Die beliebtesten Blogartikel 2016

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 5 Minuten.

Der Alltag hat uns wieder, 2016 ist Geschichte. Mittlerweile hat dieser Blog fast sieben Jahre auf dem Buckel und natürlich geht es auch 2017 weiter. Wäre ja schade, wenn nicht. Starten möchte ich das Jahr mal ganz tiefenentspannt mit einem Rückblick auf die hier 2016 am häufigsten gelesenen Artikel. Viel Spaß dabei!

Die beliebtesten Blogartikel

Spannend finde ich bei der Sache ja, dass sich auch in einem Jahres-Rückblick auf 2016 Artikel finden, die bereits vor Jahren veröffentlicht wurden, aber dank Google (und hervorragendem, fachlich überzeugendem Inhalt ;-)) immer noch und immer gerne wieder gelesen werden. Tatsächlich sind drei Artikel der Top 10 sogar aus 2013. Klar, das Thema Stellenanzeigen ist eben ein ewiger Dauerbrenner! Hier sind Sie nun, die Top-Blogartikel aus 2016:

Die Top-Personalmarketing-Blogartikel 2016

  1. Bewerbung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
    BÄMF! Als ich seinerzeit im Oktober 2015 den Artikel über den katatstrophalen Bewerbungsprozess beim BAMF schrieb, konnte ich nicht ansatzweise ahnen, welche Resonanz ich damit erzeugen würde. Alleine in diesem Jahr wurde der Artikel nahezu 20.000-mal aufgerufen. Wie viel Klicks davon aufs BAMF entfallen, kann ich allerdings nicht sagen ;-). Offenbar empfanden viele Kandidaten den Bewerbungsprozess ebenfalls optimierungswürdig, anders ließen sich die Kommentare nicht erklären. Der Artikel diente auch als Vorlage für einen Artikel über gescheiterte Bewerbungen in der F. A. Z.
  2. Stellenanzeigen mal anders
    Bereits im August 2013 erschien dieser Artikel über mehr oder minder kreative Stellenanzeigen-Formate. Auch wenn die Stellenanzeige immer wieder tot gesagt wird ein top-aktuelles Thema. Anders ließe sich die Beliebtheit dieses Artikels kaum erklären. Dass er über verschiedene Suchphrasen unter den Top 10 bei Google liegt, ist natürlich der wahre Grund.
  3. Stellenanzeigen: Von Referenten, Wiederkäuern, Schweinen und einem Freifahrtschein, der keiner ist
    Ein weiterer Artikel, diesmal aus dem November 2014, der sich mit der (inhaltlichen) Gestaltung von Stellenanzeigen befasst. Hierbei geht es unter anderem um sinnvoll gewählte Stellentitel. So reicht „Referent“ als Stellentitel definitiv nicht aus. „Referent Kennziffer 2014/322-96/C“ oder „Rheinland-Pfalz: Referent“ sind ebenfalls keine besonders glücklich gewählten Jobtitel.
  4. Erpressung per Bewerbungs-Trojaner
    Spam-Mails sind schon ganz schön nervig. Meine diversen Postfächer werden geflutet damit. Und kaum hat man gewisse Filterkriterien definiert, lassen sich irgendwelche Cyberpsychopathen irgendwas Neues einfallen. Während folgende Mail sofort als Spam entlarvt wird,Sofort als SPAM zu erkennen - GMX Kundenmanagement-Mailwerden es die als Trojaner getarnten Bewerbungen nicht. Und das hat böse Folgen. Grundsätzlich gilt: Erst genau gucken, dann klicken. Und unbekannten Absendern nicht blind vertrauen. Und schon gar nicht unbekannten Anhängen!
  5. #jimdoquit – und Recruiter fiebern mit
    Deutschlands Vorzeige-Startup wirft einen Großteil der Belegschaft raus und Twitter wird zur Jobbörse. Schon bemerkenswert, was sich da auf Twitter binnen weniger Stunden abspielte. Während Jobmessen mit festen Öffnungszeiten auf Twitter eine Farce bleiben, schrieb hier einmal das wahre Leben Recruiting-Geschichte. Eine Aktion, die es in der Form bisher nicht auf Twitter gab.
  6. Studie Azubi-Recruiting Trends: Ausbildungsmarketing auf Facebook unseriös
    Ein Artikel aus dem Juni 2014 schafft es unter die Top 10 der meist gelesenen Blogartikel 2016. Zu einem Thema, welches hier schon lange nicht mehr thematisiert wird: Ausbildungs- bzw. Karriereseiten auf Facebook. Dass die größter Unsinn sind, habe ich ja mehrfach geschrieben. Trotzdem gibt es immer wieder Unternehmen, die solch eine Seite auf Facebook einrichten. Und das trotz des (mehr als fragwürdigen) Urteils des Bundesarbeitsgerichtes, dass es einen Facebook-Auftritt nur mit Zustimmung des Betriebsrates geben dürfe.
  7. Krankenschwestern saufen nur Kaffee. HELIOS-Gründer tritt Mitarbeiter und Arbeitgebermarke mit Füßen
    Der Februar 2014 war’s, als der Gründer von Helios mit einer fragwürdigen Äußerung nicht nur die Mitarbeiter, und wenn nicht ganz Deutschland, so zumindest die Pflegebranche auf die Barrikaden brachte. Stimmt, wenn man (Kranken-)schwestern (und -brüdern) unterstellt, sie würden nur „Kaffee saufen“, trägt das nicht gerade zur positiven Grundstimmung bei. Und kratzt ordentlich an einer wie auch immer gearteten Arbeitgebermarke. Da spricht man dann anstatt von „Employer Branding“ eher von „Employer Ver-Brenn-Ding„. Oder so. Wie auch immer, die Popularität dieses Artikels bleibt ungebrochen.
  8. Von Katzenbildern, Babyfotos und der richtigen Gestaltung Ihrer Stellenanzeige
    handelt, man glaubt es kaum, von (der Gestaltung von) Stellenanzeigen. Hier geht es primär um den Aufbau von Stellenanzeigen, wie es die Ergebnisse von Eyetracking-Studien nahelegen.
  9. Social Media Personalmarketing: An der Zielgruppe vorbei?
    Auf Facebook sowieso, das wissen wir. Aber wie steht es mit XING, LinkedIn und anderen sozialen Medien? Wie werden Arbeitgeberbewertungsportale genutzt? Antworten auf diese Fragen liefert die Social Media Personalmarketing Studie 2016, deren Ergebnisse in diesem Blogartikel vorgestellt werden.
  10. Audi Personalmarketing und die 100 IT-Experten
    Stellen Sie sich vor, Sie würden IT-Experten suchen. Würden Sie eine Anzeige in der FAZ-Stellenbörse schalten? Oder vielleicht doch sinnvollere Wege beschreiten? Und wenn Sie dieser Zielgruppe spannende Perspektiven zu bieten hätten – würden Sie das auf Ihrer Karriere-Website thematisieren und entsprechenden Inhalte bereitstellen? Würden Sie die entsprechenden Job-Angebote direkt aus der Stellenanzeige (es war eine Sammelanzeige) verlinken, so dass die so rar gesäten Experten möglichst schnell zum Ziel kämen? Würden Sie, klar. Bei Audi sah man das anders. Wohlgemerkt sah. Denn der oben genannte Blogartikel hat wohl zum Reflektieren eingeladen. Sollte er ja auch.

Soll übrigens jeder und so freue ich mich, wenn ich mit meinen Artikeln Verbesserungen anstoßen kann. Deswegen geht’s hier in Kürze auch heiter weiter. Zuvor aber noch die

Top-Blogartikel im Dezember 2016

  1. kununu auf Stimmenfang: Weichgespült und stärker als jeder Betriebsrat
    kununu, im deutschsprachigen Raum das größte und reichweitenstärkste Arbeitgeberbewertungsportal geht mal wieder auf Stimmenfang. Die via Newsletter vermittelten Parolen zur Bewertungsaufforderung stießen nicht unbedingt auf große Zustimmung in der HR-Szene.
  2. Stellenanzeigen mal anders (s. o.)
  3. Virtual Reality bringt Hollywood ins Personalmarketing
    Boehringer Ingelheim setzt als erstes Unternehmen in Deutschland Virtual Reality im Employer Branding ein. Und lässt Steven Spielberg (und 360-Grad-Recruiting-Videos) alt aussehen.
  4. Bewerbung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (s. o.)
  5. Revolutioniert Google die Jobbörsen-Landschaft?
    Google lanciert seine Cloud Jobs API und könnte damit die Jobbörsen-Landschaft revolutionären. Ja, sogar die Jobsuche an sich. Ein paar gar nicht so unwahrscheinliche Szenarien habe ich in diesem Artikel dargestellt.


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