Hallo Zusammen,
    sehr schöner Beitrag! :)
    Gerne würde ich mich über euer Feedback zu unserem Blog freuen, welches vorher ausschließlich von Johannes Lenz betreut wurde. Seit einer geraumen Zeit versuchen wir primär die Mitarbeiter aus jeder Abteilung einzubeziehen.
    Warum wir das gemacht haben, findet ihr hier:

    https://blog.grey.de/allgemein/wir-richten-uns-neu-aus-eine-agentur-mit-vielen-gesichtern/

    Gefällt euch der Content jetzt besser?

    http://blog.grey.de

    Herzliche Grüße,

    Yu-Ting

    • personalmarketing2null sagt:

      Hallo Yu, danke für dein Feedback!
      Die Neuausrichtung ist auf jeden Fall gut und richtig gewesen. Ein Blog eines Unternehmens, der nur von einer Person gefüttert wird – und diese dann nicht einmal wirklich dem Unternehmen zugehörig ist – verdient meines Erachtens nicht den Namen Blog. Ganz zu schweigen von Corporate Blog. Abgesehen davon, kann eine einzelne Person nie die Vielzahl von Artikeln bereitstellen bzw. Vielfalt garantieren, wie die Summe der Mitarbeiter. Insofern, weiter so und Grüße zurück!

  10. […] das, was für einen Mitarbeiterblog im Allgemeinen gilt, gilt natürlich auch für einen […]

  11. Ein langer, aber extrem lohnenswerter Artikel. Schön, dass Sie sich nicht auf Kosten der Substanz kurz halten :) Mein LIeblingszitat: “Mit einem eigenen Blog beziehen Sie Stellung und besetzen Themen, statt sie nur weiter zu verbreiten (Räusper. So sollte es zumindest sein!)” Das ist nämlich einer der Gründe, warum ich keinen Ihrer Artikel verpasse!

    • personalmarketing2null sagt:

      Vielen Dank für den Kommentar! So etwas lese ich immer wieder gerne und natürlich geht das runter wie Öl! :-)
      Freue mich immer wieder, meine Leser “kennenzulernen”!

  12. …Novellist der HR-Bloggerszene” – was für ein zauberschönes Kompliment aus des Meisters (spitzer) Feder! Danke, Henner, da geht der Merlot vom Käfer hier im Nachtzig noch viel mehr runter wie Öl… Ein letztes Grüezi, bevor ich für einmal die Grenze im wahrsten Sinne des Wortes übertrete…

    • personalmarketing2null sagt:

      Eine weitere Grenzerfahrung also. Ich drücke die Daumen und würde mich freuen, wenn du um eine Auszeichnung reicher den Weg in die Schweiz antrittst!

  13. Vielen Dank für diesen sehr guten Artikel und Ihr Plädoyer für´s Bloggen :-)
    Ich blogge selbst seit Juni 2011 für Scout24 (http://blog.scout24.com/). Das Blog war von Anfang an als Mitarbeiterblog konzipiert – und wir fahren mit diesem Konzept sehr gut. Neben einem Kernteam, das sich um Organisation und Redaktion kümmert (und nätürlich auch den ein oder anderen Artikel schreibt), schreiben vor allem Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen aller Scout24-Marktplätze. Bisher konnten wir über 60 verschiedene Autoren gewinnen. Falls diese nicht selbst schreiben, versuchen wir ihre Themen mittels Interviews einzufangen.

    Beste Grüße!

    • personalmarketing2null sagt:

      Hallo Herr Schmidt,
      Ihr Kommentar war leider im Spamfilter gelandet. Daher erst jetzt eine Stellungnahme meinerseits. Ich danke Ihnen fürs Feedback. Klasse, dass man bei Scout24 die Potenziale erkannt hat und so viele Autoren mitbloggen. Dann mal weiter so und beste Grüße zurück!

  14. […] 3) Wie Mitarbeiter-Blogs die Employer Brand Kommunikation unterstützen können Ein schöner Artikel auf personalmarketing2null sagt, welche Rolle Mitarbeiter-Blogs für die Kommunikation der Arbeitgebermarke spielen können. Es werden eine Reihe von bekannten und weniger bekannten Blogs als Beispiele zitiert und abschließend gibt es noch eine kleine Checkliste von Henner Knabenreich und Jörg Buckmann zu dem Thema. Als erklärter Fan des Bloggens empfehle ich diesen Beitrag wärmstens: Employer Branding: Mit Mitarbeiter-Blogs Gesicht als Arbeitgeber zeigen […]

  15. “Word” Henner :) gewohnt lang und sehr gehaltvoll und sogar mit einer Erwähnung eines meiner Beiträge … Du siehst mich begeistert :)!

  16. […] Den ganzen Beitrag bei personalmarketing2null lesen . Be Sociable, Share! Tweet  « Was Hacker einem strauchelnden Buchhändler raten: Espresso, 3D-Drucker, Amazon-Showroom Bisher keine Kommentare […]

  17. Super Artikel zum Nachmittagskaffee!
    Zum Thema Facebook oder Blog würde ich jedoch einfach sagen: “Und.” Obwohl auch ich aus den gängigen Gründen kein großer Fan des Netzwerks bin.
    Die Infografik kannte ich noch gar nicht. :-)

    • personalmarketing2null sagt:

      Vielen Dank! Ich hoffe, es gab nicht nur Kaffee, sondern auch etwas Gebäck? Und was das “und” angeht: Kann man machen, muss man aber nicht. Vor allem, wenn ich nur begrenzte Ressourcen habe, sollte ich mich für eine Sache und da aus genannten Gründen eher für einen Blog entscheiden.

  18. […] Update: Dazu haben just die sehr geschätzten Kollegen Christian bei sozial-pr und Henner bei Personalmarketing2null schöne Artikel verfasst: sozial-pr – Corporate Blogger: Unternehmen, aktiviert Eure Mitarbeiter Personalmarketing2null – Employer Branding: Mit Mitarbeiter-Blogs Gesicht als Arbeitgeber zeigen […]

  19. Oliver sagt:

    Und auch ein Beispiel für einen weiteren feinen Mitarbeiterblog: https://www.enbw.com/blog/karriere
    Hier gibt es übrigens eine (wenn auch noch nicht allzu doll aussehende) Übersicht deutscher Mitarbeiterblogs: https://sites.google.com/site/mitarbeiterblogs/

    • personalmarketing2null sagt:

      Hallo Jo, danke fürs Feedback. Dein Kommentar ist ja auch wieder ein schönes Beispiel dafür, wie man gezielt auf seinen Blog aufmerksam machen kann ;-).
      Das Beispiel von Douglas habe ich ohnehin mit drin, der Blog von Baloise taucht nicht mit auf, weil das ein Teil der Deutsch-Schweizer Koproduktion war und ich hier eigentlich nur deutsche Beispiele zeigen wollte, aber klar, dort macht man ohne Frage einen sehr guten Job. Die Stadt Hamburg hatte ich nicht mit auf dem Schirm. Und was die Infografik angeht: jetzt weiß ich wieder, wo ich sie gesehen habe und werde sie vielleicht mal noch direkt mit einbinden ;-)
      Schöne Grüße in den hohen Norden,
      Henner

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