Aktuelle Trends und Tipps aus Social Media Personalmarketing und Online-Recruiting als Fachzeitschrift? Warum nicht!

von Henner Knabenreich. Lesezeit: fast 3 Minuten.

Eine Fachzeitschrift für Online- und Social Media Personalmarketing? Ist das in Zeiten von iPad, Smartphone und digitaler Vernetzung nicht ein Anachronismus? In einem Printmedium darüber zu berichten, wie man online auftreten muss, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und im zunehmend härter ausgeführten Kampf um die heiß umworbenen Talente zu punkten?

Die Infos gibt’s doch alle schon online. Oder in entsprechenden Fachbüchern. Oder?

Jein. Klar gibt es jede Menge Blogs, die sich nahezu tagesaktuell mit dem Recruiting- und Personalmarketinggeschehen beschäftigen. Und auch wenn diese zunehmend gelesen werden, so ist das doch im Verhältnis zur Personalerwelt in Deutschland würde ich mal vermuten eher ein kleiner Bruchteil.

Noch längst erreicht man über Online-Medien nicht die breite Masse derjenigen Personalverantwortlichen in Unternehmen, die zunehmend auch den Druck des demografischen Wandels verspüren. Ist so, kenne ich aus eigenen Erfahrungen und diversen Seminaren und Workshops. Da wird Xing als ein privates soziales Netzwerk empfunden (wenn man Deutschlands größtes Businessnetzwerk überhaupt auf dem Schirm hat), wo man auf keinen Fall mit Bewerbern in Kontakt treten will und die „Karriere-Website“ lediglich aus den aktuellen Stellenangeboten besteht. Die man dann gut versteckt in der Rubrik „Aktuelles“ oder „Kontakt“ findet. Wenn überhaupt. Oder es werden Stellenanzeigen nur im Hintertupfinger Lokalboten oder auf Monster geschaltet.

Wie aber soll man diese Zielgruppe erreichen, die, wenn sie diese Informationen nicht erhalten, mit ihren Unternehmen mittelfristig baden gehen, weil sie gar nicht verstehen, warum die Vertreter der Generationen Y und Z sich nicht die Bohne für sie interessieren (sofern sie sie denn überhaupt wahrnehmen, wenn diese nicht aktiv im Internet vertreten sind)? Über Printmedien wie Personalwirtschaft oder Personalmagazin oder Ähnliche? Nichts gegen diese Zeitschriften – sie bereichern seit vielen Jahren die deutsche Personalerszene. Aber echte Tipps, wie man das Internet mit Karriere-Websites oder Social Media-Plattformen wie Facebook und Xing praxisorientiert nutzt, sind dort eher Fehlanzeige.

Bücher mit Mehrwert zum Online-Personalmarketing sind ebenfalls eine Rarität. Wobei hier noch ein weiterer Faktor hinzukommt: Bis ein Buch auf den Markt kommt, vergehen nicht selten viele Monate. Oder es kommt aufgrund fragwürdiger Kommunikationsdisharmonien ggf. gar nicht erst zustande. Bis dahin sind aktuelle Trends und Facebook Best Practices teilweise schon wieder Schnee von gestern.Insofern bietet eine regelmäßige Fachzeitschrift den idealen Kompromiss zwischen Blogs und Büchern.

Zeitschrift personalmarketing2null - aktuelles Praxiswissen to go

Zeitschrift personalmarketing2null – aktuelles Praxiswissen to go

Umso mehr freue ich mich, dass es nun in Kooperation mit dem Forum-Verlag Herkert personalmarketing2null auch als Fachzeitschrift geben wird.

Endlich werden viele sagen (andere werden mit den Augen rollen und in die Tischkante beißen, andere wiederum werden denken, nu isser endgültig übergeschnappt, der Knabenreich) endlich aktuelles Fachwissen kompakt und fundiert zum Mitnehmen. Und so hoffe ich, dass die schwerpunktmäßig anvisierte Zielgruppe der Personaler erreicht wird, denen das Internet bis dato eher als fremdes Universum erscheint und die das iPad maximal aus Verlosungen auf Karriere-Pages kennen (ich weiß, das widerspricht sich jetzt, der kennt natürlich keine Karrierepages (da geht es ihm übrigens wie dem Großteil von Studierenden (laut einer aktuellen Umfrage sind gerade einmal 11 % der Befragten Fan einer Karriere-Page auf Facebook), aber das mit dem iPad musste jetzt einfach sein). Und dies zukünftig in regelmäßigen Abständen mit der Unterstützung vieler Autoren aus Theorie und Praxis. Und mit nicht so vielen Nebensätzen und Klammern. Versprochen :-).

Ich freu mich drauf!

  1. […] dem ich nicht so ganz sicher war, ob der wirklich ernst gemeint ist. An sich eine coole Idee – die Social Media Personalmarketing Online Recruiting Fachzeitschrift – und mich persönlich würde die Umsetzung freuen, aber ich würde dem Henner auch zutrauen, dass […]

  2. […] dem ich nicht so ganz sicher war, ob der wirklich ernst gemeint ist. An sich eine coole Idee – die Social Media Personalmarketing Online Recruiting Fachzeitschrift – und mich persönlich würde die Umsetzung freuen, aber ich würde dem Henner auch zutrauen, dass […]

  3. […] Ende nächster Woche geht’s dann heiter beschwingt weiter mit vielen spannenden Neuigkeiten aus der Welt des (Social Media) Personalmarketings. […]

  4. Ich bin dann mal kurz weg … « personalmarketing | employer branding | social media – kritisch hinterfragt | personalmarketing2null sagt:

    […] Ende nächster Woche geht’s dann heiter beschwingt weiter mit vielen spannenden Neuigkeiten aus der Welt des (Social Media) Personalmarketings. […]

  5. 0timverhoeven0 sagt:

    N’Abend Henner,

    tolle Idee. Hatte mir auch schon länger mal überlegt, warum es nicht auch Fachzeitschriften zum Thema Personalmarketing im Bereich Social Media gibt.
    Ich drücke dir die Daumen und werde mal schauen, dass meine Firma auch ein Jahresabo abschließt!

    Beste Grüße aus OWL

    Tim

  6. 0timverhoeven0 sagt:

    N’Abend Henner,

    tolle Idee. Hatte mir auch schon länger mal überlegt, warum es nicht auch Fachzeitschriften zum Thema Personalmarketing im Bereich Social Media gibt.
    Ich drücke dir die Daumen und werde mal schauen, dass meine Firma auch ein Jahresabo abschließt!

    Beste Grüße aus OWL

    Tim

  7. calceola sagt:

    Dahingehen wo man gebraucht wird und nicht darauf hoffen dass alle zu einem kommen! Ich beglückwünsche Sie zu dem Mut und dem Arbeitseinsatz. Print ist bei vielen Personalern immer noch wichtiges Informationsmedium, also ist dies genau der Weg der gegangen werden muss. Viel Vergnügen dabei.

  8. calceola sagt:

    Dahingehen wo man gebraucht wird und nicht darauf hoffen dass alle zu einem kommen! Ich beglückwünsche Sie zu dem Mut und dem Arbeitseinsatz. Print ist bei vielen Personalern immer noch wichtiges Informationsmedium, also ist dies genau der Weg der gegangen werden muss. Viel Vergnügen dabei.

  9. Matthias Grohmann sagt:

    Eine wunderbare Idee und ich freue mich wie viele meiner Vorredner bereits auf die erste Ausgabe zum realen durchblättern. :)

  10. Matthias Grohmann sagt:

    Eine wunderbare Idee und ich freue mich wie viele meiner Vorredner bereits auf die erste Ausgabe zum realen durchblättern. :)

  11. Lena Neumann sagt:

    Spannende Sache, ich freu mich schon auf das erste Exemplar – ob mit oder ohne Gewinnspiel. ;)
    Sonnige Grüße nach Wiesbaden!
    Lena

  12. Lena Neumann sagt:

    Spannende Sache, ich freu mich schon auf das erste Exemplar – ob mit oder ohne Gewinnspiel. ;)
    Sonnige Grüße nach Wiesbaden!
    Lena

  13. Auf zu neuen Ufern! Studenten werden dir jedenfalls dafür dankbar sein, denn für Belegarbeiten zitiert man i.d.R. dann doch lieber aus einer Fachzeitschrift als einen (Fach-)Blog.

    Viel Erfolg!

    • Vielen Dank! Stimmt, ich erinnere mich. Als ich damals meine Diplomarbeit zu Karriere-Websites geschrieben habe, waren Infos auch rar gesät. Allerdings gab es da Artikel in diversen Personalmanagementzeitschriften. Und Blogs kannte man damals mehr oder weniger nur vom Hörensagen :-) Eine der wenigen Quellen war damals crosswater-systems. Insofern gibt’s also neben den Personalverantwortlichen noch eine weitere Zielgruppe: die nach Printmaterialien dürstenden Studenten ;-)

      • Florian Schnarhelt sagt:

        Vielleicht wird sich aber auch das in Zukunft mehr und mehr ändern.
        Z.B. bin ich mit meinem Betreuer übereingekommen, dass ich Infos zu Social Media eben auch aus Social Media – der Blogosphäre – beziehen darf. Die spärliche Informationslage der klassischen Medien übertrumpft dabei den (manchmal) fehlenden wissenschaftlichen Bezug.
        In diesem Sinne danke ich den vielen Input.

        Viele Grüße
        Florian Schnarhelt

        • Hallo Florian!
          Das MUSS sich ändern. Auch Hochschulen müssen lernen, die Wirklichkeit zu akzeptieren. Eigentlich wissen sie schon lange (oder sollten es zumindest), dass die Forschung aktuellen Trends und Entwicklungen hinterherhinkt. Gerade in der schnelllebigen Social Media Welt. Es gibt momentan keine bessere Quellen, als es Blogs nun mal sind. Selbst die klassischen Medien greifen erst die Artikel auf, die in der Blogosphäre rumschwirren. In den meisten Fällen ist dies zumindest so. Und Erfahrungen aus der Praxis zählen nun mal mehr als ein wissenschaftlicher Bezug. So ist es bei solchen Quellen und so ist es im beruflichen Alltag.
          Insofern Daumen hoch für den Betreuer und vielen Dank fürs Feedback!
          Viele Grüße zurück
          Henner Knabenreich

  14. Auf zu neuen Ufern! Studenten werden dir jedenfalls dafür dankbar sein, denn für Belegarbeiten zitiert man i.d.R. dann doch lieber aus einer Fachzeitschrift als einen (Fach-)Blog.

    Viel Erfolg!

    • Vielen Dank! Stimmt, ich erinnere mich. Als ich damals meine Diplomarbeit zu Karriere-Websites geschrieben habe, waren Infos auch rar gesät. Allerdings gab es da Artikel in diversen Personalmanagementzeitschriften. Und Blogs kannte man damals mehr oder weniger nur vom Hörensagen :-) Eine der wenigen Quellen war damals crosswater-systems. Insofern gibt’s also neben den Personalverantwortlichen noch eine weitere Zielgruppe: die nach Printmaterialien dürstenden Studenten ;-)

      • Florian Schnarhelt sagt:

        Vielleicht wird sich aber auch das in Zukunft mehr und mehr ändern.
        Z.B. bin ich mit meinem Betreuer übereingekommen, dass ich Infos zu Social Media eben auch aus Social Media – der Blogosphäre – beziehen darf. Die spärliche Informationslage der klassischen Medien übertrumpft dabei den (manchmal) fehlenden wissenschaftlichen Bezug.
        In diesem Sinne danke ich den vielen Input.

        Viele Grüße
        Florian Schnarhelt

        • Hallo Florian!
          Das MUSS sich ändern. Auch Hochschulen müssen lernen, die Wirklichkeit zu akzeptieren. Eigentlich wissen sie schon lange (oder sollten es zumindest), dass die Forschung aktuellen Trends und Entwicklungen hinterherhinkt. Gerade in der schnelllebigen Social Media Welt. Es gibt momentan keine bessere Quellen, als es Blogs nun mal sind. Selbst die klassischen Medien greifen erst die Artikel auf, die in der Blogosphäre rumschwirren. In den meisten Fällen ist dies zumindest so. Und Erfahrungen aus der Praxis zählen nun mal mehr als ein wissenschaftlicher Bezug. So ist es bei solchen Quellen und so ist es im beruflichen Alltag.
          Insofern Daumen hoch für den Betreuer und vielen Dank fürs Feedback!
          Viele Grüße zurück
          Henner Knabenreich

  15. Guten Morgen Henner. Ich halte mich kurz: Ich freu mich drauf. Bedingung: Nur MIT Klammern und MIT Nebensätzen, die gefallen mir nämlich (nun ja, meist, Ausnahmen bestätigen die Regel…). Ein Stirnrunzeln habe ich nun ja doch: Wo ist Bregenz??? … :-) Für so einen Primeur wäre ja eigentlich die Hauptstadt aller Hauptstädte, sprich Zürich, prädestiniert….

  16. Guten Morgen Henner. Ich halte mich kurz: Ich freu mich drauf. Bedingung: Nur MIT Klammern und MIT Nebensätzen, die gefallen mir nämlich (nun ja, meist, Ausnahmen bestätigen die Regel…). Ein Stirnrunzeln habe ich nun ja doch: Wo ist Bregenz??? … :-) Für so einen Primeur wäre ja eigentlich die Hauptstadt aller Hauptstädte, sprich Zürich, prädestiniert….

  17. Franziska sagt:

    Nur wer viel wagt, der kann auch gewinnen! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Spaß! Eine tolle Idee! Ich bewundere deinen Mut und deinen Witz! Klar denken jetzt bestimmt einige: Jetzt spinnt der Knabenreich total oder: Oh neee. Aber lass dich nie beirren und folge deinem Weg. Du kannst stolz auf dich sein, ich bin es auf jeden Fall! Und vielleicht schreibe ich ja auch mal dort einen Gastbeitrag :-)
    Liebe Grüße von deiner Ehefrau :-)

  18. Franziska sagt:

    Nur wer viel wagt, der kann auch gewinnen! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Spaß! Eine tolle Idee! Ich bewundere deinen Mut und deinen Witz! Klar denken jetzt bestimmt einige: Jetzt spinnt der Knabenreich total oder: Oh neee. Aber lass dich nie beirren und folge deinem Weg. Du kannst stolz auf dich sein, ich bin es auf jeden Fall! Und vielleicht schreibe ich ja auch mal dort einen Gastbeitrag :-)
    Liebe Grüße von deiner Ehefrau :-)

  19. Da stellt sich mir nur eine Frage: Ab wann gibt’s die Erstausgabe zu lesen?

  20. Da stellt sich mir nur eine Frage: Ab wann gibt’s die Erstausgabe zu lesen?

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