Willkommen bei McDonald's - Ihre Bewerbung bitte!

Willkommen bei McDonald's – Ihre Bewerbung bitte!

von Henner Knabenreich. Lesezeit: etwa 6 Minuten.

Momentan reden ja alle über die Azubi-Recruiting-Kampagne von McDonald’s. Die ist wirklich sympathisch gemacht und toll umgesetzt. Auch ich muss sagen, wow, tolle Sache, so einen Personalmarketing-, respektive Ausbildungsmarketing-Etat, gibt’s nicht alle Tage. Was aber ist das Ziel dieser Kampagne? Der geneigte Leser darf dreimal raten. Nein, es ist nicht, beim nächsten McDoof rein zu laufen und sich das SV Wehen Wiesbaden-Menü schmecken zu lassen (kein Witz, das gibt’s wirklich, wird aber den Club wohl kaum vorm weiteren Abstieg schützen), es ist vielmehr die Bewerbung bzw. es sind möglichst viele Bewerbungen von potenziellen Azubis in den verschiedenen Bereichen. McDonald’s will dieses Jahr nämlich 2000 Stellen neu besetzen, davon alleine 1000 mit Azubis! Was also macht der clevere Schüler von heute? Er geht entweder in die nächstbeste McDonald’s-Filiale, bestellt einen Burger seiner Wahl und fragt zaghaft nach einem Ausbildungsplatz. Oder aber – so ganz in gewünschter „Generation Y“ (Hüstel)-Manier, er klickt sich durch die sperrigen Pfade des Internets bzw. in die vor Hindernissen nur so strotzende Website des goldenen M. Also schauen wir uns die doch mal in Ruhe an:

Mc Donalds Startseite - auf der Suche nach dem Bewerbungslink...

Mc Donalds Startseite - auf der Suche nach dem Bewerbungslink...

So. Mit viel Glück und Geduld findet der (noch) geneigte Bewerber also den Link zur Jobs & Karriere-Sektion (ich habe die Bereiche für alldiejenigen markiert, die den Link nicht auf den ersten Blick erfassen können). Wir erinnern uns: McDonald’s sucht Azubis. Gibt ein millionenschweres Budget dafür aus. Und lässt sie im Regen stehen? Schauen wir mal weiter. Wie ist das eigentlich, wenn man als Internutzer kein Javascript aktiviert bzw. nicht den aktuellsten Flashplayer installiert hat? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und was sehe ich?

Willkommen bei Mc Donald's - Ihre Bewerbung bitte?

Willkommen bei Mc Donald's - Ihre Bewerbung bitte?

Wie wir sehen, sehen wir – nix! Muss das so sein? Nein, definitiv nicht. Klar, kann ich als Konzepter und Umsetzer solch einer Website davon ausgehen, dass alle Welt Flash & Co. installiert hat. Sicher ist das aber nicht. Ergo sollte die Seite so umgesetzt sein, dass zumindest die wesentlichen Inhalte auch ohne entsprechende Plug-Ins zu erfassen sind (Stichwort Barrierefreiheit!). Gut, aber seien wir doch mal nicht so kleinlich :-). Ich kann ja auch, wie im Spot beschrieben, direkt über http://www.mcdonalds.de/ausbildung die Seite aufrufen. Und dann hat die Seite hat doch bestimmt mehr zu bieten, oder? Ja, hat sie. Aber ohne Flash bekomme ich davon nichts zu sehen. Aber auch mit Flash bietet sich dem Otto-Normal-User (Bildschirmauflösung 1024 x 768 Pixel) nach Durchlaufen eines zusammengeschnittenen Making-of-Spots in etwa folgendes B ild:

Navigationselemente am unteren Bildschirmrand lassen sich nicht erfassen

Navigationselemente am unteren Bildschirmrand lassen sich nicht erfassen

Hier lassen sich die nicht ganz unwesentlichen Navigationselemente am unteren Bildschirmrand nur erahnen. Weiter herunterscrollen? Fehlanzeige. Nun, auch da sagen wir mal Schwamm drüber, kann sich doch jeder User einen iMac anschaffen, wenn er alle Inhalte sehen will. Also wirklich :-). Kommen wir zurück auf das Wesentliche. Wir erinnern uns: McDonald’s will mit dieser aufsehenerregenden und toll umgesetzten Imagekampagne Bewerbungen generieren. Ein hehres Ziel, aber wieso wird es potenziellen Azubis dann so schwer gemacht??

Der arme potenzielle Azubi muss sich zig mal durch irgendwelche Formulare klicken, bis er am Ziel seiner Träume und McD selbst am Ziel der Bemühungen seiner Kampagne ist.Wie das geht, demonstriere ich einmal in 7 Schritten:

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 1 - Auswahl Schüler

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 1 - Auswahl Schüler

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 2 - Auswahl Ausbildung

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 2 - Auswahl Ausbildung

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 3 - immer noch kein Direktlink zur Bewerbung

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 3 - immer noch kein Direktlink zur Bewerbung

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 4 - Um die Inhalte zu erfassen und bis zum Bewerbungslink hervorzustoßen, ist viel Scrollen erforderlich um Link zu erfassen

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 4 - Um die Inhalte zu erfassen und bis zum Bewerbungslink hervorzustoßen, ist viel Scrollen erforderlich um den Link zu erfassen

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 5 - Jippie, geschafft! Endlich kann ich mich auf meine Wunschposition, bspw. Ausbildung zum Systemgastronomen bewerben!

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 5 - Jippie, geschafft! Endlich kann ich mich auf meine Wunschposition, bspw. Ausbildung zum Systemgastronomen bewerben!

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 6 - zu freu gefreut, jetzt heißt es erst einmal den Ort auswählen...

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 6 - zu freu gefreut, jetzt heißt es erst einmal den Ort auswählen...

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 7 - Der steinige Weg geht weiter. Jetzt noch diesen Fragebogen ausfüllen? Ihr könnt mich mal, macht euren Sch... alleine!!!

Der steinige Weg zur McDonalds-Bewerbung 7 - Der steinige Weg geht weiter. Jetzt noch diesen Fragebogen ausfüllen? Ihr könnt mich mal, macht euren Sch... alleine!!!

Warum wird es dem Bewerber denn so schwer gemacht?? Es geht doch einfacher!!! Klar, kann ich auf der ersten Seite (Bild Schritt 1 oben) auch den Link zur Jobbörse anklicken, wenn ich den denn finde. Machen aber wohl die wenigsten Schüler. Die wollen sich ja doch erst einmal über den potenziellen Arbeitgeber informieren. Und dann sollte man ihnen den Zugang zu Informationen möglichst einfach machen. Das ist aber bei dieser Karriereseite definitiv nicht der Fall. Insbesondere die dynamischen Navigationselemente stellen den Bewerber vor eine echte Herausforderung und verlangen viel Geduld ab. Und wir erinnern uns: Zielgruppe Azubis. Immer noch. Die haben trotz all dem Hype um die Generation Y die Benutzung einer Websiteoberfläche nicht mit der Muttermilch aufgesogen. Ist so. Aber abgesehen davon: Warum wird an dieser Stelle nicht weiter gedacht und schon auf der Startseite eine Stellenbörse mit dynamischer Jobergebnisanzeige oder wenigstens im Nachgang ein nutzerfreundlicheres und zielgruppenorientiertes Formular angeboten? Ist doch klar, dass ich kein Rentner bin, wenn ich mich als Azubi bewerbe. Ist doch klar, dass ich Vollzeit arbeite, wenn ich mich als Azubi bewerbe. Ist doch klar, dass ich als Azubi keine Sonderwünsche äußern kann, was meine Schichten angeht, schließlich gibt’s das Jugendarbeitsschutzgesetz. Ist doch klar, dass ich mich nicht auf einen Ferienjob bewerbe, wenn ich Azubi bei McDonalds werden will. Und darum geht es doch (wohlgemerkt, ich habe schon ziemlich zu Anfang angegeben, dass ich mich auf einen bestimmten Ausbildungsplatz bewerben möchte. Die folgenden Abfragen sind also überflüssig. Zudem besteht die Möglichkeit, weitere Bewerbungsunterlagen als Anhang mit mitzusenden. Auch die Frage nach Motivation etc. ist an dieser Stelle somit überflüssig, stelle ich diese doch im Anschreiben dar)!

Ganz ehrlich, wenn ich Azubi wäre, käme ich mir deutlich verarscht vor, wenn mir jemand den Weg zur Bewerbung so schwer macht. Von wegen: „Mach deinen Weg!“ Natürlich ist so ein Bewerbungsformular kein Einzelfall. Leider. Mitnichten. Wie Arbeitgeber Talente abschrecken, dazu haben an anderer Stelle schon Armin Trost und viele Kommentatoren (mittlerweile, Stand heute, 55!) ihre Meinung kundgetan. Aber warum ist denn das so? Warum wird nicht mehr nachgedacht, wenn solche Bewerbungsformulare konzipiert werden? Warum werden Tausende von Euro in eine schick anmutende Karriere-Website investiert, deren Inhalte sich aber auf den ersten Blick nicht erschließen lassen und die Benutzung erst erlernt werden muss? Natürlich ist die McDonalds-Karrierewebsite schick gemacht und vermittelt durch die übergroßen Mitarbeiterportraits Emotionen. Aber was nützt mir das als Bewerber, wenn sich mir wichtige Informationen unter Umständen nicht erschließen? Wie man es besser machen könnte, verrate ich gerne. Vertrauen Sie einfach auf meine jahrelange Erfahrung :-).

Ich bezweifele nicht, dass McD mit seiner Kampagne und auch über die Karriere-Website entsprechende Bewerbungen generiert. Ebenso bin ich aber davon überzeugt, dass sich sowohl Qualität als auch Quantität der Bewerbungen mit einer besseren Usability und entsprechend gestalteten Online-Formularen  steigern lässt.

Warum also werden Millionen in die Hand genommen für eine Recruiting-Image-Kampagne, wenn doch alles wieder zunichte gemacht wird durch einen umständlichen, undurchsichtigen und abschreckenden Bewerbungsprozess? Ich verstehe es nicht. Jemand da draußen, der mir das erklären kann?

  1. […] nicht dort, wo man sie eigentlich erwarten würde – sprich auf der Ausbildungswebsite – sowie die Karriere-Website an sich) und man ihn in Watte packen muss. Mal ehrlich, Leute. Der Spot ist einfach nur peinlich und zum […]

  2. […] da ist dann auch schon das zweite Problem. Denn ähnlich wie im Falle McDonalds wird zwar das Augenmerk auf das Entwickeln einer netten Kampagne gelegt. Der Bewerbungsprozess wird […]

  3. […] da ist dann auch schon das zweite Problem. Denn ähnlich wie im Falle McDonalds wird zwar das Augenmerk auf das Entwickeln einer netten Kampagne gelegt. Der Bewerbungsprozess wird […]

  4. […] heißt es ja immer bei Heidi Klump oder wie die heißt (das ist die, die obwohl sie beim Fettmacher McDonalds isst, eine Figur wie ein Top Model hat (ich glaube, da gibt’s auch eine Casting-Show, so […]

  5. […] heißt es ja immer bei Heidi Klump oder wie die heißt (das ist die, die obwohl sie beim Fettmacher McDonalds isst, eine Figur wie ein Top Model hat (ich glaube, da gibt’s auch eine Casting-Show, so […]

  6. […] Arbeitgeber oder den Standort. Versuchen Sie mal, sich bei den Unternehmen zu bewerben. Bei vielen scheitert man am Bewerbungsportal, bei anderen findet man nur marginale Informationen über das Unternehmen als Arbeitgeber, wenn […]

  7. […] Arbeitgeber oder den Standort. Versuchen Sie mal, sich bei den Unternehmen zu bewerben. Bei vielen scheitert man am Bewerbungsportal, bei anderen findet man nur marginale Informationen über das Unternehmen als Arbeitgeber, wenn […]

  8. […] von McDonalds? Wo Sie dann als hoffnungsvoller Schüler auf die Website geleitet werden und dann nur mit viel Mühe das Bewerbungsformular finden, welches darüber hinaus noch viele Stolperstellen …? Oder haben Sie bspw. mal versucht, sich über die Bosch Karriere-Website zu bewerben? Wo Sie […]

  9. […] von McDonalds? Wo Sie dann als hoffnungsvoller Schüler auf die Website geleitet werden und dann nur mit viel Mühe das Bewerbungsformular finden, welches darüber hinaus noch viele Stolperstellen …? Oder haben Sie bspw. mal versucht, sich über die Bosch Karriere-Website zu bewerben? Wo Sie […]

  10. […] bei McDonalds gerät die Bewerbung für einen der hart umkämpften Azubis immer noch zur Gedulds- un…. Aber ich schweife ab, zurück zur REWElution. Vom Namen kann man ja halten, was man will – […]

  11. […] bei McDonalds gerät die Bewerbung für einen der hart umkämpften Azubis immer noch zur Gedulds- un…. Aber ich schweife ab, zurück zur REWElution. Vom Namen kann man ja halten, was man will – […]

  12. Potenzial ist mehr als Noten. Verständlich.
    Mich persönlich haben die TV Spots, welche gegenwärtig im Fernsehen in der Werbung zu sehen sind auch angersprochen. Jedoch als ich diesen Artikel las und das mir das Wort DGB unterkam, überlegte ich für einen Moment. Also rief ich die Internetpräsenz von Mc Donalds auf. Ich tippte die Wörter „Gewerkschaft“ und „Betriebsrat“ in das Suchfeld ein, leider wurde ich auf der folgenden Seite darauf Aufmerksam gemacht: „Schade, Ihre Suche nach Betriebsrat ergab keine Treffer.“. Etwas frustriert durchsuchte ich die die Job Seite noch etwas weiter leider konnte ich zu diesem Begriff keine weiteren Anhaltspunkte finden.
    Lediglich gab es ein paar Fakten über Mc Donalds zu lesen, zum Beispiel das Mc Donalds 2009 773 neue Auszubildende eingestellt hat und das 363 von den 773 die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. 46,95% der Auszubildenden schafft diese Ausbildung, weniger als die hälfte. Zwei weitere Fakten die mich verwirren 84% haben Spass bei der Arbeit bei Mc Donalds, aber nur 75% sind Stolz auf diese Arbeit.
    Nunja, 1.361 Standorte in Deutschland und in 15 von diesen gibt es einen Betriebsrat. Das bedeutet 1,1% der Fillialen in Deutschland haben einen Betriebsrat. Das finde ich erstaunlich wenig. Dazu mal einen Verweis:youtube.com/watch?v=0Wi3KB7Tde0 . In diesem Sinne einen herzlichsten.

  13. Potenzial ist mehr als Noten. Verständlich.
    Mich persönlich haben die TV Spots, welche gegenwärtig im Fernsehen in der Werbung zu sehen sind auch angersprochen. Jedoch als ich diesen Artikel las und das mir das Wort DGB unterkam, überlegte ich für einen Moment. Also rief ich die Internetpräsenz von Mc Donalds auf. Ich tippte die Wörter „Gewerkschaft“ und „Betriebsrat“ in das Suchfeld ein, leider wurde ich auf der folgenden Seite darauf Aufmerksam gemacht: „Schade, Ihre Suche nach Betriebsrat ergab keine Treffer.“. Etwas frustriert durchsuchte ich die die Job Seite noch etwas weiter leider konnte ich zu diesem Begriff keine weiteren Anhaltspunkte finden.
    Lediglich gab es ein paar Fakten über Mc Donalds zu lesen, zum Beispiel das Mc Donalds 2009 773 neue Auszubildende eingestellt hat und das 363 von den 773 die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. 46,95% der Auszubildenden schafft diese Ausbildung, weniger als die hälfte. Zwei weitere Fakten die mich verwirren 84% haben Spass bei der Arbeit bei Mc Donalds, aber nur 75% sind Stolz auf diese Arbeit.
    Nunja, 1.361 Standorte in Deutschland und in 15 von diesen gibt es einen Betriebsrat. Das bedeutet 1,1% der Fillialen in Deutschland haben einen Betriebsrat. Das finde ich erstaunlich wenig. Dazu mal einen Verweis:youtube.com/watch?v=0Wi3KB7Tde0 . In diesem Sinne einen herzlichsten.

  14. Birgit sagt:

    Finde die Kampagne selbst auch sehr gut umgesetzt, zumal sie sich auch explizit an solche Schulabgänger richtet, die sich normalerweise auf dem Ausbildungsmarkt von vornherein schwer tun (z. B. Hauptschüler).
    Zum Post: Super unter die Lupe genommen! In Anbetracht der Kosten für die Kampagne wirklich ein Hammer! Aber, sehen andere Karriere-Portale so viel anders aus?! Unterschiedliche Abfragen zwingen den Bewerber vorerst zur Sichtung, danach Erstellung der eigenen Unterlagen. Eine Standardisierung der Karriere-Portale wäre wohl im Interesse aller…

  15. Birgit sagt:

    Finde die Kampagne selbst auch sehr gut umgesetzt, zumal sie sich auch explizit an solche Schulabgänger richtet, die sich normalerweise auf dem Ausbildungsmarkt von vornherein schwer tun (z. B. Hauptschüler).
    Zum Post: Super unter die Lupe genommen! In Anbetracht der Kosten für die Kampagne wirklich ein Hammer! Aber, sehen andere Karriere-Portale so viel anders aus?! Unterschiedliche Abfragen zwingen den Bewerber vorerst zur Sichtung, danach Erstellung der eigenen Unterlagen. Eine Standardisierung der Karriere-Portale wäre wohl im Interesse aller…

  16. […] Branding Kampage ist, nicht lange auf sich warten. Bspw. sprachen viele der Anwesenden über die Bewertung der aktuellen McDonalds Kampagne. Ich persönlich denke, dass die Diskussion um Authentizität letztlich müßig ist, weil zu […]

  17. […] Branding Kampage ist, nicht lange auf sich warten. Bspw. sprachen viele der Anwesenden über die Bewertung der aktuellen McDonalds Kampagne. Ich persönlich denke, dass die Diskussion um Authentizität letztlich müßig ist, weil zu […]

  18. RS sagt:

    Habe diesne Beitrag gelesen und kann im Bereich Userfreundlichkeit nur zustimmen.
    Zur Zeit programmiere ich in Nebenfunktion eine neue Internetseite fuer meine Firma und sehe hier immer wieder bestaetigt, dass weniger eigentlich mehr ist. Ziel der webseite ist es unseren potenziellen Kunden zu informieren und eben nicht mit wilden Animationen etc. seine Zeit zu stehlen.
    Schon frueh haben wir uns deshalb entschieden kein flash oder Java einzusetzen. Auch von php bin ich nicht begeistert. Vielmehr setzte ich die Seite in dreamweaver in html mit CSS um. Getestet wird auf 3 verschiedenen Browsern und mit 3 Bildschirmeinstellungen.
    Ziel ist es, den potenziellen Kunden ueber unsere Ingenieurdienstleistungen zu informieren und ihn in Bezug auf notwendige Informationen fuer ein telefonisches Preisangebot vorzuinformieren. Wir versuchen hierbei komplexe technische Dienstleistungen so zu erklaeren, dass auch der Normalbuerger sich vorstellen kann was dahintersteckt, ohne auf Fachbegriffe zurueckzugreifen.
    Wir wollen folgendes erreichen:
    1.) Wir moechten Zeit unserer Ingenieure bei Telefonanfragen sparen, im Hinblick auf die Erklaerung von bestimmten Begriffen der vom Kunden gewuenschte Dienstleistung.
    Das erhoeht hoffentlich unsere Effizienz beim Verhaeltnis „billable time“/“not billable time“
    2.) Wir moechten den Kunden(zumindest seiner Ansicht nach) auf Augenhoehe mit uns als technischen Dienstleister bringen um ihm nicht das Gefuehl zu geben, dass wir Techniker komplett abgehoben sind und er sich deshalb bei Verhandlungen „benachteiligt“ fuehlt.
    Ausserdem wollen wir zeigen dass wir unsere Dienstleistungen kostenorient anbieten. Fuer den Kunden sind wir zunaechst nur ein „zusaeztlicher“ Kostenfakto, den es so klein wie mogleich zu halten gilt. Mit Erklaerungen zu bestimmten Themen moechten wir diese Ansicht widerlegen und aufzeigen, dass wir meistens unnoetige Kosten einsparen koennen.
    3.) Die Seite soll moeglichst zeitlos und mit wenige Aufwand gepflegt werden, Aktualisierung von bestimmten Inhalten ca. alle 8-10 Wochen.
    4.) Aus Kostengruenden koennen wir uns keinen professionellen webdesigner leisten und wollen das auch nicht, denn dort wird immer der letzte technische Stand verwendet, den aber nicht jeder hat. Dies zeigt Ihr Beitrag zur McD Kampagne deutlich auf. Und wir haben deren Budget nicht mal als Jahresumsatz…
    5.) Aenderungen koennen von mir sofort und ohne Zeitverzoegerung eingegeben und umgesetzt werden.

  19. RS sagt:

    Habe diesne Beitrag gelesen und kann im Bereich Userfreundlichkeit nur zustimmen.
    Zur Zeit programmiere ich in Nebenfunktion eine neue Internetseite fuer meine Firma und sehe hier immer wieder bestaetigt, dass weniger eigentlich mehr ist. Ziel der webseite ist es unseren potenziellen Kunden zu informieren und eben nicht mit wilden Animationen etc. seine Zeit zu stehlen.
    Schon frueh haben wir uns deshalb entschieden kein flash oder Java einzusetzen. Auch von php bin ich nicht begeistert. Vielmehr setzte ich die Seite in dreamweaver in html mit CSS um. Getestet wird auf 3 verschiedenen Browsern und mit 3 Bildschirmeinstellungen.
    Ziel ist es, den potenziellen Kunden ueber unsere Ingenieurdienstleistungen zu informieren und ihn in Bezug auf notwendige Informationen fuer ein telefonisches Preisangebot vorzuinformieren. Wir versuchen hierbei komplexe technische Dienstleistungen so zu erklaeren, dass auch der Normalbuerger sich vorstellen kann was dahintersteckt, ohne auf Fachbegriffe zurueckzugreifen.
    Wir wollen folgendes erreichen:
    1.) Wir moechten Zeit unserer Ingenieure bei Telefonanfragen sparen, im Hinblick auf die Erklaerung von bestimmten Begriffen der vom Kunden gewuenschte Dienstleistung.
    Das erhoeht hoffentlich unsere Effizienz beim Verhaeltnis „billable time“/“not billable time“
    2.) Wir moechten den Kunden(zumindest seiner Ansicht nach) auf Augenhoehe mit uns als technischen Dienstleister bringen um ihm nicht das Gefuehl zu geben, dass wir Techniker komplett abgehoben sind und er sich deshalb bei Verhandlungen „benachteiligt“ fuehlt.
    Ausserdem wollen wir zeigen dass wir unsere Dienstleistungen kostenorient anbieten. Fuer den Kunden sind wir zunaechst nur ein „zusaeztlicher“ Kostenfakto, den es so klein wie mogleich zu halten gilt. Mit Erklaerungen zu bestimmten Themen moechten wir diese Ansicht widerlegen und aufzeigen, dass wir meistens unnoetige Kosten einsparen koennen.
    3.) Die Seite soll moeglichst zeitlos und mit wenige Aufwand gepflegt werden, Aktualisierung von bestimmten Inhalten ca. alle 8-10 Wochen.
    4.) Aus Kostengruenden koennen wir uns keinen professionellen webdesigner leisten und wollen das auch nicht, denn dort wird immer der letzte technische Stand verwendet, den aber nicht jeder hat. Dies zeigt Ihr Beitrag zur McD Kampagne deutlich auf. Und wir haben deren Budget nicht mal als Jahresumsatz…
    5.) Aenderungen koennen von mir sofort und ohne Zeitverzoegerung eingegeben und umgesetzt werden.

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