Das erste klimaneutrale und nachhaltige HR-Event für frechmutige Personalerinnen*: personalmarketing2null & friends in Wiesbaden

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 12 Minuten.

Ich weiß, was Sie jetzt sagen werden: Nicht schon wieder irgend so ein HR-Event. Es gibt doch weiß Gott schon genug Anbieter, die uns das Geld aus der Tasche ziehen und wo uns überall das Gleiche erzählt wird. Stimmt, die gibt es. Reichlich. Ich war selber auf diversen, sei es als Gast, sei es als Referent. Trotzdem bin ich der Meinung, dass da ganz viel Luft nach oben ist. Insbesondere, was zwei Aspekte angeht: Nämlich die Nachhaltigkeit und das Netzwerken in zwangloser Atmosphäre. Ganz abgesehen von gutem Essen und guter Unterhaltung. Frei nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ gibt’s das jetzt auch. Und zwar am 9. Mai in Wiesbaden.

Wie ich schon schrieb, war ich schon auf diversen HR-Events verschiedener Kategorien, als Gast und als Referent. Ich fand es immer wieder spannend, verschiedene Formate kennen zu lernen. Was mir vor allem auffiel, waren zwei Dinge. Zum einen sieht man meist die gleichen Gesichter, die da als Referent von Veranstaltungsbühne zu Veranstaltungsbühne gereicht werden (ich will mich da nicht ausnehmen, aber es geht noch deutlich inflationärer). Ich will nichts gegen die Referenten sagen. Aber letztendlich haben die irgendwann nichts Neues zu erzählen und kochen ihre Vorträge nur mit leicht abgeänderten Zutaten wieder auf (klar, auch da gibt’s Ausnahmen). Geschenkt. Zum anderen ist es so, dass für viele das Netzwerken (neudeutsch Networking) im Vordergrund steht. Der direkte Austausch – am besten von Personaler zu Personaler steht bei solchen Veranstaltungen im Vordergrund. Erfahrungsaustausch nennt man dann so etwas. Oder Wissen teilen.

Aus diesem Grunde hatte ich 2012 auch die Idee mit dem personalblogger. Zum einen sollen sich die Beteiligten (Personalverantwortliche aus Unternehmen) einmal an dem Medium Blog ausprobieren (und die Begeisterung dafür entdecken), zum anderen ging es mir darum, den Austausch in der Community zu fördern und sich untereinander zu vernetzen. Zwar haben wir mittlerweile über 40 potenzielle Personalblogger in unserer Gruppe, gebloggt hat aber noch längst nicht jeder. Und die, die bloggen, tun es in unterschiedlicher Intensität. Einige haben sogar ihr Talent fürs Bloggen entdeckt und bloggen nun privat. Oder auch umgekehrt. Aber selbst die, die sich nicht aktiv beteiligen, bringen sich ein. Und so finden in der Facebook-Gruppe immer mal wieder Diskussionen zu unterschiedlichen Themen statt. Oder anders gesagt: Man tauscht sich aus, teilt Wissen und Meinungen miteinander. Und das halte ich für unglaublich wichtig: Nur, wenn wir gemeinsam Wissen teilen, können wir alle davon profitieren. Daher also Net(t)working. Einer der bisherigen Höhepunkte war mit Sicherheit der Promerit-Neujahrsempfang, den eine größere Riege der personalblogger einfach mal für ein spontanes Treffen gekapert hatte.

Was mir in diesem Zusammenhang aber bisher fehlte, sind wirklich zwanglose Veranstaltungen. Eigentlich fällt mir da in dem Zusammenhang nur das HR Barcamp ein. Dann noch das HR Barcamp. Und zu guter Letzt das HR Barcamp. Da haben Jannis und Christoph wirklich ein ganz feines Format aus der Taufe gehoben. Der Erfolg gibt ihnen recht und ich freue mich riesig, dieses Jahr wieder mit dabei zu sein.

Müssen HR-Events immer so teuer sein?

Dann ist da noch die Sache mit den Kosten: Gerade vor wenigen Tagen hatte ich mal wieder eine Einladung zu solch einem HR-Kongress im Postfach. Läppische 1.850 Euro soll man für so ein Event zahlen. Für einen Online-Pass zahlen Sie dann 450 Euro. Ein echter Schnapp, finden Sie nicht auch? Bei anderen Anbietern zahlen Sie vielleicht nur 1.500 oder 800. Natürlich gibt es auch noch günstigere Konferenzen und Kongresse. Was mich besonders ärgert: Viele Anbieter zahlen ihren Referenten nicht mal die Anreise, geschweige denn ein Honorar. Ich kann mich sogar an eine Veranstaltung hier in Wiesbaden erinnern, wo man dem Referenten nicht einmal die Kosten für das Parkticket zahlen wollte. Sorry, das geht echt gar nicht. Klar, ist es legitim, Geld zu verdienen. Von irgend etwas muss man ja leben. Aber so eine Abzocke – sorry, das geht gar nicht (ist Ihnen aber wahrscheinlich relativ egal, die Firma zahlt ja :-)). Was man dann als Referent zu hören bekommt, ist dann in etwas folgendes: „Da ist genau Ihre Zielgruppe, da können Sie ganz viele Kontakte generieren, also eine tolle Art, kostenlos Werbung zu machen“. Blablablubb. Natürlich denkt der Veranstalter dann Folgendes: „Ha, den kann ich schön ausnehmen. Ich habe einen namhaften Referenten und mach mir im Zuge dessen noch die Taschen voll“. Kann man von halten, was man will. Ich halte davon gar nichts und denke, das geht auch anders. Z. B. mit 79 Euro.

Nun, wie auch immer. Als ich vor einigen Wochen mit der besten Ehefrau von allen beim Italiener um die Ecke saß, waren wir am überlegen, eine Art „Geburtstagsfeier“ aus der Taufe zu heben. Immerhin wird dieser Blog im März vier Jahre alt und mein Unternehmen darf dann auch schon den dritten Geburtstag feiern. Wir haben eine Weile drauf rumgedacht, den Gedanken dann zwar nicht verworfen, aber weiter gesponnen. Einige Ideen wurden da schon festgezurrt. So z. B. die Tatsache, dass es mal eine Veranstaltung geben muss, wo Sie als Personaler mal ganz Sie selbst sein sollen. Ohne das kleine Schwarze. Ohne Schlips und Kragen. Jetzt auch nicht zwingend wie Gott oder wer auch immer Sie schuf. Aber einfach mal ganz relaxed, entspannt, zwanglos, in Wochenendstimmung, im Ballonseidenanzug und Unterhemd beim Bierchen oder so. Wobei wir da schon wieder etwas weiter dachten und uns gefragt haben, hey, warum sollen die Leute nicht auch mal Gelegenheit haben, etwas zu konsumieren, was den Geist beflügelt und dem Körper Energie zuführt (nein, keine Drogen). So kam die Idee dann mit dem veganen Gourmetbuffet. Für alle, die Vorurteile gegenüber veganer Küche hegen (ohne sie jemals ausprobiert zu haben): Ihr Gaumen wird es Ihnen danken. Solch ein Geschmacksfeuerwerk, wie es Ihnen an diesem Abend geboten wird, gibt’s wirklich selten.

Alles für einen guten Zweck

Und wenn wir schon gerade bei den Sinnen sind. Natürlich kommen Sie nicht nur auf die Kosten, was das Schmecken angeht. Auch, was das Hören und Sehen betrifft, werden Sie „gourmettechnisch“ versorgt. Nämlich mit der wunderbaren Stimme von Kaye-Ree, die so gefühlvoll singt, dass ich bei dem einen oder anderen Titel von ihr wirklich Gänsehaut bekomme und mich frage, wow, wie kann man nur so singen können und so natürlich sein, wie sie (und dabei auch noch ein echter Hingucker). Unterstützt wird Kaye in diesem Falle übrigens von Felix Justen (Gitarre) und Kio Nawab. Kio spielt Tabla, eine Art Percussion-Instrument, aber eben auch nur eine Art … Schauen Sie sich einfach das Video an, dann bekommen Sie eine Vorstellung:

Als wir in der Planung für unser Event waren, hatten wir mal wieder das Vergnügen, einem Konzert von ihr zu lauschen. Und während ich mich so von der Musik verzaubern ließ, kam mir die Idee: Wie wäre es, wenn Kaye unser Event als Live-Act bereichern würde? Das wäre doch der Knaller, haben wir uns gedacht, sind nach dem Konzert zu ihr, haben sie gefragt und sie hat begeistert zugesagt. Im Rahmen des Konzerts erzählte Kaye dann auch von dem Hilfsprojekt almaterra. almaterra errichtet so genannte Glücksoasen für Kinder in Krisengebieten wie Afghanistan. Wir hier können uns kaum vorstellen, was da unten abgeht und dass Kinder glücklich sind, wenn sie spielen können. Insofern war schnell klar, das Projekt unterstützen wir gerne mit einer Spende.

Ich bin nun wirklich nicht mit dem goldenen Löffel auf die Welt gekommen und kann auch nicht behaupten, dass ich mit einem goldenen Löffel abtreten werde. Aber eins weiß ich: Im Verhältnis zu mir geht es vielen Menschen da draußen deutlich schlechter. Und das oftmals vollkommen unverschuldet. Schneller als man denkt steht man ohne Geld da. Ohne Haus. Ohne Wohnung. Ohne alles. Und landet irgendwann auf der Straße. Eine scheiß Situation, die ich keinem – auch meinen ärgsten Feinden nicht – wünsche. Besonders schlimm finde ich die Tatsache, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer stärker auseinander klafft. Und umso schlimmer finde ich es dann, wenn in einer Stadt wie Wiesbaden mit einer der höchsten Millionärsdichten Deutschlands so etwas überhaupt möglich ist. Wenn jemand seinen Maserati und dann noch seinen Panamera in der Garage stehen hat und vor seiner Tür ein Obdachloser, ach nein politisch korrekt heißt das jetzt Wohnungsloser, erfriert. Wenn Bettler in der Weihnachtszeit vor dem Eingang des Kronberger Schlosshotels, in dem sich gerade die Schönen und Reichen bei einer Charity-Veranstaltung selbst feierten, abgewiesen werden (Unbedingt lesen: Maria und Josef im Ghetto des Geldes!). Nun, auch hier sehe ich eine Möglichkeit, das Leid dieser Menschen wenigstens ansatzweise ein wenig zu lindern und so geht ein zweiter Teil der Erlöse an eben solch eine Einrichtung.

Heimathafen Wiesbaden – der Name ist Programm

Nachdem schon einige Punkte klar waren und sich das Konzept immer mehr verdichtete, stellte sich noch ein entscheidende Frage: Wo sollte man so ein Event steigen lassen? Was ist die passende Location für wirklich zwangloses Net(t)worken? Manchmal liegt das Gute so nah – sowohl räumlich als auch von der Logik. Nur wenige Fußminuten um die Ecke von meinem Büro entfernt liegt der Heimathafen. Wiesbaden’s erste (und sogar preisgekrönte!) Adresse in Sachen Coworking Space. Ich gebe zu, ich habe Co-Working noch nicht ausprobiert (zumindest nicht offiziell, aber eine Bürogemeinschaft geht ja schon so grob in die Richtung), aber das angedockte Café hat mich schon alleine wegen der köstlichen Torten und der unprätentiösen Wohnzimmer-Atmosphäre immer wieder in den Bann gezogen. Wenn man erst einmal da ist, möchte man gar nicht wieder gehen.

Ob man da so eine Veranstaltung durchführen kann? Klar, kann man, haben mir Abi und Dominik, die Macher vom Heimathafen, gesagt. Schließlich finden da regelmäßig die so genannten Donnerstalks und sogar kleine Konzerte statt. Und Platz gibt’s auch genug. Und jetzt gibt’s zum Donnerstalk oben drauf noch nen Freitalk :-)

Das erste klimaneutrale HR-Event

Was natürlich solch eine Veranstaltung mit sich bringt: Viele Teilnehmer reisen mit dem Auto oder gar mit dem Flugzeug an. Oder mit der Bahn. Und obwohl die Bahn damit wirbt, dass sie jetzt zu 100 Prozent mit Ökostrom fährt, ist das natürlich alles großer Käse. Wer’s glaubt. Was also kann man tun, um solch einem Event zu noch mehr Einzigartigkeit zu verhelfen? Genau, man konzipiert das (wahrscheinlich weltweit) erste klimaneutrale HR-Event. Wie das geht? Mithilfe von naturefund und den Klimarebellen. Wir errechnen einfach, wie viel CO2 für dieses Event in die Luft geblasen wurde und kompensieren das mit CO2-Zertifikaten und pflanzen für jede Tonne CO2 einen Baum. Denn jeder gepflanzte Baum hilft mit, den Klimawandel zu entschleunigen und langfristig den nachfolgenden Generationen eine möglichst achtsam gepflegte Welt zu hinterlassen.

Ohne Sponsoren geht’s nicht

Möglich ist so eine Veranstaltung natürlich nur mit Sponsoren. So freue ich mich sehr, dass ich Jobware dafür gewinnen konnte, die Stellenanzeige zu schalten, mit der dieses Event „beworben“ wird. Jobware ist übrigens eine der ersten Online-Jobbörsen, die seinerzeit gestartet sind und die Plattform für Fach- und Führungskräfte. Hervorzuheben ist das Zielgruppenkonzept „Jobware Plus”, welches es ermöglicht, eine Stellenanzeige auf bis zu 400 zielgruppenspezifischen Partnerplattformen zu veröffentlichen. Apropos „beworben“: Sie müssen sich bewerben. Denn das ist ja keine Veranstaltung für jederfrauundmann, gesucht werden die frechmutigen unter Ihnen! Auch das trägt zur Einzigartigkeit dieses Events bei.

Ganz besonders freue ich mich auch über unseren Sponsor Textkernel. Dass Ihnen Textkernel jetzt nicht unbedingt etwas sagt, ist jetzt nicht sooo verwunderlich. Denn Sie finden die von Textkernel entwickelten Technologien in anderen Produkten wieder – bspw. in Form von CV-Parsing bei Bewerbermanagementsystemen. Genauer gesagt, ist Textkernel mit seinem mehrsprachigen CV-Parser und der benutzerfreundlichen Such- und Matching-Software auf semantische Recruiting-Technologie spezialisiert. Umso mehr freue ich mich, dass Textkernel und ich Ihnen bereits beim HR Barcamp in Berlin eine Session anbieten werden- zum Thema One-Klick-Bewerbung.


Weiterhin dürfen wir auch Employour als Sponsor begrüßen. Die Jungs und Mädels aus Bochum – bekannt durch meinpraktikum.de und ausbildung.de und natürlich nicht zu vergessen: den Mats-Blog – brüten gerade über einem ganz neuen heißen Eisen. Wir dürfen gespannt sein, worum es diesmal geht. Aber ich bin mir  sicher: Auch hier steht „made with love in Bochum“ wieder für höchste Qualität.

Talents Connect heißt eine Plattform aus Köln. Wie der Name schon sagt, geht es darum „Talente“ mit passenden Arbeitgebern zu „connecten“. Betonung auf „passend“. Denn mit einem ausgeklügelten Algorithmus (auch hier spielen semantische Recruiting-Technologien eine entscheidende Rolle) gelingt es der Plattform, wirklich die Richtigen zusammenzubringen.

Auch hier freue ich mich, dass ich die Jungs und Mädels von unserem Konzept überzeugen und sie mit ins Boot holen konnte.

Da ich ja auch meinen Schweizer Lieblingsblogger und Sachbuch-Autor Jörg Buckmann als Gast und Redner begrüßen darf, der sein Buch „Personalgewinnung mit Frechmut und Können“ vorstellt und bestimmt auch ein Kapitelchen vorliest – oder, Jörg? sponsort der SpringerGabler-Verlag auch einige Exemplare des Buchs.

Selbstverständlich bringt sich auch mein Unternehmen als Sponsor mit ein. Aber keine Angst, mich kriegen Sie maximal bei der Begrüßung und als Moderator zu sehen. Ansonsten halte ich mich dezent zurück. Und einen Vortrag bekommen Sie schon gar nicht von mir zu hören.

Natürlich sind auch weitere Sponsoren herzlich willkommen! Wollen Sie dabei sein, und das erste nachhaltige und klimaneutrale HR-Event für frechmutige Personaler unterstützen? Dann freue ich mich auf Ihre Anfrage!

Habe ich was vergessen? Zum Stichwort Bewerbung vielleicht noch was. Am Abend wählen Sie und ich dann gemeinsam die besten Bewerbungsschreiben aus. Der Gewinner bekommt zum einen viel Ruhm und Ehre, eine handsignierte CD von Kaye-Ree und – natürlich ebenfalls handsigniert – ein Exemplar des Buchs von Mr. Frechmut himself, Jörg Buckmann. Und wenn Sie mögen, von mir auch. Schließlich habe ich auch ein Kapitel dazu beigesteuert. Und wenn Sie Glück haben, werden Sie vielleicht noch den ein oder anderen Autoren antreffen und dann haben Sie schon eine ganze Autogramm-Sammlung. Ist das was? :-)

Wie ich schon erwähnt habe, steht das Net(t)worken bei diesem Event im Vordergrund. Aus diesem Grund müssen Sie auch keine Angst vor Powerpointschlachten haben. Die sind nämlich ver-bo-ten! Die Referenten haben darüber hinaus auch nur wenige (maximal fünfzehn) Minuten Zeit, Sie in Ihren Bann zu ziehen. Langweilen können Sie sich also woanders!

Also, seien Sie dabei! Ich freue mich auf Sie!

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