Bewerbung beim Bundesamt fuer Migration und Fluechtlinge

von Henner Knabenreich. Lesezeit: fast 8 Minuten.

Vor einiger Zeit schrieb ich ja, dass die Flüchtlinge unseren Arbeitsmarkt beflügeln. Und das gleich auf zweierlei Weise: Erstens, in dem die Heimatvertriebenen selbst ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen (was vor allem durch schwierige Eingliederungsprozesse, sprich durch Bürokratie, erschwert wird. Die vermeintliche Fachkräftelücke mit Nachwuchs aus Krisengebieten zu stopfen wird also schwierig), zweitens, in dem in Ministerien und Behörden, insbesondere dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), jede Menge Arbeitsplätze geschaffen werden, um eben jene potenziellen Fachkräfte zu verwalten (was aber auch hier durch den Bewerbungsprozess massiv erschwert wird). Schauen wir uns das Ganze doch mal im Detail an…

Bundesinnenminister Thomas de Maizière will das Personal des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge um 2.000 neue Stellen aufstocken. Möglicherweise sogar mehr. „Wir brauchen sie [die neuen Mitarbeiter], um die große Herausforderung jetzt und in der kommenden Zeit zu meistern.

Stellen des BAMF nur schwer auffindbar

Super Sache das. So. Und nun stellen Sie sich mal vor, Sie wären interessiert an einer solchen Stelle. Sie gehen also auf die Website des BAMF und suchen verzweifelt nach einem Hinweis auf diese tollen neuen Stellen (und finden diesen nicht, zumindest nicht auf den ersten Blick. Wie hieß es so schön? „Die neuen Stellen ließen sich allerdings nicht so schnell besetzen, wie sie benötigt würden.“ Vielleicht, ja vielleicht würde es etwas bringen, wenn man auf die Stellen, die ja so dringend zu besetzen sind, auch hinweisen würde?). Natürlich geben Sie nicht auf, Sie wollen einer von diesen 2.000 sein und gehen daher auf die Website des Bundesverwaltungsamtes. Und hier freuen Sie sich wie Bolle (wer auch immer dieser Bolle ist, meiner Meinung hat er wenig mit dem Bolle zu tun, der Pfingsten nach Pankow reiste, sicher bin ich mir aber nicht), dass es da tatsächlich einen „Karriere“-Button direkt auf der Startseite gibt. Das schafft nicht mal ein Unternehmen wie die Telekom!

Wer nun aber erwartet hat, dass sich das Bundesverwaltungsamt in irgendeiner Form als Arbeitgeber präsentiert, irrt. Aber wir haben ja gelernt: Man kann nicht nicht Employer Branding betreiben. Und die Karriere-Website (oder das, was als solche deklariert wird) zeigt so dann auch sehr schön, welchen Stellenwert das Personalmarketing dort einnimmt. Nämlich keinen.

So geht Employer Branding beim Bundesverwaltungsamt

Aber immerhin erfahre ich, dass das Bundesverwaltungsamt „ei­nen mo­der­nen und ab­wechs­lungs­rei­chen Ar­beits­platz mit Per­spek­ti­ven, ein attrak­ti­ves Ar­beit­sum­feld, an­spruchs­vol­le Tä­tig­kei­ten, in­di­vi­du­el­le Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten und Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te im öffentlichen Dienst“ bietet. Reicht als Info, oder? Klar, jemand, der beim Bundesverwaltungsamt Karriere oder wenigstens seinen Job machen will, weiß, was ihn erwartet.

Und so schaue ich nach einem passenden Stellenangebot (so tat es ein Bewerber, der mich zu diesem wunderbaren Blogbeitrag inspirierte) und ergötze mich dabei an so aussagekräftigen Stellentiteln wie bspw. „Bürosachbearbeiter„, „Wissenschaftlicher Mitarbeiter„, „Referent im Referat S 21“ (wie, Sie wissen nicht, was das Referat S 21 ist?), „Referenten„, „Entscheider„, „Mitarbeiter„, „Das Bundeskanzleramt bildet aus“ (nämlich Verwaltungsfachangestellte und sogar Verwaltungsfachangestellte mit Doppelqualifizierung, aber das hat nichts im Stellentitel zu suchen!) und nicht zu vergessen: „Volljuristinnen und Volljuristen sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder mit einem vergleichbaren geisteswissenschaftlichen Abschluss (FK-01-2016)„. Diesen Stellentitel müssen Sie sich auf der Zunge zergehen lassen:

Volljuristinnen und Volljuristen sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder mit einem vergleichbaren geisteswissenschaftlichen Abschluss (FK-01-2016)

Das ist wahre Poesie, wie ich finde. Wobei Volljurist mich immer an Vollpfosten erinnert. Irgendwie.

Stellt sich also die Frage, was so ein „Volljurist sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder mit einem vergleichbaren geisteswissenschaftlichen Abschluss (FK-01-2016)“ bei seinem zukünftigen Arbeitgeber, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz BAMF, eigentlich so macht. Irgendwie erinnert mich diese Stellenanzeige ein wenig an die der Observationskraft für die mobile Observation, denn genau wie dort auch, hüllt man sich zu den Aufgaben selbst in geheimnisvolles Schweigen. Während ich das bei Anzeige des Bundesnachrichtendienstes noch nachvollziehen kann (ich meine, man verrät doch nicht die Aufgaben eines Spions!), erschließt es sich mir beim BAMF nicht so wirklich. Aber ein „Volljurist sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder mit einem vergleichbaren geisteswissenschaftlichen Abschluss (FK-01-2016)“ weiß bestimmt, was auf ihn zukommt.

Das BAMF sucht Volljuristinnen und Volljuristen sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften

Oder stellt seine Frage einfach auf der Facebook-Seite des BAMF (ja, die gibt es!) und bekommt dann folgende geistreiche Antwort:

Da hierzu einige Nachfragen kamen, möchten wir Ihnen das Anforderungsprofil erläutern. Wir suchen Führungskräfte für verschiedene Funktionen des höheren Dienstes, die wir bundesweit an mehreren Standorten einsetzen. Die konkrete Einsatzplanung zu den Standorten erfolgt erst nach dem Auswahlverfahren. Gesucht werden mehrere Volljuristinnen und Volljuristen sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder ein vergleichbarer geisteswissenschaftlicher Abschluss mit dem Schwerpunkt Recht und Wirtschaft. Bitte bewerben Sie sich zunächst über das Online-System, danach übersenden Sie Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung an das Bundesverwaltungsamt. Wir hoffen, dass wir Ihnen hiermit einige Fragen beantwortet haben.“

Nee, ehrlich gesagt nicht. Was meine Aufgaben sind, weiß ich immer noch nicht. Aber den echten Interessenten ist das egal. Und die können auch bei solchen Arbeitgeberleistungen, wie „Aufgaben, die Sie täglich fordern und fördern“ (klasse, alte Hartz-IV-Formulierung, schreiben Sie das bloß nie, NIE, auf Ihrer Website!!! – Ich weiß, zu spät, ist schon längst geschehen) nicht mit ihrer Bewerbung hinterm Berg halten.

Hürdenlauf beim Bewerbungsverfahren

Was der Bewerber da allerdings noch nicht weiß: Wie abschreckend der Bewerbungsprozess ist. Und ob er dann überhaupt noch bereit ist, seine Bewerbung abzuschicken. Denn der hat es faustdick hinter den Ohren. Also der Bewerbungsprozess, meine ich.

Zunächst müssen Sie sich nämlich online bewerben. Hierfür müssen Sie sich aber erst einmal für die Online-Bewerbung anmelden. In der Folge erhalten Sie ein fehlerhaftes, unpersönliches Anschreiben mit dem für die Bewerbung erforderlichen Passwort:

Unpersönliches, fehlerhaftes Schreiben des BVA

Nachdem Sie sich dann eingeloggt haben, durchlaufen Sie ein sieben Seiten langes Online-Bewerbungsformular.

Bewerbungsmaske beim BVA

Dies umfasst

  • Persönliche Angaben
  • Berufserfahrung
  • Ausbildung/Studium/Referendariat
  • Kenntnisse
  • Erfahrungen
  • Sonstiges
  • Vorschau/Absenden

Eine Seite auslassen oder überspringen ist nicht möglich. Seiten zwischenzuspeichern und später die Bewerbung fortsetzen, ist ebenfalls nicht möglich. Zwar sei dieser Punkt „mit Sicherheit sehr wünschenswert, aber aufgrund Datenschutzrechtlicher Probleme ist dies zurzeit nicht möglich„. Dumm auch, dass sich das System nach 90 Minuten verabschiedet. Alle bis dato eingegebenen Daten sind dann übrigens futsch. Pech gehabt. Aber wer eine Stelle als Referent oder aber auch „Volljurist sowie Akademiker mit Hochschulabschluss der Studiengänge Volks- oder Betriebswirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder mit einem vergleichbaren geisteswissenschaftlichen Abschluss (FK-01-2016)“ innehaben möchte, nimmt das sicher in Kauf.

Der nimmt auch in Kauf, dass man immer nur maximal 255 Zeichen bei den Freitextfeldern zur Verfügung hat. Aber: „Dies ist gewollt!“ Schließlich soll man sich hier auf auf die wichtigsten Kernaussagen konzentrieren und hat dann ja im weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens die Möglichkeit, die gesamten Bewerbungsunterlagen einzureichen.

Es wäre ja einfach auch zu einfach, wenn man seine Bewerbungsunterlagen auch online hochladen könnte, oder? Ja, genau. Denn „mit Hilfe dieses Onlinebewebungssystem wird ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren durchgeführt. Hiermit soll bereits im Vorfeld die Menge der detailliert zu prüfenden Bewerbungsunterlagen eingeschränkt werden. Geeignete Bewerber werden nach Abschluss der ersten Phase gebeten Ihre vollständigen Unterlagen einzureichen. In anschließenden Phasen werden Eignungstests und persönliche Gespräche durchgeführt. Dies spart nicht nur uns – als Ihrem zukünftigen Arbeitgeber unnötigen Aufwand und Kosten – sondern auch Ihnen als Bewerber!

Genauso, in genau diesem Wortlaut und mit genau diesen Rechtschreibfehlern, steht das auf der Online-Hilfe-Seite, die auch in puncto Lesefreundlichkeit wirklich überzeugen kann:

Onlinebewerbung - fehrlerhafte Hilfe beim Bundesverwaltungsamt

So. Und nach dem ja dieses Online-Verfahren „unnötigen Aufwand und Kosten“ verursacht, übersendet man im Anschluss an die Online-Bewerbung einfach die „vollständigen Bewerbungsunterlagen (z.B. Anschreiben, Lebenslauf, Kopie des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife, Kopie des Abschlusszeugnisses bzw. Staatsexamen, ggf. Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung etc.unter Angabe der im Online-Bewerbungsverfahren vergebenen Bewerbungsnummer) per Post! Aber bitte nicht in Mappen,sondern nur in gehefteter Kopie vorlegen, da die Unterlagen nicht zurückgesandt werden.Von wegen Kosten und Aufwand sparen, Sie wissen schon!

Rufen Sie mal für Spaß die Stellenanzeige mobil auf. Bei mir wird da nur ein aus geschätzt 500 Links bestehendes Menü angezeigt und dann ganz am Ende, nach dem der Daumen vom vielen Scrollen schon erste Ermüdungserscheinungen aufweist, das Stellenangebot (den Screenshot schenke ich mir an dieser Stelle, den aus den ganzen einzelnen Bildausschnitten zusammenzufrickeln, hätte einfach den Abend gesprengt). Fairerweise muss man sagen, dass das dann sogar mobil optimiert ist.

Auch die Eingangsbestätigung des BVA ist unpersönlich und fehlerhaft

Trotzdem, mit so einem Bewerbungsverfahren verprellt man eher Bewerber und sorgt für unnötig lange Bewerbungsverfahren. Wie heißt es so schön auf der Karriere-Website des BAMF (die man nach langem Suchen dann doch gefunden hat):

„Aufgrund der stark ansteigenden Asylantragszahlen hat der Deutsche Bundestag dem Bundesamt für das Jahr 2015 im Nachtragshaushalt insgesamt 1.000 Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Diese Stellen sollen jetzt schnellstmöglich besetzt werden.“

Schnellstmöglich, eben. Ob solch ein Arbeitgeber-Auftritt, fehlerhafte Bewerberkommunikation und ein solch abschreckender Bewerbungsprozess dabei förderlich sind? Ich wage das zu bezweifeln.

  1. Antje sagt:

    Hallo Gemeinde,
    ich habe mich Ende Januar auf eine Sachbearbeiterstelle in Dresden über die Arge beworben und schon am 2.2. ein Vorstellungsgespräch gehabt. Es lief alles bestens.
    Am 21.03. erhielt ich von meiner Bearbeiterin der Arge einen Anruf, dass ihr eine Liste mit den zukünftigen Mitarbeitern ver BAMF vorläge, auf der auch mein Name stünde.
    Nun, bis heute habe ich keine schriftliche Zusage von der BAMF erhalten und ich denke ich werde dies auch nicht. Anrufe unter besagter Rufnummer mit Endung 8755 enden jedesmal mit der Bandansage.
    Ich finde es auf grund der momentanen Situation der Flüchtlinge schon ziemlich erbärmlich, wie mit den Bewerbern umgegangen wird. Aber wie ich sehe, bin ich nicht die Einzige und ich weiß nicht so richtig, ob es mich beruhigen oder noch mehr aufregen soll.

    • Robert sagt:

      Änlich wie Antje warte ich seit dem 20ten Februar auf eine Antwort…es dauert ungewöhnlich lange und ich mache mir ein wenig Sorgen!
      Vielleicht kann ja jemand berichten der eine schriftl. Zusage erhalten hat wie das alles abläuft. (Auch wenn ich glaube das sich so jemand nicht auf so einer Seite rumtreibt xD)

      • personalmarketing2null sagt:

        Nun, die Antwort liegt denke ich auf der Hand. Das BAMF hat kapituliert und Herr Weise sorgt ein wenig dafür, dass die geschundene Berater-Branche mit Jobs versorgt wird. KPMG & Co. prüfen jetzt Asylanträge. Und das ist kein Scherz!

        • Roland A. Schneider sagt:

          Dass KPMG jetzt Asylanträge prüft, statt Bilanzen, finde ich erstaunlich!Ein Politikwissenschaftler ist denen offenbar nicht kompetent genug.Was ein Bilanzprüfer mit dem Schicksal eines Flüchtlings zu tun hat, ist mir schleierhaft.Oder soll der deren Lebensleistungsbilanz prüfen?;-)

  2. Andrea sagt:

    Ende Juli 2015 habe ich meine online-Kurzbewerbung hingeschickt, 4 Wochen später wurde ich um die Zusendung meiner vollständigen Unterlagen gebeten, Ende Oktober hatte ich ein Vorstellungsgespräch……Erste telefonische Nachfragen wurden noch beantwortet, dann war niemand mehr erreichbar, auf eine Anfrage per Mail erhielt ich eine offene Standardantwort. VIER MONATE später, Mitte Februar kam die Zusage in Verbindung mit einer Verbeamtung. Da ich jedoch einen hohen BMI habe, bin ich mal gespannt, ob der mir nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht und was dann passiert.

  3. Kessy sagt:

    Hallo,
    sehr interessant, die Kommentare hier bis zum Schluss zu lesen.

    Ich habe mich für die Position als Asylentscheiderin Ende Januar diesen Jahres beworben. Wurde ca. 6 Wochen später zum Gespräch eingeladen. Die Frist finde ich vollkommen o.k. Manch Unternehmen in der freien Wirtschaft ist nicht schneller. Die Zusage für die Position erhielt ich 6 Tage später und nun darf ich am 1. April beginnen. Also, wie ihr seht … es funktioniert! :)

    • personalmarketing2null sagt:

      Schön, endlich auch mal ein positives Beispiel zu lesen! Eine Sache allerdings würde bei mir die Alarmglocken schrillen lassen. Das Einstiegsdatum. Nicht, dass es sich um einen Aprilscherz handelt ;-) Guten Start!

  4. Susan sagt:

    Ich habe mich über die Arbeitsagentur in Dresden direkt beim BAMF beworben für die Position der „Bürosachbearbeiterin im Asylverfahrenssekretariat Dresden. Meine Unterlagen haben überzeugt. Das Vorstellungsgespräch wurde durch sehr freundliche Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. (Das BAMF hat diese zur Unterstützung aufgefordert) Auch dort habe ich überzeugt und habe per Email eine Einstellungszusage direkt vom Personalentscheider des BAMF Nünrberg bekommen.

    Nun musste ich vor Arbeitsantritt noch einige Formulare ausfüllen und Arbeitszeugnisse und Nachweise zusammentragen. Auch ein „Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde“ habe ich beantragt. (natürlich ist dies ohne Einträge)

    Ein Formular enthielt nur den einen folgenden Satz:
    „Hiermit erkläre ich, dass mein Vermögen auch nicht von einem Insolvenzverfahren betroffen ist.“
    und ein Feld für die Unterschrift.
    Das hat mich stutzig gemacht.

    Da der Personalentscheider, von dem ich die schriftliche Einstellungszusage erhalten habe, keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben hat, habe ich per Email um ein Telefonat zur Klärung meiner Fragen zur Einstellung gebeten. Seine Assistentin hat von ihrem privaten Handy aus zurückgerufen.
    Ich habe gefragt , was denn passiert, wenn ich die Unterschrift zu diesem Formular nicht geben kann. „Dann wäre das ein Ausschlusskriterium, da die Position als sehr korruptionsgefährdet eingestuft wird.“

    Korruptionsgefährdet? Es geht bei dem Stellenprofil nicht um Entscheidungen, sondern lediglich um Zusammenstellung der Asylanträge mit den Asylbewerbern und Weiterleitung an den Entscheider. Es wird auch nicht mit Geld gearbeitet, weder bar noch elektronisch.

    Privatinsolvent und Korrupt? passt nicht zusammen!!!!! Wenn man in Insolvenz ist darf man sich vorher und währenddessen NICHTS zu Schulden kommen lassen, sonst verliert man seine Chance auf Restschuldbefreiung. Das wäre doch schön blöd!!!!!

    Ich habe der Assistentin den gesamten Sachverhalt geschildert. (Die Ursache war übrigens ein Bildungskredit) Sie versprach mir, sich für mich einzusetzen und in Erfahrung zu bringen ob ich ( sehr qualifizierte Bewerberin) trotz Privatinsolvenz eingestellt werde. 1 Woche später erhielt ich eine Email mit der Absage. Die Einstellungszusage wurde zurückgezogen. Ich sollte davon absehen die Arbeit am vorgesehenen 1. Arbeitstag anzutreten.

    Leider ergab sich bisher rechtlich für mich keine Handhabe. Diskriminierung ist es trotzdem.

  5. Ina Peters sagt:

    Hallo,
    mich würde brennend interessieren, ob es auch schon jemand geschafft hat, diese Hürden zu überwinden und tatsächlich einen Job bekommen hat?!

  6. Christel T. sagt:

    Irre.
    Am Besten fand ich es, „Fordern und Fördern“ als Arbeitgeberleistung darzustellen.

    Habe eine gut entwickelte Phantasie und Einfühlungsvermögen, aber einen Geisteszustand oder eine Weltsicht, die jemandem gestattet, sowas in eine Stellenanzeige zu schreiben, liegt jenseits davon.

    Schön, mal wieder herzlich zu lachen, und ich habe den Schnipsel auch gleich zitiert:
    https://sonstigesblog.wordpress.com/2016/03/02/frank-juergen-weise-ich-wuerde-vorschlagen-einfach-mal-sechs-monate-ruhe-zu-geben-danach-wird-abgerechnet/

    Übrigens, das Auswahlverfahren des BAMf wird gerade vor Gericht angefochten, vom Personalrat. Es heißt, weitere Klagen von nicht berücksichtigten Bewerbern seien womöglich erfolgversprechend
    https://br24.de/nachrichten/Bayern/weise-schreckt-personalrat-klage-nicht

  7. Judith sagt:

    Hat irgendwer von euch sich mal Gedanken darüber gemacht, dass das BAMF nicht nur mit seinen Bewerbern, sondern auch mit den Antragsteller Innen so kafkaesk umgeht? Da geht’s oft nicht nur um nen Job, sondern ums Leben!

  8. Daisy sagt:

    Hallo Leute,

    habe mich Mitte Dezember auf die Stelle „Sachbearbeitung im Referat „Aufenthalt von Asylbewerbern und Flüchtlingen“ beworben. Heute zum Vorstellungsgespräch telefonisch eingeladen.. nach zweieinhalb Monaten..Egal. Jetzt zu meiner Frage: es gibt wohl nicht nur ein Auswahlgespräch, wie ich dem Schreiben entnehme, sondern noch „eine kleine schriftliche Aufgabenstellung“ zu lösen vorab. Also ein Eignungstest oder wie? Hat jemand sowas schon durchgemacht? Wäre dankbar für jede Info!

  9. Patrick Schroeder sagt:

    Hi ihr Lieben, ich hab ne Frage bzg. dem onlineanmeldeportal. Ich möchte mich gerne für die Position als Entscheider bewerben (habe das auch schon vier mal getan aber immer eine Absage erhalten). Ich habe nen Master Soziologie Abschluss mit der Note gut. Bei den Fragen zu meinem Wissen über Asylrecht, Bleiberecht usw. habe ich angegeben wenig Ahnung zu haben. Es gibt noch die Möglichkeit eine Datei hochzuladen aber keinen Hinweis welche das am besten sein sollte. Habt ihr Tipps, wie ich es schaffe wenigstens mal eingeladen zu werden? Vielleicht bei den Vorkenntnissen dicker Auftragen und dann bei ner Einladung etwas einlesen???

    • Roland A. Schneider sagt:

      Nachricht zur Bewerbung als Entscheider in Reutlingen/Achalm: Nach gut 6 Monaten eine Absage! Natürlich mit großem Dank und Entschuldigen für die lange Dauer des Verfahrens.Ein echter Saftladen, dem sich Weise da angenommen hat.
      „Sehr geehrter Herr Schneider,
      ich danke Ihnen nochmals für Ihre Bewerbung und das damit zum Ausdruck gebrachte
      Interesse an einer Mitarbeit beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
      Für Ihre Geduld in Bezug auf die lange Bearbeitungszeit bedanke ich mich ausdrücklich bei
      Ihnen. Dieser Umstand ist auf das derzeit sehr hohe Bewerbungsaufkommen im Bundesamt
      zurückzuführen.
      Ich bedaure, dass Ihrer Bewerbung für die vorliegende Stellenausschreibung nicht
      entsprochen werden und ich Ihnen damit keine günstigere Nachricht hinsichtlich einer
      beruflichen Perspektive beim Bundesamt geben kann.
      Sollten Sie Ihre Bewerbung zwischenzeitlich zurückgezogen haben, danke ich Ihnen für das
      entgegengebrachte Interesse.“

      Deutsch können die auch nicht. Wundert mich aber gar nicht.Wenn die Bearbeitung der Asylanträge genauso lange dauert, wundert mich das Chaos beim Bamf wirklich nicht. Da weiß offenbar die linke Hand nicht, was die rechte tut.Der Zufall und das – vermeintliche – Glück dürfte der Hauptgrund für eine Beschäftigung dort sein.Und natürlich Vitamin B…*fg*

  10. Jacki sagt:

    Im Vergleich zur privaten Wirtschaft gibt es zumindest eine Eingangsbestätigung per Mail. Habe mich Mitte Januar beworben und Freitag, 19.02. einen Anruf erhalten, dass ich am Montag, 22.02. ein Anruf erhalten werden. Dies ist dann ein telefonisches Vorstellungsgespräch. Jedoch wurde mir gesagt, dass ich mich ab 8 Uhr bereit halten sollte bis … konnte nicht gesagt werden. Wenn ich den Anruf aus irgend einem Grund nicht annehmen könnte, fliege ich aus dem Auswahlverfahren raus. Das ist natürlich etwas eigenartig. Ich bin gespannt!!!

    • personalmarketing2null sagt:

      Hallo Jacki! Einen Anruf erhalten, dass du einen Anruf erhalten wirst. Großartig! :) Und dass du dich ab 8.00 Uhr bereit halten sollst, bis dann irgendwann mal jemand beim BAMF die Lust und die Zeit hat, dich anzurufen, spricht mal wieder dafür, dass man dort nicht ansatzweise die Prozesse im Griff hat und Bewerber nicht als kostbares Gut behandelt, sondern eher als lästige Bittsteller. Unfassbar. Oder auch eigenartig. Ich drücke dir die Daumen! Berichte gerne, wie es weiterging!

      • Jacki sagt:

        Hallo. Hatte heute nun mein telefonisches Vorstellungsgespräch. Habe den Anruf nicht annehmen können, da es zeitlich sehr unpassend. Habe dann zurückgerufen. Es waren zwei Gesprächspartnter. Es ging hauptsächlich darum, dass der Umgang mit den Antragstellern sehr schwierig und eventuell auch sehr unhygienisch sein kann, ob ich mir das vorstellen könnte, da man die Leute auch berühren müsste zur erkennungsdienstlichen Erfassung. Mehrfach der Hinweis darauf, dass es sehr ekelig sein wird. Auf meine Frage, warum dann Bürosachbearbeiter gesucht werden, gab es keine vernünftige Aussage. Hab mich jetzt dagegen entschieden, da nicht einmal klar ist, welche Aufgaben zu bewältigen sind. Ist mir zu eigenartig. Bin nicht davon ausgegangen, dass ich die Antragsteller alle anfassen muss (wie auch immer das gemeint war). Das ist für mich dann kein Bürosachbearbetier. Zum Schluss stellte sich heraus, dass die für die Besetzung der Stellen in Bamberg die Gespräche führen. Ich selbst habe mich aber für eine Stelle in einer großen Stadt in Sachsen beworben. Also ne halbe Stunde Telefonkosten für Nichts. Dann sollen sie mal ihre Postleute dafür gewinnen, wie es in der Presse stand.

        • Jacki sagt:

          Hallo. Mein Nachtrag zum telefonischen Vorstellungsgespräch. Nachdem ich am Montag dieses hatte und festgestellt habe, dass man mich für Bamberg vorschlagen würde, habe ich heute nun eine Mail erhalten, dass ich ab dem 01.03.2016 in Osnabrück eingestellt werden soll. Es ist sehr verwirrend, wie die auf diese Orte kommen, da meine Bewerbung auf eine Stadt in Sachsen gewesen ist. Außderdem hatte ich mitgeteilt, dass ich eine Kündigungsfrist einzuhalten habe. Gleichzeitig soll ich bis 01.03. Unterlagen vorlegen, die gar nicht so schnell einzufordern sind. Krankenkasse, Rentenversicherung, Führungszeugnis ect.. Die müssen doch wissen, dass man das so spontan nicht organisieren kann auch wenn man es will. Ich verstehs nicht. Jetzt liegt in Osnabrück ein Arbeitsvertrag für mich vor und keiner kommt… Man kann auch niemanden erreichen, da weder eine Telefonnummer oder eine personenbezogene Mailadresse rausgegeben wird. Hilfe!!!
          Der zeitliche Ablauf ist natürlich lobenswert. Im Januar beworben und zum 01.03. sollte eingestellt werden.

  11. Michael sagt:

    Bei aller Frustration: das Rummotzen über Personalmarketing und ewig lange Wartezeiten finde ich nicht objektiv, es sei denn, man glaubt tatsächlich, dass die deutsche Verwaltung fehlerlos arbeitet. Das BAMF war noch nie mit so einem Aufwand in so kurzer Zeit konfrontiert, das wissen wir doch inzwischen alle. Inwieweit vorausschauender hätte geplant werden können, kann niemand sicher beurteilen, außer durch tägliche Erfassung der Flüchtlingszahlen an den Grenzen. Außerdem ist die öffentliche Verwaltung ein enorm großer und komplexes Gebilde, auch in ihrer Funktion als Arbeitgeberin. Auf Bewerbungsantworten deutscher Unternehmen kann man genauso regelmäßig Monate warten. Dieses Verhalten ist doch ziemlich typisch, unabhängig davon, ob es sich um eine öffentliche oder eine privatwirtschaftliche Ausschreibung handelt. Ich sehe da keinen Unterschied. Insofern ist das Marketing nicht weniger raffiniert als bei den „Best Places To Work For“, wenn Personal dringend gesucht wird und dann die Auswahl und Einstellung ernüchternd viel Zeit beansprucht, in der man nicht weiß, was man planen kann. Ich habe mich ebenfalls beworben, bei verschiedenen Stellen des öffentlichen Dienstes, und das einzig Beklagenswerte finde ich, dass Einstellungstermine genannt werden, die offensichtlich irreal sind. Dass die deutsche Verwaltung kein Callcenter für Vertröstungen einrichten lässt, kann man auch als sparsames Haushalten betrachten. Ich erwarte auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nichts mehr. Ich lasse mich überraschen. Höflichkeit gibt auf dem angelsächsischen Arbeitsmarkt.

  12. tina sagt:

    DIE Begeisterung über das Verfahren erfreute mich heute schon , neuerdings sind googel Mail, web de email Adressen anscheinend ungültige email Adressen. …
    Der beherzten Griff zum Telefon endete in einem nicht erreichbar und auf die email gibt es auch keine Antwort.

  13. Theresa sagt:

    Es ist erleichternd zu sehen, dass ich nicht die einzige bin, die so frustriert sich beim BAMF zu bewerben.
    Wie soll man bei dem Formular die Berufserfahrung eintragen? Man kann zwar Erfahrung in höheren Dienst eintrage, aber ich konnte nicht meine relevante Erfahrung im Ausland usw. nicht angeben, oder habe ich da etwas übersehen?

    Danke für den Beitrag, hilft sehr!

    • personalmarketing2null sagt:

      Erleichternd zu sehen, dass Sie nicht die einzige sind, die so frustriert ist. Erschreckend zu sehen, dass Sie nicht die einzige sind, die so frustriert ist…

  14. Thorsten sagt:

    Ich habe mich beim BAMF um einen Bürojon beworben. Ich habe mich auch schon gewundert warum ich auf mein Vorstellungsgespräch noch keine Rückmeldung habe. Das war Anfang November 2015. Wenn ich mir das alles hier so durchlese, keine Verwunderung mehr meinerseits. Scheinbar ist das ganz normal beim BAMF. Selbst die Erstattung vom Fahrgeld für das Vorstellungsgespräch dauert scheinbar Monate. Unter normalen Voraussetzungen sagt man ja, je länger es dauert desto besser sind die Chancen. Und ich Schelm hab mir schon Hoffnungen gemacht. Bis Mitte 2016 finde ich schon krass. Es muss doch früher festzustellen sein, ob jemand geeignet ist oder nicht. Echt traurig.

  15. Niki sagt:

    Also hier meine Erfahrungen:
    ich bewarb mich Ende August als Entscheiderin (Frist war bis zum 09.09.2015). Am 16.11.2015 wurde ich zum Gespräch in eine andere Stadt eingeladen. Außer dass ich über eine Stunde Fahrtzeit hatte, durfte ich fast eine Stunde noch warten, da meine Interviewer sich entschieden haben einfach mal eine Mittagspause einzulegen. Da fragt man sich, warum sie mich nicht eine Stunde später eingeladen haben. Nun gut…Das Gespräch verlief o.k.: einer fragte und der/die andere „dokumentierte“. Am Ende auf meine Nachfrage, wann sie sich bzgl. Resultats melden werden, sagte mir der Herr „in ca. 4-6 Wochen“. O.k. dachte ich mir, denn ich habe bis dahin auch schon bereits ein Paar Monate gewartet.
    Heute schreiben wir das Datum 13.01.016. Ich bekam bis heute keine Rückmeldung, geschweige dass jemand auf meine zahlreichen Anrufe reagiert und überhaupt rangegangen ist.
    …So und jetzt würde mich mal interessieren, was heißt den die angepriesene Phrase „wir suchen händeringend nach Personal, da wir aktuell der Bearbeitung der Anträge nicht ankommen können“??…

  16. Sash sagt:

    es ist scheinbar ein AC-Tag zur Auswahl vorgesehen… schon jemand am BAMF in Nürnberg daran teilgenommen?

  17. […] in der Flüchtlingsverwaltung. Dazu passt ein Blogbeitrag, der die Möglichkeiten der “Bewerbung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge” einmal genauer unter die Lupe nahm. Aber auch Vorbehalte seitens der Arbeitgeber sind […]

  18. Madeleine sagt:

    Der Bolle, der zu Pfingsten nach Pankow reiste, hat sich über noch so schlimme Dinge, die ihm widerfahren sind immer „janz prächtig amüsiert“.

    Das passt ja auch zu dem Artikel…

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bolle_reiste_j%C3%BCngst_zu_Pfingsten

  19. Marcus sagt:

    Tadaa!!!

    „Sehr geehrte Bewerberin, sehr geehrter Bewerber,

    vielen Dank für Ihr Interesse an einer Mitarbeit im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Aufgrund der sehr großen Anzahl an Bewerbungseingängen ist die Vorauswahl noch nicht ganz abgeschlossen. Die Auswahlverfahren werden im Dezember 2015 beginnen, sich jedoch bis in die erste Jahreshälfte 2016 ziehen. Sobald uns die Ergebnisse der Vorauswahl vorliegen werden wir bzw. das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wieder auf Sie zukommen. Bis dahin muss ich Sie noch um etwas Geduld bitten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag“

  20. Marcus sagt:

    Per heute (1.12.) ist es mehr als einen Monat her, dass ich dem BAMF meine Unterlagen zugesandt habe. Ohne jegliches Feedback, von der Eingangsbestätigung abgesehen.

  21. Meyer sagt:

    Der Auswahlprozess ist wirklich nervig und langwierig…
    Aber weiß denn jemand wie lange man ca. warten muss bis man eine Einladung oder eine Absage erhält? Habe vor zwei Wochen, nachdem ich zur Bewerbung aufgefordert wurde meine Unterlagen eingereicht. Die Stelle wäre ab „Ende Dezember“ da für mich mit der Stelle auch ein Wechsel des Wohnortes stattfinden würde, wüsste ich so langsam mal gerne Bescheid, nachfragen kommt ja auch irgendwie blöd. Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

    • personalmarketing2null sagt:

      Im Zweifelsfall hilft fragen durchaus. Es gibt ja keine blöden Fragen, sondern nur blöde Antworten :)
      Aber vielleicht findet sich hier unter den Lesern auch jemand, der von seinen Erfahrungen berichten kann. Ich wünsche viel Erfolg!

  22. Weber, Gerhard sagt:

    Gern hätte ich die angebotenen Möglichkeit eines Rückrufs beim BAMF genutzt. In der Zeit vom 02.11 bis 06.11.15 habe ich insgesamt 51 mal zu unterschiedlichen Zeiten versucht die Rufnummer des Servicezentrums Personalgewinnung 0228 99 358 8755 zu erreichen. Es ist lediglich ein Anrufbeantworter mit der der Ansage: „…. das Servicezentrum Personalgewinnung ist zur Zeit nicht erreichbar …“ geschaltet.

    • personalmarketing2null sagt:

      Unfassbar. Passt aber gut zum Rest des verkorksten Auftritts des BAMF. Im Übrigen Respekt: 51 mal – so manch anderer hätte schon lange vorher die Flinte ins Korn geworfen…

    • Roland A. Schneider sagt:

      Zum Kommentar von Gerhard Weber. Leider ist die Durchwahlnummer des Servicezentrums Personalgewinnung 0228 99 358 8755 immer noch nicht zu erreichen! Das war am Freitag, den 05.02.2016. Ich habe es von 12 Uhr bis 16 Uhr 30 versucht.Mindestens 20-mal. Also bis zum angeblichen Ende der Bürozeiten. Wenn die Rekrutierung so verläuft, lässt das auf die Arbeit in der Behörde schließen: Totales Versagen! Eine Behörde, die bestens zur derzeitigen Bundesregierung passt.

      • personalmarketing2null sagt:

        Genau deswegen sucht man ja die Bewerber: Für die Telefon-Hotline ;-) Danke für den „Erfahrungsbericht“!

      • Roland A. Schneider sagt:

        Der Wahnsinn. Nach ungefähr 80 Versuchen an mehreren Tagen zu allen Geschäftszeiten, habe ich heute, am 26.02.16 jemanden erreicht.Die freundliche junge Dame wußte nur leider fast gar nichts, bzw. konnte mir bei keinen Fragen wirklich helfen.Von daher empfehle ich jedem Bewerber, erst gar nicht dort anzurufen. Es bringt nichts.Mehr als einem sagen, dass es nachts dunkel wird, können die auch nicht.RAS

  23. Daniel sagt:

    Hinzu kommen in diesem furchtbaren Online-Formular noch die eklatanten Logikfehler. Warum sind Fragen nach dem Referendariat Pflichtfelder, wenn ich vorher schon nicht „Rechtswissenschaften“ als Studienfach angegeben habe. Schön wäre auch zu wissen, wie lange der Prozess dauert. Mich hat schon ein Bundesministerium 11 Monate nach der Bewerbungsfrist zum Gespräch geladen. So bekommt man sicher die guten Leute auf die Stellen …

    • personalmarketing2null sagt:

      Das mit den eklatanten Logikfehlern ist ein guter Punkt. Vielen Dank für den Hinweis! Und 11 Monate sind doch nun wirklich keine Zeit ;-)
      Spaß beiseite, egal, wie man es dreht und wendet, was das sich das BAMF bzw. der Bund da leistet, geht auf keine Kuhhaut. All die ganzen angestoßenen Initiativen und Portale die in den letzten Monaten angestoßen sind (und viel Optimierungspotenzial aufweisen) werden kaum dazu geeignet sein, die Thematik zu bewältigen. Schade.

  24. Lars Hahn sagt:

    Mal wieder vortrefflich analysiert.
    Das Bamf macht seinem Namen alle Ehre:
    Es schlägt Bewerber in die Flucht und veranlasst sie zu anderen Arbeitgebern zu migrieren. Bleibt zu hoffen, dass es für die keine Transitzonen gibt. ;-)

  25. Lydia sagt:

    Grandios! Schön auseinandergenommen. Ich bin auch schon ein paar mal gescheitert an solchen Online-Bewerbungsplattformen. Auf meinem Blog gibt es auch einen bissigen Beitrag zu diesem Thema, falls es Dich interessiert. ;)

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