Oh weh, nur WWW – Wie Arbeitgeber erfolgreich Bewerberpotenzial verschenken

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 2 Minuten.

Ich weiß nicht, wie Sie vorgehen, wenn Sie eine Website aufrufen. Da ich bequem bin und das Eingeben des Präfixes „www“ so was von 1990 ist, gebe ich immer direkt die Internetadresse OHNE das „www“ ein. Funktioniert in der Regel auch problemlos. Aber: es sollte auch außerhalb der Regel funktionieren. Alles andere wäre grob fahrlässig, da Ihnen wertvolles Bewerberpotenzial durch die Lappen geht.

Derzeit führe ich eine Karriere-Website-Analyse für ein großes deutsches, international tätiges Unternehmen durch. Als ich die Seite das erste Mal aufrief – und das machte ich wie immer intuitiv ohne die Eingabe von „www“ – passierte was? Nichts. Respektive das hier:

Ohne Weiterleitung kann schnell das passieren - diese Webseite ist nicht verfügbar

So etwas darf Ihnen unter gar keinen Umständen passieren. Klar, der pfiffige Internetnutzer versucht es dann doch noch mit dem „www“ und landet dann wahrscheinlich auf Ihrer Website. Glück gehabt! Aber – auch wenn man es kaum glauben mag, wenn man tagtäglich in den weiten des World Wide Web unterwegs ist – das Internet ist nach wie vor für viele Neuland. Und insofern ist der ein oder andere Surfer = Bewerber schneller weg, als man bis drei zählen kann. Und können Sie sich das leisten in Zeiten eines vermeintlichen Fachkräftemangels? Nope, können Sie nicht. Denn der nächste Arbeitgeber ist nur einen Mausklick entfernt. Und wenn der pfiffiger ist, als Sie – dann gute Nacht!

Karriere-Website muss erreichbar sein

Wer nun glaubt, das sei ein Einzelfall, der irrt. Immer wieder lande ich auf solchen Bildschirmseiten wie der obigen. Was also ist zu tun? Eigentlich ganz einfach. Sie richten eine Weiterleitung ein (oder beauftragen Ihre IT oder Ihre Agentur oder Ihren Webmaster – allerdings nicht ohne diese vorher gründlich zusammenzustauchen, denn solche Fehler kann und darf man sich nicht leisten!). Wenn Sie so wollen, ist so etwas aus recruitingtechnischer Sicht eine echte Katastrophe, denn es gibt nichts Schlimmeres als einen potenziellen Bewerber (und das ist man, wenn man eine solche URL bewusst ansurft) im Regen stehen zu lassen bzw. auf eine „Seite nicht gefunden“-Seite umzuleiten. Ihre Website muss also sowohl über die Eingabe MIT als auch OHNE „www“ zu erreichen sein. Dann ist es nämlich auch egal, ob Sie personalmarketing2null.de oder www. personalmarketing2null.de eingeben. Sie landen über die Weiterleitung immer auf der personalmarketing2null.de-Seite. Auch bei der Kommunikation der Website-Adresse ist das nicht ganz unwesentlich. Denken Sie nur an den kostbaren Platz auf Messewänden, wo dann noch das „www“ mit erwähnt werden müsste, weil der Bewerber sonst in die Irre geführt würde. Auch so etwas zählt zur Candy Date Experience!

Für welche Variante Sie sich letztendlich entscheiden, ist im Grunde egal. Es ist allerdings nicht egal, wenn Sie keine Weiterleitung einrichten. Und achten Sie bitte darauf, dass diese Weiterleitung für alle Unterseiten funktioniert. Wäre ja blöd, wenn gerade Ihre Karriere-Website diejenige ist, die nicht verfügbar ist. Denn das, ja das, das kann Sie in der Tat Bewerber kosten.

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