Personalstudie 2015: Sprechen Personaler und Azubis die gleiche Sprache?

Personalstudie 2015: Sprechen Personaler und Azubis die gleiche Sprache?

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 2 Minuten.

Ich glaube wir sind uns einig, wenn es darum geht, diese Frage zu beantworten. Ein klares nein gilt wohl für die meisten Unternehmen, wie man sehr schön auch an meinen letzten Blogbeiträgen zu Milchmonstern und dem Fachkräftemangel im Handwerk nachlesen kann. Nun ist ja Bauchgefühl und individuelle Erfahrung das eine. Viel spannender ist es natürlich, eine Vielzahl von Meinungen von Personalern UND Azubis einzufangen. Und genau das tun die Personalstudie 2015 bzw. die Studie Azubi Recruiting-Trends 2015 nun. Mit Ihrer Hilfe, versteht sich!

Aber bevor ich jetzt so unverblümt starte, erst mal zum Wesentlichen:

Ich wünsche Ihnen, lieber Leser, liebe Leserin (ich hatte schon einmal überlegt, den etwas kruden Vorschlägen Prof. Dr. phil. Lann Hornscheidts zu folgen und Sie als liebex Leserx anzusprechen, total genderkonform, versteht sich. Aber mal ganz ehrlich: wer will das lesen. Oder so was hier:

Gendergerechtes Stellenangebot Vizepräsident Innovation und Internationales - Quelle KIT

– aber lassen wir das, ich will Sie nicht gleich zu Anfang des neuen Jahres überfordern, liebex Leserx) einen tollen Start ins neue Jahr und viel Erfolg, Freude, Glück, Gesundheit, Liebe mit allem nur erdenklichen Zipp & Zapp! So, das hätten wir. Zurück zum Eingemachten.

Personalstudie und Studie Azubi-Recruiting Trends 2015

Frage war ja, ob Personaler und Azubis die selbe Sprache sprechen (was passiert, wenn krasse Personaler versuchen, wie Azubis zu sprechen, hatte ich ja schon anderweitig beleuchtet). Und genau das möchte nun bereits zum sechsten Mal der u-form Verlag in Kooperation mit der Hamburg School of Business Administration und der Ausbildungs-Community yousty wissen. Und um einen Vergleich zu unserem Nachbarland Österreich zu ermöglichen, sind nun auch die Personalisten und Lehrlinge in der schönen Alpenrepublik aufgerufen mitzumachen. Sowohl Ausbildungsverantwortlichen als auch Azubi-Bewerbern und Azubis bietet die Teilnahme an der Studie die Gelegenheit, die eigenen Ansprüche und Vorstellungen besser kennen zu lernen.

Die Studie ist im Übrigen die größte ihrer Art in Deutschland. Grundlage der Analyse ist auch wie im vergangenen Jahr eine bundesweite Online-Befragung von Ausbildungsverantwortlichen aus Unternehmen und anderen Ausbildungsorganisationen auf der einen sowie von Azubis und Schülern auf der anderen Seite.

Ich bin gespannt auf die Ergebnisse – stimmen Sie mit ab unter

www.personalstudie.de

Hier klicken und an der Personalstudie 2015 teilnehmen!

Und sollte sich ein Auszubildender auf diesen wunderbaren Blog verirrt haben (von dem demnächst sogar ein Artikel in einem Schulbuch erscheint) oder aber ein Elternteil eines solchen (davon gibt es viele, das weiß ich), so darf er seine Einschätzung unter

www.ausbildungsstudie.de

mitteilen.

Hier klicken und an der Azubistudie mitmachen!

Und während Personaler als Goodie „nur“ die Studienergebnisse erhalten, gibt’s für Azubis unter anderem ne schicke Go Pro-Kamera zu gewinnen. Insofern mein Tipp – machen Sie unbedingt mit! Und sollte sich Ihre Tochter/Ihr Sohn an der Umfrage beteiligen (wie funktioniert das hier eigentlich mit der gendergerechten Ansprache, liebex Professx Hornscheidt?) und einen Gewinn abgreifen, selbigen einfach einkassieren. Quasi als Entschädigung für bisher geleistete Erziehungsleistungen. Oder was weiß ich.

Insofern, hauen Sie bis zum 28. Februar in die Tasten – es lohnt sich!

u-form Testsysteme bietet Unternehmen die Management Summary der Studie gegen eine Spende an die gemeinnützige Initiative „Rock your Life“ an. Erste Ergebnisse der Studie werden Ende März 2015 auf dem Recruiting Convent in Bonn vorgestellt, die vollständigen Ergebnisse ab Mai 2015 veröffentlicht.

  1. Ich habe einmal auf die Studie geklickt und so getan, als wäre ich mein eigener Sohn: 15, Gymnasiast, gar nicht doof, der noch nicht genau weiß, ob er Abi macht oder vielleicht eine Ausbildung.

    „Ich“ bin also ein Normalfall: 15, Schüler … und damit für die um Azubis werbende Wirtschaft Quengelware. Als 15-Jähriger werde ich nun gefragt, welchen „höchsten“ Bildungsabschuss ich habe. Keinen. Noch keinen. Gelernt: Auf Schüler ist die Studie nicht eingestellt.

    Also gebe ich an „Mittlerer Bildungsabschluss“ (Ziel 2016).
    Dann muss ich eine vorhandene berufliche Bildung angeben: Keine. Der Normalfall bei angehenden Azubis (ja: Ausnahmen gibt es. OK: Und damit sind auch die „Zweit“-Azubis erfasst).

    Dann die Wunsch-Branche angeben: Für die meisten Kids eine sehr schwierige Frage. Aber gut; Grundrichtungen wird man anklicken können.

    Betriebsgröße angeben, abgestufte Skala: Ab hier bekomme „ich“ als 15-Jähriger ein Fragezeichen auf der Stirn.

    Bei der Frage nach dem bevorzugten „Ausbildungssystem“ steigen alle (auch die weit über 15) aus, die sich nicht mit Bildungspolitik befassen! Zumal von Trennschärfe der Begriffe kaum die Rede sein kann.
    WIE, in Gottes Namen, WIE will mann denn auf diese Weise den Schreiner-Azubi, der eben nicht aus dem Professorenhaushalt kommt, valide befragen?!? Spätestens hier brechen die meisten ab!

    Ich auch. No sorry, sorry!

    PS. Vielleicht hätte man, besser ist das, einmal 10- und 13-Klässler an das verunglückte „Studiendesign“ ran gelassen und mit der Zielgruppe Fragen formuliert.

    • personalmarketing2null sagt:

      Ich stelle mir gerade den Markus Rieksmeier als 15jährigen vor :-)
      Entgegen sonstiger Gewohnheiten habe ich mich diesmal nicht in die Rolle eines potenziellen Azubis versetzt und kann das insofern nicht unmittelbar nachvollziehen. Ich gehe aber mal von der Richtigkeit aus und gebe den Kommentar mal weiter. Noch sind ja nicht alle Kinder in den Brunnen gefallen. Danke für das direkte und ehrliche Feedback!

    • A. Ronghe sagt:

      Sehr geehrter Herr Rieksmeier,

      vielen Dank für Ihr Feedback. Wir haben die Umfrage in der Zielgruppe ausführlich getestet. Hierbei haben sich keine Unklarheiten bezüglich der von Ihnen genannten Fragen ergeben. Ferner ist die Abbruchquote sehr gering, so dass es nicht so aussieht, als ob es größere Verständnishürden bei den Befragten gäbe.
      Wir nehmen Ihre Einwände jedoch ernst und werden, falls notwendig, in Absprache mit unserer wissenschaftlichen Begleitung entsprechende Verbesserungen vornehmen.

      Mit freundlichen Grüßen
      A. Ronghe

      • personalmarketing2null sagt:

        Ich habe mich nun auch noch mal durchgeklickt. Klar, ich bin keine 15 mehr, aber ich würde mal behaupten, dass für den Großteil der Avisierten der Fragebogen durchaus zu verstehen ist. Ich glaube, wir sollten 15-jährige nicht unterschätzen ;-). Vor allem die, die ohnehin online-affin sind…

Was meinen Sie? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Suche

Keinen Artikel mehr verpassen?

Der personalmarketing2null Podcast

Vorträge mit personalmarketing2null

Buchen Sie mich als Sprecher zum Thema Personalmarketing!

Sie haben Interesse an fundierten, aber launigen Vorträgen zu den Themen Personalmarketing, Azubimarketing, Candidate Experience, Employer Branding, Recruiting…, die Know-how vermitteln und Ihr Publikum begeistern?

Dann buchen Sie mich als Sprecher!

Kategorien

Arbeitgeber Ausbildungsmarketing Authentizität Bewerber Candidate Experience employer branding Facebook Fachkräftemangel Karriere-Fanpage Karriere-Page Karriere-Website Karriere-Website-Check Karriereseiten kununu Personalmarketing recruiting Social Media Social Media Personalmarketing Stellenanzeige Stellenanzeigen Studie twitter Xing Youtube Zielgruppe

Archive

Die App für HR-Blogs

HR_BloggerBadge Get it on Google Play