Ausbildungsmarketing im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk: Volles Rohr Zukunft oder volles Rohr daneben?

von personalmarketing2null. Lesezeit: fast 6 Minuten.

Vor einigen Tagen wurde einer meiner Beiträge dahingehend kommentiert, wo denn meine kritische Perspektive bleibe. Bitte sehr, lieber Christoph! Wobei es mir wirklich schwer fällt, in welche Richtung ich heute schießen ich heute Transparenz schaffen soll. Ist es das (was eigentlich längst überfällig war) “Employer Branding-Video” von Bayer (das sind die, die im Schatten von und in Kooperation mit Monsanto als größter euro­päi­scher Anbie­ter von gen­tech­nisch ver­än­dertem Saatgut und den zuge­hö­rigen Pes­ti­ziden dafür sorgen, dass unser (noch) grüner Planet noch früher ins Gras beißen wird), die definitiv beim schlimmsten Recruiting-Video ever (nein, das ist NICHT der BMW Praktikum-Rap, das ist “Oh, happy Day” von Ernst & Young. DAS Fremdschäm-Video schlechthin, auf das ich dank eines großartigen Spiegel-Artikels über die vermeintlich schlechtesten Recruiting-Videos aufmerksam wurde) abgekupfert haben?

Oder ist es das neueste Gewinnspiel auf der Karstast Karriere-Fanpage? Unter dem Motto “100 % Du” soll man dann noch mehr Infos von sich preisgeben, als Facebook sowieso schon an Daten von einem erfasst und kann ein Fotoshooting für Bewerbungsfotos gewinnen. Immerhin kein iPad. Die Reaktion lässt bis dato übrigens stark zu wünschen übrig. Nun, dank dieses Blogartikels wird sich die Popularität mit Sicherheit rasant erhöhen. Mache ich doch gerne ;-)!

Volles Rohr Zukunft oder eher Rohrkrepierer?

Nein, dieses mal soll es um eine Kampagne des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima gehen. Ein lobenswerter Ansatz  ist es ja, dass die verzweifelt um die jungen Fachkräfte buhlenden Unternehmen sich mit entsprechenden Berufsinformationsseiten auf sich und die Berufe aufmerksam machen. Aber wie immer geht es nicht um das OB, sondern um das WIE.

Rufen wir also einmal die Website “Volles Rohr Zukunft” auf:

Ausbildungsmarketing: Volles Rohr Zukunft oder Rohrkrepierer?

Gegen einen One- oder auch Single-Pager an sich ist ja nichts einzuwenden. Aber horizontales Scrollen? Schon sehr gewöhnungsbedürftig. Auch ist die Nutzerführung auf der Seite alles andere als intuitiv. Abgesehen davon, dass natürlich auch die Inhalte nur horizontal und nicht vertikal zu erfassen bzw. betrachten sind (auch werden die Inhalte bzw. hinterlegten Grafiken nicht kontinuierlich angezeigt. So fehlt bspw. beim nachfolgenden Video das Bild auf der Startseite. Es wollte partout, auch mit Engelszungen und auf Knien angefleht, nicht laden…).

Alleine für die Aufbereitung und mangelhafte Nutzerführung bekäme diese Seite ein glattes “Mangelhaft” von mir. Aber das ist nicht der eigentliche Stein des Anstoßes, der diesen Blogartikel nachgerade provoziert.

Mit Bewerbungs-Generator in die Zukunft als Sanitär-Heizung-Klima-Azubi?

Vielmehr ist es der so genannte Bewerbungs-Generator. Meine erste Reaktion: WTF?? Meine zweite im Übrigen auch. Aber schauen wir uns den Bewerbungs-Generator mal genauer an. Übrigens, wer jetzt denkt, dass es sich bei einem Bewerbungs-Generator eben um einen solchen handelt, liegt genau richtig.

Toll, oder? Da hat das Handwerk nicht nur mit Nachwuchssorgen zu kämpfen, sondern auch mit – drücken wir es mal vorsichtig aus – faulen und aufgrund von Social Media in Bezug auf die Rechtschreibfähigkeiten arg verkümmerten Jugendlichen. Was liegt da näher, diese Problematik proaktiv anzugehen und Bewerbungen à la Schema F zu ermöglichen – Bewerbungs-Generator sei Dank :-)

Da heißt es dann sehr schön: “Unser Bewerbungs-Generator führt dich in vier Schritten zu deinem persönlichen Bewerbungsschreiben”. Stellt sich mir die Frage: Wie persönlich kann ein standardisiertes Anschreiben eigentlich sein. Bzw. ist das Ganze nicht ein Widerspruch an sich? Persönlich und standardisiert?

Wie auch immer, in Schritt 1 wähle ich den jeweiligen Ausbildungsberuf, in Schritt 2 gebe ich meine Kontaktdaten ein (auch das Alter ist ein Pflichtfeld, Stichwort AGG), in Schritt 3 gebe ich die Schule, den (eventuellen) Abschluss sowie ggf. absolvierte Praktika ein, in Schritt 4 gebe ich Hobby und Lieblingsschulfächer ein und zum Abschluss erhalte ich dann… Ja, was eigentlich?

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Klempner

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz zum Klempner. Ihr Ausbildungsprogramm sowie Ihr Ruf als erfolgreiches Unternehmen haben mein Interesse geweckt.

Ich bin 18 Jahre alt. und besuche zur Zeit [bitte Eingabe prüfen]. Die Fächer [bitte Eingabe prüfen] begeistern mich sehr. Zu meinen Hobbys zählen [bitte Eingabe prüfen].

Das weite und interessante Betätigungsfeld des Klempners reizt mich sehr. Die Verarbeitung unterschiedlicher Bleche und Metalle finde ich ebenso spannend wie den Umgang mit modernen Maschinen. Umweltschutz und Kundenorientierung sind mir dabei sehr wichtig. Die Kombination aus Werkstatt und Montage am Bau verspricht einen abwechslungsreichen Berufsalltag.

Ich bringe große Motivation sowie die notwendige Sorgfalt für den Beruf des Klempners mit. Zudem bin ich eine offene und kontaktfreudige Person, die sich gerne neuen Herausforderungen stellt.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
(Quelle: Bewerbungs-Generator von Volles-Rohr-Zukunft)

Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was mit meinen Daten passiert (ein Hinweis dazu fehlt vollständig), ist es schon irgendwie lustig. Ich beschäftige mich schon seit 2003 mit dem Thema Online-Recruiting. Und während in der Anfangsphase des E-Recruitings kritische Bewerber bemäkelten, dass bei den Online-Bewerbungsformularen die Kreativität beim Anschreiben auf der Strecke bleibe, sorgt man heute fast 10 Jahre später mit Bewerbungs-Generator für absolute Gleichförmigkeit. Wird also die Bewerbung bei Gas-Wasser-Scheiße-Unternehmen (tschuldigung, das kommt nicht von mir, das kommt von Werner) demnächst überall gleich ausfallen?

Ist es wirklich Sinn und Zweck, Bewerber zu “entmündigen” und sie von jeglicher Selbstständigkeit zu entbinden? Ist es das, was die Generation Z wirklich will? Nun ja, die suchenden Unternehmen atmen wahrscheinlich auf und freuen sich, dass sie überhaupt Bewerbungen bekommen. Voraussetzung wäre allerdings, dass die Seite entsprechend kommuniziert wird. Und wer soll das tun? Der Berufsberater beim Arbeitsamt? Wohl kaum. Der Berufsorientierungsunterricht in der Schule? Glücklich der, dessen Schule so etwas überhaupt anbietet. Das nächstliegende wäre ja auch ein prominent platzierter Hinweis auf der Seite des Zentralverbandes. Könnte ja durchaus sein, dass der eine oder andere Interessent (z. B. ein Elternteil) darüber stolpert. Aber wahrscheinlich ist einem der Auftritt dort selbst schon peinlich und man möchte am liebsten nicht damit in Verbindung gebracht werden ;-).

Soll das wirklich so sein, liebes Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk? Wollt ihr das wirklich? Oder wurde hier mal wieder nicht zu Ende gedacht? Den Anschein hat es ja, betrachtet man alleine die Website, die nicht nur von der Navigation ein absolutes No go ist, sondern darüber hinaus viel zu langsam und auch nicht alle Inhalte ständig lädt.

Es heißt ja “Volles Rohr Zukunft! Dreh auf und geh ab in einem von vier Ausbildungsberufen”. Ich würde eher sagen: “Geh’ drauf und dreh’ ab”, oder kurz: Ein voller Rohrkrepierer.

Übrigens, bei aller Kritik, einen positiven Aspekt will ich doch mal nennen: Es gibt von der Seite allen Ernstes eine mobile Variante! Immerhin verzichtet man also auf eine dieser unsäglichen mobilen Job Apps, die ohnehin so überflüssig sind wie ein Kropf oder ein Krebsgeschwür – oder um bei oben benannten Konzernen zu bleiben: Wie genmanipuliertes Getreide.

  1. […] eine war EnBW, der andere Heraeus. Schon damals war das Ganze mehr als fragwürdig und ein echter Rohrkrepierer und wie es damals so schön hieß “Die (R)Evolution findet nicht […]

  2. […] Unternehmen doch mal punkten: Wie wäre es mit einem Bestatter-Rap? Einen Rap hat das für seine peinlichen Azubimarketing-Bemühungen bekannte Handwerk nicht vorzuweisen, aber man versucht auf zielgruppengerechte Weise den Job des […]

  3. […] tut es mir echt Leid, dass ich hier in aller Öffentlichkeit anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeige(n muss), was in der schönen weiten Online-Personalmarketing-Welt alles so schief läuft. […]

  4. […] damit auch Nutzungs-)muster der User zu setzen und nicht auf die Art des horizontalen Scrollens, wie sie sich schon bei Volles Rohr Zukunft als Rohrkrepierer entpuppt. Warum genau? Auf großen Bildschirmen funktioniert so eine Navigation eigentlich ganz gut, aber je […]

  5. […] damit auch Nutzungs-)muster der User zu setzen und nicht auf die Art des horizontalen Scrollens, wie sie sich schon bei Volles Rohr Zukunft als Rohrkrepierer entpuppt. Warum genau? Auf großen Bildschirmen funktioniert so eine Navigation eigentlich ganz gut, aber je […]

  6. […] damit auch Nutzungs-)muster der User zu setzen und nicht auf die Art des horizontalen Scrollens, wie sie sich schon bei Volles Rohr Zukunft als Rohrkrepierer entpuppt. Warum genau? Auf großen Bildschirmen funktioniert so eine Navigation eigentlich ganz gut, aber je […]

  7. Hallo Henner,

    freut mich, wenn mein letzter Kommentar auch dazu beigetragen hat Dich zu neuen (und richtigerweise) kritischen Artikeln wie diesem hier zu inspirieren ;-)

    Insofern danke für Deine persönliche Ansprache am Anfang.
    Ich kann übrigens erst jetzt darauf reagieren, da ich just am Tag der Veröffentlichung Deines Artikels in den Urlaub fuhr, welchen ich zu einem 3 Wochen langen “Medienfasten” genutzt hatte, d.h. kein www und kein Smartphone etc. Ok, jetzt bin ich ich online wieder “da” und freue mich umso mehr über all die digitalen Blüten…

    Viele Grüße, Christoph

  8. Hallo Henner,

    freut mich, wenn mein letzter Kommentar auch dazu beigetragen hat Dich zu neuen (und richtigerweise) kritischen Artikeln wie diesem hier zu inspirieren ;-)

    Insofern danke für Deine persönliche Ansprache am Anfang.
    Ich kann übrigens erst jetzt darauf reagieren, da ich just am Tag der Veröffentlichung Deines Artikels in den Urlaub fuhr, welchen ich zu einem 3 Wochen langen “Medienfasten” genutzt hatte, d.h. kein www und kein Smartphone etc. Ok, jetzt bin ich ich online wieder “da” und freue mich umso mehr über all die digitalen Blüten…

    Viele Grüße, Christoph

  9. […] immer in der ausführenden Agentur zu finden ist, letztendlich ist der Auftraggeber, der solchen Rohrkrepierern sein OK gibt, verantwortlich für solche Kampagnen. Und da dieses Unternehmen ja demnächst 2.000 […]

  10. […] immer in der ausführenden Agentur zu finden ist, letztendlich ist der Auftraggeber, der solchen Rohrkrepierern sein OK gibt, verantwortlich für solche Kampagnen. Und da dieses Unternehmen ja demnächst 2.000 […]

  11. Hallo Henner,

    dieses Mal sehe ich das ein klein wenig anders. Mal unabhängig davon, wer die Seite gestaltet hat, finde ich die Art und Weise der Navigation zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, aber auch mal anders. Und in dem Fall auch mal erfrischend anders im Vergleich zum oft vorhandenen Karriereseiten-Einerlei. Ist sicher nicht jedermanns Geschmack, ich mag es :)

    Zum Bewerbungsgenerator:
    Ich finde den im Grunde genommen nicht schlecht, weil es bei den 4 Berufen nun wirklich nicht auf Kreativität, Syntax und Rechtschreibung im Anschreiben ankommt, sondern nur um Fakten, Interesse und Begabung am Handwerk. Warum also den Bewerber nicht ein Tool an die Hand geben, was die Anzahl der Bewerbungen steigert, indem es dem Bewerber den oft schwierigen Teil der Erstellung eines Anschreibens abnimmt? Ich glaube schon, dass dieses Anschreiben oft auch ein Grund dafür ist, sich nicht zu bewerben, weil man nicht weiß, was und wie man schreiben soll.

    Allerdings, und da bin ich dann wieder bei Dir, hat man hier offenbar eindeutig zu kurz gedacht. Die Generierung des Anschreibens ist ja nun wirklich nur ein kleiner Schritt zur Bewerbung. Hier könnte ich mir den kompletten Bewerbungsprozess vorstellen, inkl. Upload der Zeugnisse und Qualifikationen.

    VG Jan

    • Hallo Jan,
      das ist ja das Schöne: Dass man eben nicht immer einer Meinung sein muss. Gott, wäre das Leben dann laaaaangweilig! :-)
      Gewöhnungsbedürftiges Design halte ich für sehr kritisch. Entscheidend ist Nutzerorientierung und die wesentlichen Informationen auf einen Blick aufzubereiten. Auf einen Blick, mit einem Klick das sollte die Devise sein. Durch solche Experimente wie bei dieser Seite werden Nutzer schnell überfordert.
      Abgesehen davon ist die Seite ja auch nicht technisch ausgereift, was ebenfalls einer meiner Kritikpunkte ist.
      Und was den Bewerbungs-Generator angeht: Ja, du hast natürlich recht: Natürlich kommt es bei den 4 Berufen nicht auf die genannten Punkte an. Aber ich sollte in meinem Bewerbungsanschreiben schon meine Motivation darlegen können, warum ich mich gerade bei dem Arbeitgeber und für die Stelle beworben habe. Und wie sieht es denn aus, wenn jedes Bewerbungsschreiben gleich ausfällt? Wo bleibt da die Individualität, das einzelne Unterscheidungsmerkmal?
      Aber wie schon oben gesagt, wir vertreten halt unterschiedliche Meinungen. Und das ist auch gut so. Vor allem schätze ich sehr, dass du sie auch artikulierst und dazu stehst. Gleichmacher und Mit-dem-Strom-Schwimmer haben wir schon genug da draußen :-)

      VG
      Henner

  12. Hallo Henner,

    dieses Mal sehe ich das ein klein wenig anders. Mal unabhängig davon, wer die Seite gestaltet hat, finde ich die Art und Weise der Navigation zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, aber auch mal anders. Und in dem Fall auch mal erfrischend anders im Vergleich zum oft vorhandenen Karriereseiten-Einerlei. Ist sicher nicht jedermanns Geschmack, ich mag es :)

    Zum Bewerbungsgenerator:
    Ich finde den im Grunde genommen nicht schlecht, weil es bei den 4 Berufen nun wirklich nicht auf Kreativität, Syntax und Rechtschreibung im Anschreiben ankommt, sondern nur um Fakten, Interesse und Begabung am Handwerk. Warum also den Bewerber nicht ein Tool an die Hand geben, was die Anzahl der Bewerbungen steigert, indem es dem Bewerber den oft schwierigen Teil der Erstellung eines Anschreibens abnimmt? Ich glaube schon, dass dieses Anschreiben oft auch ein Grund dafür ist, sich nicht zu bewerben, weil man nicht weiß, was und wie man schreiben soll.

    Allerdings, und da bin ich dann wieder bei Dir, hat man hier offenbar eindeutig zu kurz gedacht. Die Generierung des Anschreibens ist ja nun wirklich nur ein kleiner Schritt zur Bewerbung. Hier könnte ich mir den kompletten Bewerbungsprozess vorstellen, inkl. Upload der Zeugnisse und Qualifikationen.

    VG Jan

    • Hallo Jan,
      das ist ja das Schöne: Dass man eben nicht immer einer Meinung sein muss. Gott, wäre das Leben dann laaaaangweilig! :-)
      Gewöhnungsbedürftiges Design halte ich für sehr kritisch. Entscheidend ist Nutzerorientierung und die wesentlichen Informationen auf einen Blick aufzubereiten. Auf einen Blick, mit einem Klick das sollte die Devise sein. Durch solche Experimente wie bei dieser Seite werden Nutzer schnell überfordert.
      Abgesehen davon ist die Seite ja auch nicht technisch ausgereift, was ebenfalls einer meiner Kritikpunkte ist.
      Und was den Bewerbungs-Generator angeht: Ja, du hast natürlich recht: Natürlich kommt es bei den 4 Berufen nicht auf die genannten Punkte an. Aber ich sollte in meinem Bewerbungsanschreiben schon meine Motivation darlegen können, warum ich mich gerade bei dem Arbeitgeber und für die Stelle beworben habe. Und wie sieht es denn aus, wenn jedes Bewerbungsschreiben gleich ausfällt? Wo bleibt da die Individualität, das einzelne Unterscheidungsmerkmal?
      Aber wie schon oben gesagt, wir vertreten halt unterschiedliche Meinungen. Und das ist auch gut so. Vor allem schätze ich sehr, dass du sie auch artikulierst und dazu stehst. Gleichmacher und Mit-dem-Strom-Schwimmer haben wir schon genug da draußen :-)

      VG
      Henner

  13. Hallo Henner,

    da wird sich der ZVSHK in St. Augustin aber freuen. Das war jetzt “volles Rohr” die Dröhnung. Aber „WTF“, wie Du so schön sagtest, dazu sind Blogger ja da. Deine Kritik an der Site hattest Du weitgehend an den Punkten „horizontales Scrollen“ (hört sich schon richtig unanständig an) und „Bewerbungs-Generator“ festgemacht. Nun wurde die Site von einer der renommiertesten deutschen Werbeagenturen geschaffen. Und in diesem Kontext sehe ich das Design der Site, die gesamte Anmutung – und den Bewerbungs-Generator. NachwuchsWERBUNG eben. Kein Dialog mit den Bezugsgruppen, keine Social Media, dafür aber Werbegimmicks, die meiner Ansicht nach keiner braucht. Aber wahrscheinlich haben die sich dabei einiges gedacht. Und nicht jeder mag das so sehen. Was meinst Du zur Gestaltung der Site – und zu den Texten?

    Beste Grüße, Helge

    • Servus Helge,
      danke für dein Feedback. Was das Thema Werbe- oder Marketingagenturen im Kontext Personalmarketing angeht, so dürfte meine Meinung wohl hinlänglich bekannt sein. Die verstehen etwas von Marketing. Personalmarketing läuft aber gänzlich anders ab. Was dabei herauskommt, wenn eine klassische Agentur ein (gut durchdachtes) Personalmarketingkonzept umsetzt, sieht man ganz gut (bzw. eben gar nicht gut) am Beispiel der Bosch Karriere-Website.
      Wie du dir denken kannst, halte ich von der ganzen Seite recht wenig. Und das betrifft nicht nur die Punkte, die ich im Blogartikel deutlich gemacht habe, das betrifft ebenso den Punkt der Gestaltung sowie die Aufbereitung der Texte. Ein voller Rohrkrepierer eben :-)
      Schöne Grüße,
      Henner

  14. Hallo Henner,

    da wird sich der ZVSHK in St. Augustin aber freuen. Das war jetzt “volles Rohr” die Dröhnung. Aber „WTF“, wie Du so schön sagtest, dazu sind Blogger ja da. Deine Kritik an der Site hattest Du weitgehend an den Punkten „horizontales Scrollen“ (hört sich schon richtig unanständig an) und „Bewerbungs-Generator“ festgemacht. Nun wurde die Site von einer der renommiertesten deutschen Werbeagenturen geschaffen. Und in diesem Kontext sehe ich das Design der Site, die gesamte Anmutung – und den Bewerbungs-Generator. NachwuchsWERBUNG eben. Kein Dialog mit den Bezugsgruppen, keine Social Media, dafür aber Werbegimmicks, die meiner Ansicht nach keiner braucht. Aber wahrscheinlich haben die sich dabei einiges gedacht. Und nicht jeder mag das so sehen. Was meinst Du zur Gestaltung der Site – und zu den Texten?

    Beste Grüße, Helge

    • Servus Helge,
      danke für dein Feedback. Was das Thema Werbe- oder Marketingagenturen im Kontext Personalmarketing angeht, so dürfte meine Meinung wohl hinlänglich bekannt sein. Die verstehen etwas von Marketing. Personalmarketing läuft aber gänzlich anders ab. Was dabei herauskommt, wenn eine klassische Agentur ein (gut durchdachtes) Personalmarketingkonzept umsetzt, sieht man ganz gut (bzw. eben gar nicht gut) am Beispiel der Bosch Karriere-Website.
      Wie du dir denken kannst, halte ich von der ganzen Seite recht wenig. Und das betrifft nicht nur die Punkte, die ich im Blogartikel deutlich gemacht habe, das betrifft ebenso den Punkt der Gestaltung sowie die Aufbereitung der Texte. Ein voller Rohrkrepierer eben :-)
      Schöne Grüße,
      Henner

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