Weltsensation: Erste Jobmesse auf Facebook – exklusive Hintergrundinformationen!

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 8 Minuten.

Während gerade alle Welt von „#deinjob“ (bzw. ganz aktuell: #jobtrail), einer Jobmesse auf Twitter spricht und sich vor lauter Begeisterung gar nicht mehr einkriegt (warum eigentlich? Weil endlich mal jemand Öffnungszeiten auf Twitter einführt?), wurde ein noch viel bahnbrechenderes Ereignis an mich heran getragen. Wie das halt so ist, bekommt man als Blogger ja immer wieder Mails von irgendwelchen PR-Fuzzis, jungen Startups, Groupies und Fans. Und kaum hatte ich den Artikel über #deinjob geschrieben, hatte ich auch schon wieder Post. Inhalt: Informationen zur ersten Jobmesse auf Facebook. Eine Jobmesse auf Facebook? Das klingt nach einer Weltsensation! Und so habe ich hier exklusiv erste Hintergrundinformationen für Sie!

#deinjob – Jobmesse auf Twitter

Für alle, die nicht wissen, worum es bei #deinjob geht, hier rasch zusammengefasst: Bei #deinjob steht eine Handvoll ausgewählter Unternehmen auf Twitter Bewerbern Rede und Antwort. Will sagen: Sie können mit Unternehmen in den Dialog treten. Das ist ja auch das, was sich Unternehmen erhoffen. Sie werden jetzt vielleicht fragen, was das Besondere daran ist, schließlich ist man doch auf Twitter, um eben in solchen zu treten. Stimmt auffallend. Das Besondere an der Jobmesse ist, dass Unternehmen, die in den letzten vier Jahren eben jenes nicht fertig bekommen haben, nun so tun können als ob. Das Tolle daran: Sie müssen das nur für eine Stunde aufrecht erhalten. D. h. also, der Praktikant weiß, wann er sich um Twitter zu kümmern hat. Das weiß er ja sonst nicht so recht. So. Und potenzielle Bewerber haben nun die sensationelle Möglichkeit, während fest definierter Öffnungszeiten ihre Fragen zu stellen. Klasse, oder?

Aber wie ich schon sagte: Das ist Schnee von gestern! Denn wie ich schon schrieb, erreichte mich eine Mail, diese von Michael Zuckerhut, seines Zeichens Head of Bling Bling and Humbahumbatäterä der Agentur NNTFB Recruiting Stuff. Ich zitiere:

„Lieber Herr Knabenreich,

gestern lasen wir Ihren Artikel über eine Jobmesse auf Twitter. Schnee von gestern, haben wir uns gesagt. Daher möchten wir Sie gerne auf diesem Weg auf die erste Facebook-Jobmesse Deutschlands hinweisen. Im Folgenden finden sich alle Infos. Wäre klasse, wenn das Ganze für Sie interessant ist und Sie auf die Facebook-Jobmesse hinweisen. Und bei Rückfragen sind wir auf jeden Fall erreichbar. Hier jetzt alle Infos:

#keinjob – mit diesem Hashtag und einer Vielzahl renommierter Unternehmen startet in Kürze die erste Jobmesse auf Facebook.

Unter #keinjob haben Studenten, Absolventen und Jobsuchende rund um die Uhr und unbegrenzt auf Facebook die Möglichkeit, mit Personalern bzw. Praktikanten bzw. Community Managern von extra dafür beauftragten Social Media Agenturen namhafter und auch nicht ganz so namhafter Unternehmen in den direkten Kontakt zu treten.

Die Personalverantwortlichen bzw. Praktikanten bzw. Community Manager werden rund um die Uhr und pausenlos unter dem Hashtag #keinjob allen Teilnehmern über Facebook sprichwörtlich Rede und Antwort stehen. Sie beantworten beispielsweise Fragen zu den Themen Berufseinstieg, Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Denn: Auf Facebook sind dem offenen Dialog keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmer können selber die Themen anschneiden, die sie interessieren und dazu diskutieren. Zusätzlich bekommen sie nicht nur Antworten auf ihre eigenen Fragen, sondern sehen auch, was andere Teilnehmer interessiert und wissen wollen. So erhalten sie einen brandaktuellen und umfassenden Überblick zu den wichtigsten Recruiting-Themen großer Unternehmen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie wohlwollend darüber berichten. Wenn es nicht von Interesse für Sie ist, auch gut. Dann aber bitte keinen negativen Blogartikel :-)

Herzliche Grüße

Mike Zuckerhut
Head of Bling Bling & Humbahumbatäterä
NNTFB Recruiting Stuff“

#keinjob – Jobmesse auf Facebook

Wow, habe ich mir gedacht. Ein echt innovativer Ansatz. Immerhin sind auf Facebook geschätzt 27 Millionen Deutsche! Und zwischen 18 und 34 Jahren (also der Kernzielgruppe) tummeln sich dort immerhin 14,5 Millionen. Egal ob Hartz-IV-Empfänger, Fake-Profil, Gewinnspiel-Junkie oder ernsthaft interessierter Bewerber – diese Zielgruppe gilt es zu erschließen! Insofern habe ich alles menschenmögliche auf die Beine gestellt und tatsächlich heute Vormittag den Verantwortlichen ans Telefon bekommen. Lesen Sie hier weltexklusiv das Interview!

Mike Zuckerhut - Head of Blingbling und Humbahumbatäterä bei NNTFB - Orignialquelle: guillaumepaumier.com, CC-BY.Kurz zur Person: Michael Zuckerhut ist Head of Bling Bling & Humbahumbatäterä der Agentur NNTFB Recruiting Stuff in London. NNTFB gehört zu den Marktführern bei innovativen Recruitingformaten. Für besonderes Aufsehen sorgten die Aktionen „Catch-the-Grandpa“, hier wurden Senioren gesucht, die jungen Azubis als Mentoren zur Seite gestellt wurden oder aber „Early-bird“. Bei Early-bird handelt es sich um ein Instrument der Berufsorientierung, welches potenzielle Bewerber bereits auf Säuglingsstationen identifiziert und durchs Leben begleitet. Aufgrund des großen Erfolgs werden erste Gespräche mit der Bundesregierung geführt, dieses Instrument noch unter der Großen Koalition in Deutschland einzuführen.

personalmarketing2null: Herr Zuckerhut, erklären Sie mir und meinen Lesern doch bitte einmal, worum es bei der Jobmesse auf Facebook geht?

Zuckerhut: Lieber Herr Knabenreich, eigentlich dachte ich ja, dass das durch meine Mail klar geworden wäre. Aber ich fasse gerne noch einmal zusammen. Wir bieten mit unserer Jobmesse Bewerbern die Möglichkeit, direkt auf Facebook mit Personalern bzw. Praktikanten bzw. Community Managern in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen.

personalmarketing2null: Toll! Sa-gen-haft! Aber mal ganz unter uns, lieber Herr Zuckerhut – darf ich Sie Mike nennen? – besteht die Möglichkeit nicht sowieso? Also ist das nicht eigentlich der Sinn und Zweck von Facebook? Also in den Dialog zu treten, meine ich?

keinjob - die Jobmesse auf Facebook

Zuckerhut: Klar, können Sie mich Mike nennen. Meine Freunde nennen mich zwar Zuck, aber Mike ist auch okay.

personalmarketing2null: Nein, dann lieber Zuck. Sind wir eigentlich schon befreundet auf Facebook?

Zuck: Nein. Aber um auf Ihre Frage zurück zu kommen. Natürlich besteht auf Facebook  die Möglichkeit, miteinander zu interagieren, mit Interessenten in den Dialog zu treten. Aber Sie wissen doch besser als ich, dass bei den wenigsten wirklich etwas derartiges passiert, oder? Insofern wollen wir mit dieser Jobmesse einen Impuls setzen und echten Dialog ermöglichen.

personalmarketing2null: Phä-no-me-nal! Und wie geht das Ganze dann vonstatten? Was müssen Unternehmen tun? Was müssen die Bewerber tun?

Zuck: Unternehmen müssen eigentlich gar nichts tun. Denn bei diesem Format hat der Bewerber das Steuer in der Hand. Das Format funktioniert nämlich proaktiv!

personalmarketing2null: Sie meinen so wie beim proaktiven Recruiting?

Zuck: So ungefähr. Proaktiv heißt in diesem Fall, dass Unternehmen gar nicht darüber entscheiden, ob sie an diesem Format teilhaben, sondern der Bewerber. Der Bewerber hat die Möglichkeit an jeder Facebookseite seiner Wahl einfach den Hashtag #keinjob zu hinterlassen. Vorausgesetzt, das Unternehmen ermöglicht dies. Insofern sind Unternehmen wie die wegen der Spekulation mit Nahrungsmitteln überaus beliebte Deutsche Bank oder aber der NSA-Sympathisant Booz Hamilton also nicht dabei. Jetzt liegt der Ball bei den Unternehmen. Die können jetzt entweder das machen, was sie sowieso schon in vielen Fällen tun, nämlich gar nicht reagieren. Oder aber in den echten Dialog einsteigen. Um diese Unternehmen jedoch nicht zu überfordern, haben wir in monatelanger Forschungsarbeit weitere Hashtags erarbeitet, wie sie mit Minimalaufwand reagieren können. Das hat den Vorteil, dass die Praktikanten, die überwiegend mit der Pflege solcher Präsenzen beauftragt sind, keine weiteren Rückfragen im Unternehmen stellen müssen – was, wie wir beide wissen, die Antworten unnötig verzögert.

personalmarkeitng2null: Das klingt nach einem runden Konzept. Und wie funktioniert das dann im einzelnen?

Zuck: Ganz einfach. Der Bewerber bekundet über den Hashtag #keinjob, dass er derzeit keinen Job, aber Interesse an einem solchen hat. Ist das Unternehmen nun interessiert, kann es das mittels #einjob signalisieren. Hat es derzeit keinen Job, postet es einfach ebenfalls ein #keinjob. Ist es am Bewerber nicht interessiert, bspw. weil er mit nacktem Oberkörper in seinem Profilbild posiert und die Angst besteht, er könne dann künftig in diesem Outfit im Unternehmen rumrennen, so kann es mittels #keinbock reagieren. Sollte sich ein Unternehmen wider Erwarten dazu entscheiden, nicht mit den von uns konzipierten Hashtags arbeiten zu wollen und echten Dialog führen wollen, so ist das natürlich wirklich möglich. Und bietet gegenüber Twitter den Riesenvorteil sich nicht auf 140 Zeichen – abzüglich #deinjob – beschränken zu müssen.

personalmarketing2null: Das ist ja wirklich klasse durchdacht! Und für die Unternehmen idiotensicher!

Zuck: Gell?

personalmarketing2null: Im Gegensatz zur Jobmesse auf Twitter bieten Sie keine festen Sprechzeiten. Sie werben sogar damit, dass das Ganze 24/7 funktioniert. Wie stellen Sie dann sicher, dass das Ganze im Fluss bleibt?

Zuck: Ganz einfach. Auch hier haben wir entsprechende Hashtags konzipiert. Ist der Praktikant – oder auch der Community Manager – in der Pause, so kann er einfach noch rasch #pause posten. Ist er im Meeting oder dergleichen geht auch ein #keinezeit. Oder #kommegleich. Meldet sich der Interessent außerhalb der Unternehmenszeiten, so kann man durch ein #geschlossen darauf hinweisen.

Jobmesse auf Facebook - Hashtag kommegleich

personalmarketing2null: Zuck, ich muss sagen, ich bin sprachlos. Wenn diese Jobmesse kein Erfolg wird, dann weiß ich das auch nicht! Vielleicht noch mal kurz auf den Punkt gebracht – was sind denn die Vorteile für die teilnehmenden Unternehmen?

Zuck: Nun, das liegt doch auf der Hand, oder? Zunächst einmal müssen die Unternehmen gar nichts machen. Denn der Bewerber hat ja das Steuer in der Hand und muss die Initiative ergreifen. Anschließend hat das Unternehmen dann die Möglichkeit, mit minimalstem Aufwand, eine Art „Dialog“ zu führen. Außerdem kann natürlich jeder an diesem Event teilnehmen, sogar die, die nicht auf Facebook sind. Einfach auf die entsprechenden Facebookseiten surfen und die Entwicklung im Auge behalten. Das Tolle ist ja, dass wirklich JEDES Unternehmen davon profitiert und auch riesengroße Chancen fürs Active Sourcing bietet!

personalmarketing2null: Wie das? In dem man quasi als Recruiter mit verfolgt, was auf den Unternehmensseiten passiert, darüber potenzielle Kandidaten identifiziert und diese dann anspricht?

Zuck: Genau so, ja. Das ist auch der Anreiz für Bewerber. Sie haben also nicht nur Chancen bei den proaktiv angegangenen Unternehmen, sondern erhöhen ihre Chancen signifikant, von Recruitern anderer Unternehmen identifiziert zu werden.

personalmarketing2null: Lieber Zuck, ein durch und durch rundes Konzept. Ich denke, die Unternehmen werden Schlange stehen, um zu den ersten zu gehören, die an dieser Jobmesse auf Facebook teilzunehmen. Eine letzte Frage: Wofür steht eigentlich die Abkürzung NNTFB?

Jobmesse auf Facebook oder Twitter - nobody needs this fucking bullshit

Zuck: Ganz einfach: Nobody needs this fucking Bullshit!

Das Gespräch wurde im Vorfeld aufgezeichnet. Nun ist es also an Ihnen, ob Sie die Chancen nutzen, an diesem wahrhaft innovativen Recruiting-Konzept teilzuhaben. Schlagen Sie dem Fachkräftemangel ein Schnippchen, seien Sie dabei!

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