karista.de – Berufsorientierung für Hochschulabsolventen in Reinkultur

von personalmarketing2null. Lesezeit: fast 4 Minuten.

Ich bin ehrlich. Ich hatte keinen Plan. Damals. Als es um das Thema Ausbildung ging. Eigentlich wollte ich damals ins Marketing. Aber mangels „echter“ Berufsorientierung wurde dann aus purem Zufall eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann daraus. Den Job habe ich viele Jahre gemacht. Bis der Punkt erreicht war, wo ich mir gesagt habe, da geht noch mehr. Was genau? Nun, da die meisten aus meinem Freundeskreis studiert haben und einem im Anschluss daran die Welt zu Füßen liegen sollte, habe ich das auch. BWL. Und weil ich für eine bessere Personalpolitik sorgen wollte, als seinerzeit bei meinem Arbeitgeber, war klar: ich studiere schwerpunktmäßig Personal. Und dann?

Ja, das habe ich mich dann auch gefragt. Personalreferent eben. Ist doch klar, oder? Die Frage, wie es nach dem Studium weitergeht, stellt sich wohl jeder Hochschulabsolvent. Und dann geht man auf Jobsuche. Aber lässt sich den verschwurbelten Stellenbezeichnungen à la Ressourcenmanager, Referent Reservierung Spezial oder Vision Clearance Engineer eigentlich entnehmen, worum es bei der jeweiligen Stelle wirklich geht? Woher soll man als frisch gebackener Absolvent wissen, welche Stellen und Berufe man mit welchem Studiengang antreten kann?

Berufsorientierung findet in der Hochschule genau so wenig statt, wie in der Schule. Also zum Arbeitsamt? Viel Spaß! Einfach mal googeln und in irgendwelchen Foren stöbern? Oder doch darauf hoffen, dass es von anderer Seite Hilfe gibt?

karista – Berufsorientierung für Studenten und Absolventen

Ab Montag gibt es eine Antwort auf all die drängenden Fragen. Denn dann startet karista.de, das erste Portal zur Berufsorientierung von Hochschulabsolventen. Nach meinpraktikum.de und ausbildung.de zünden die Jungs und Mädels von Employour nun die nächste Rakete. Und die wird steil nach oben gehen, das spür ich im Urin. Die Welt für Studenten, Hochschulabsolventen und natürlich auch Arbeitgeber wird also ab nächste Woche besser werden.

Hier ein paar erste exklusive Einblicke:

Auf der Startseite direkt nach Jobs suchen oder den Jobnavigator starten. Denn mal Hand aufs Herz, ist es wirklich so klar, was man alles machen kann, wenn man bspw. Wirtschaftswissenschaften studiert hat?

karista - Startseite mit Jobnavigatior

Eben, genau das ist der Punkt! Wer es weiß, kann natürlich die „Was? Wo“-Jobsuche benutzen. Wer nicht, kann über den Jobnavigator herausfinden, welche Berufe zu ihm passen. Über eine kurze Abfrage seiner Vorlieben wird der Nutzer Schritt für Schritt an seinem Traumjob herangeführt. Mit jeder weiteren Abfrage wird das Ergebnis unterhalb aktualisiert. Natürlich lässt sich auch hier bereits der vorgeschlagene Beruf bzw. das jeweilige Stellenangebot anklicken. Und das alles ohne nervige Registrierung :-) Klasse gemacht, wie ich finde!

karista - Berufsorientierung mit Jobnavigator

Abgesehen davon lässt sich auch eine umfangreiche Suche vornehmen, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. So lässt sich bspw. eine Suche nach Unternehmenstyp wie Familienunternehmen, Startup, Hidden Champion oder was auch immer durchführen und man kommt die entsprechenden Jobs angezeigt…

karista - detaillierte Jobsuchmöglichkeiten

Und dieweil man natürlich auch gar nicht so genau weiß, ob nun eher das Startup, der Großkonzern oder das Familienunternehmen zu einem passen, gibt’s auch hier Schützenhilfe.

karista - Infos zu Familienunternehmen

 

Ohnehin ist Content ein ganz großes Thema. Hier wurde fleißig recherchiert und alles in wunderbaren, informativen, aber leicht lesbaren Texten aufbereitet. Bestimmte jeweils im Kontext des Berufs stehende Begrifflichkeiten werden darüber hinaus noch gesondert in den einzelnen Berufsbildern erklärt. Das ist nicht nur gut für den Lesern, das ist auch clever in Sachen SEO :-)

karista - Berufsorientierung mit dem Jobprofil

Auch die Unternehmensprofile können sich sehen lassen, wobei feelgood@work mir hier noch eine Ecke besser gefällt. Das ist aber okay, schließlich verfolgen die beiden Portale unterschiedliche Ansätze. Stehen bei feelgood@work die Benefits im Mittelpunkt, ist es bei karista die Berufsorientierung.

karista - Unternehmensprofil

Selbstverständlich muss auf solch einer Plattform auch der Bewerbungsprozess zielgruppengerecht erfolgen. Hier ist eine echte Blitzbewerbung möglich, mit ganz wenige Mausklicks kann man hier den Recruiter beglücken. Und wenn die Stelle doch nicht ganz so passend ist, warum sie dann nicht an Freunde weiterempfehlen? Und zwar per Direktmessage, muss ja nicht jeder sehen, an welchem Job man Interesse haben könnte, oder? Schließlich stalkt dank Facebook & Co. heute jeder jeden.

karista - Online-Bewerbung

Mein erster Eindruck von karista: Ein ganz klares „Wow“! Fast möchte man wieder Student sein… :-)

Übrigens: Daniel Schütt und Stefan Peukert sind auch in Wiesbaden beim weltweit ersten klimaneutralen Netzwerktreffen für frechmutige Personaler mit von der Partie. Und werden etwas zu karista erzählen. Allerdings ganz ohne Powerpoint und technische Hilfsmittel. Ich bin gespannt, wie sie das machen :-)

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