Mehr Inhalt, mehr Employer Branding, kein Social Media, mehr passende Kandidaten. So einfach ist das!

von personalmarketing2null. Lesezeit: fast 8 Minuten.

Uuuuuhhhhhhhhhhh! Jetzt mal ganz ehrlich, geht es Ihnen auch so wie mir? Ist das nicht sen-sa-tio-nell? Un-glaub-lich? Oder, um es mit den Worten Deichkinds auszudrücken: Leider geil? Wenn Sie hier und jetzt und heute erfahren, wie Sie mehr passende Kandidaten für Ihr Unternehmen finden? Dann können Sie ganz nach dem Motto “Fuck the Diet!” (entschuldigen Sie bitte diese vulgäre Ausdrucksweise, aber das ist nicht von mir, jetzt durchaus erlaubt und kommt aus dem Hause Unilever, respektive Du darfst (das sind die mit der vermeintlich gesunden, kalorienreduzierten Fertigkost), respektive aus einem vermutlich zugekoksten Hirn eines Ogilvy-Kreativen (wobei, und ich glaube, da sind wir uns alle einig: Kreativ ist dieser Werbespot nicht (und er schlägt auch in Amerika Wellen der Empörung – denn während “Fuck” bei uns bereits im Kindergarten Gang und Gäbe ist (interessant, während ich gerade Artikel dazu google, wird der Suchterm “Fuck” einfach ignoriert, na sowas), sieht man das im Mutterland der Prüderie sehr skeptisch, wie einige Einträge auf Youtube zeigen oder dieser Blogpost) und es gehören ja immer zwei dazu, nämlich Agentur UND in Auftrag gebender Kunde)))), aber ich schweife schon wieder ab, bevor Sie eigentlich überhaupt wissen, worum es geht :-)) also auch (Achtung, extremely explicit lyrics!): “Fuck Social Media!” verkünden. Schon vor Kurzem schrieb ich ja, dass Social Media tot ist und die Zukunft der Stellenanzeige gehört und ein neues Anzeigenkonzept unterstreicht das nun auch eindrucksvoll.

Die Zukunft der Stellenanzeige?

Denn nun ist Sie endlich!!! da, die lange und heiß ersehnte Online-Stellenanzeige, die anders ist, als alle anderen: Die Stellenanzeige Plus! Jawoll! Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. Wurde doch schon vor einiger Zeit “die (R)Evolution der Online-Stellenanzeige” von Kienbaum verkündet. Die hatten in Zusammenarbeit mit Jobware ein (vermeintlich) revolutionäres Konzept der Online-Stellenanzeige verkündet. Ziel dieses neuen Typs der Online-Stellenanzeige war es laut Kienbaum “ein neues Anzeigenformat zu kreieren, das den Unternehmen mehr und bessere Bewerber beschert” (und uns die Taschen voll macht :-); 8.000 Euro betragen alleine die Entwicklungskosten für die JobAd 2.0. Und das Geld kann man wahrlich besser anlegen, so gibt’s da bspw. schon eine schöne Microsite für den Betrag). Das gab’s in verschiedenen Varianten, davon wurden dann auch zwei wirklich umgesetzt, nämlich einmal diese

So sah sie damals aus, die (R)Evolution der Online-Stellenanzeige

So sah sie damals aus, die (R)Evolution der Online-Stellenanzeige

und diese:

Die Stellenanzeige 2.0 in der Variante 2. EnBW sucht hier einen Projektingenieur

Die Stellenanzeige 2.0 in der Variante 2. EnBW sucht hier einen Projektingenieur. Mit Klick auf einen der Tags öffnet sich z. B. ein Video oder ein Layer mit weiterführenden Informationen

Auch wenn die beiden Konzepte optisch total unterschiedlich daher kommen: Wirklich ausgereift und vor allem nutzerfreundlich waren sie nicht. Und wenn wir ehrlich sind, kommt Employer Branding auch irgendwie auch zu kurz, oder? Immerhin war das Konzept aber so erfolgreich, dass die Anzeige bspw. 17 % bis 46 % öfter ausgedruckt (!) und 5 bis 7 mal öfter “Online bewerben” geklickt wurde (man beachte: es wurde öfter geklickt, aber ob sich wirklich öfter beworben wurde?). Eine Integration von Social Media gab’s dort nicht. Warum auch? Man könnte so eine Anzeige ja bspw. im Freundeskreis weiterempfehlen und damit die Reichweite drastisch erhöhen. Muss man aber nicht. Und so fand dann die (R)Evolution der Online-Stellenanzeige auch (noch) nicht statt, wie Helge Weinberg unlängst in seinem Blog treffend feststellte.

Gut abgekupfert, aber revolutionär?

Aber es geht weiter im Text. Und so dürfen wir ein sehr ähnliches Konzept auf der Website der Verkehrsbetriebe Zürich bewundern. Frei nach dem Motto: “Besser gut geklaut, als selbst schlecht gemacht” gibt es hier die so genannte Job Ad+ zu bewundern.

Job Ad+ - die Revolution geht weiter?

Job Ad+ – die Revolution geht weiter?

Hier wird die Stellenanzeige direkt in den Jobmarkt der VBZ integriert. Außerdem dominiert hier das Video à la “hier bewirbt sich der Chef“, so dass der Rezipient zunächst einmal von den visuellen Reizen angesprochen wird. Ansonsten ähnelt das Ganze fatal der Kienbaum/Jobware-Koproduktion à la ENBW-Tag Cloud. Trotzdem in meinen Augen besser und ansprechender gestaltet. Auch die Share-Buttons hat man diesmal nicht vergessen. Kosten liegen hier allerdings auch bei ab 4.500 Euro aufwärts. Mehr zu dem Konzept aus der Schweiz und den Hintergründen lesen Sie bspw. auf dem Blog von Prospective oder bei meinem geschätzten Bloggerkollegen Silberschweif :-).

So. Und während Stellenanzeigen in seiner Umfrage zu Online-Stellenanzeigen zwar ermittelt hat, dass User die Interaktivität solcher Stellenanzeigen eigentlich am A … vorbei geht und es Bewerbern vor allem auf die Auffindbarkeit, die Authentizität und die textliche Umsetzung ankommt, musste Stepstone nun gestern vollmundig was verkünden? Na, raten Sie mal :-)

Was sind die wichtigsten Aspekte von Online-Stellenanzeigen? - Quelle: stellenanzeigen.de

Was sind die wichtigsten Aspekte von Online-Stellenanzeigen? – Quelle: stellenanzeigen.de

Die Stellenanzeige der Zukunft

Röchtöch! Die Stellenanzeige der Zukunft! Endlich!!! Nu isse da, lang, lang erwartet. Und bietet nun welches zukunftsweisende Konzept? “Mehr Employer Branding und daher mehr passenden Kandidaten“. Tja. so einfach kann das Leben sein, liebe Leser. Einfach die Stellenanzeige Plus (so heißt die jetzt – Stellenanzeige 2.0, Job Ad2.0 (ist genau das Gleiche, nur dachte man sich in Gummersbach Englisch verkauft sich besser) und JobAd+ sind ja schon vergeben) schalten und rubbeldikatz rennen Ihnen die Top-Kandidaten die Bude ein.

Und was bietet diese Stellenanzeige Plus jetzt so weltbewegend Neues?

Ganz einfach:

  • Mehr Inhalt
    Heißt, dass Sie jetzt die Möglichkeit haben, in fünf Navigations-Tabs wichtige Informationen zu Ihrem Unter­nehmen ausführlich darzustellen. Auf diese Weise sollen interessierte Kandidaten dann einen umfassenden Eindruck von Ihrem Unternehmen erhalten, ohne die Anzeige verlassen zu müssen. Klasse. Stepstone möchte natürlich am Liebsten, dass Sie fortan nur noch dort schalten und nicht mehr auf Ihrer Website. Klar, geht ja auch Business flöten. Und man hat eben nicht nur Angst vor Social Media (siehe weiter unten), sondern auch vor der Zukunft intelligenter Jobcrawler. Doch dazu in Kürze mehr.
  • Mehr Employer Branding (!)
    Hier führt StepStone an, dass Fach- und Führungskräfte Wert auf eine optisch ansprechende und übersichtlich gegliederte Stellenanzeige legen. Und liefert gleich die Begründung mit: Die professionelle Gestaltung einer Anzeige sagt demnach viel über das suchende Unterneh­men und über die Arbeitgebermarke aus. Aha.
  • Mehr passende Kandidaten
    Durch eben genau dieses “Plus” an Information und Employer Branding erhöhen Sie laut Stepstone die Verweildauer von Kandidaten auf Ihrer Anzeige. Weiter heißt es: “je intensiver sich diese mit Ihrem Unternehmen beschäftigen, desto höher ist die Motivation zur direkten Bewerbung”. Ergo sei “die Stellenanzeige Plus die optimale Lösung, um die Bewerber­resonanz aus Ihrer Zielgruppe zu verbessern”.

Toll, oder? Sie wollen sehen, wie das Ganze live und in Farbe aussieht (live klicken Sie einen der Links (aber nicht für Studentenjobs/Praktikanten, für die gilt das nämlich scheinbar nicht), in Farbe kann ich Ihnen auch hier demonstrieren). Bisher gibt’s leider nur eine Stepstone-Anzeige selbst. Wenn so mehr Employer Branding aussieht …

Die Stellenanzeige der Zukunft. Mehr Inhalt. Mehr Employer Branding. Mehr Bewerber. Ach - das Leben kann so einfach sein

Die Stellenanzeige der Zukunft. Mehr Inhalt. Mehr Employer Branding. Mehr Bewerber. Ach, das Leben kann so einfach sein

Übrigens: Social Sharing finden Sie bei Stepstone natürlich auch nicht. Schließlich wurden gerade vor Kurzem die AGB dahin gehend geändert, dass neben den allgemeinen Links zu der Unternehmens-Homepage keine weiteren Links in der Anzeige platziert werden dürfen. Heißt also auch, dass keine eventuellen Social Media Auftritte wie z.B. Facebook Karriereseiten, Twitter HR-Accounts, Youtube-Kanäle oder gar der unternehmenseigene Karriereblog in der online Stellenanzeige verlinkt werden dürfen. No Joke. Geschweige denn der Link zum kununu-Profil, wenn denn vorhanden. Zurück ins Mittelalter, also :-)

Aber kommt Ihnen das nicht gelegen? ;-) Kein Stress mehr mit der Pflege Ihre Social Media Präsenzen, endlich wieder Zeit fürs Tagesgeschäft und um fünf Feierabend. Also, auf, buchen Sie rasch Ihre Stellenanzeige Plus. Nein? Dann informieren Sie sich hier und buchen dann.

Aber mal ganz ehrlich, die Geschichte hat ja durchaus Vorzüge. Z. B. der Preis. Mit 1.395 Euro ist das Ganze wirklich ein Schnapp – vor allem im Verhältnis zur JobAd 2.0 und JobAd+. Und gerade für Kleinunternehmen, die nicht über ein großes Budget verfügen, um sich eine Karriere-Website einrichten zu lassen, könnte das Ganze durchaus mal eine Überlegung wert sein.

Eins ist sicher: Die Stellenanzeige Plus wird Ihnen genauso wenig die Bewerber bringen, wie jede andere Maßnahme auch, wenn Sie das Ganze nicht mit Köpfchen angehen. Will sagen, es kommt auf den Inhalt, nicht auf die Verpackung an. Und auf die richtigen Kanäle. Stepstone kann einer davon sein. Muss aber nicht.

Update: Aufgrund der doch heftigen Diskussionen rund um die Stepstone AGB (hier dokumentiert und nachzulesen) hat man dort zurück gerudert (das war mir doch tatsächlich entgangen, freundlicherweise wurde ich darauf aufmerksam gemacht), die AGB angepasst und dazu schon einige Tage später eine Stellungnahme auf verschiedenen Plattformen, bspw. hier, veröffentlicht. Natürlich darf man auf unternehmenseigene Social Media Präsenzen verweisen, wie es hier heißt:

Clients of Stepstone may link from their ads to their company websites, the start pages of the jobs sections on company websites and/or to their corporate pages on social media (eg. Facebook). Our GCB allows all these links, because it interprets the word “Unternehmenspräsenzen” in the widest sense of the word. In short: Stepstone has not banned its clients from linking to Facebook.

Na, dann ist ja jetzt alles gut …

  1. […] und den nervtötenden Laubbläsern) mit einem (fast überzeugendem) Konzept von Superbold Design, Stepstone mit seiner Employer-Branding-StellenanzeigePlus und die VBZ mit einem Konzept von Prospective. Auch wenn Prospective mehr als frech beim Original […]

  2. […] mal wieder ein Versuch einer interaktiven Stellenanzeige. Meine Meinung dazu hatte ich ja schon verschiedentlich kommuniziert. Die Deutsche Bank geht allerdings einen etwas anderen Weg, als Jobware oder Stepstone. Bevor ich […]

  3. Moooooooment. Einsprache! So kann ich das natürlich nicht stehen lassen. Auch wenn der mit gewohnt spitzer Feder eingravierte hennersche Kelch noch glimpflich an Zürich vorbeiging…Einverstanden, mag ja sein, dass die etwas anderen Stelleinserate von den jeweiligen PR-Muezzine (cooler Begriff, ja?) möglicherweise etwas gar vollmundig um nicht zu sagen marktschreierisch angepriesen wurden. Ja, mag sein. Nachdem ich mir nun eben gerade so ein Stepstone-Inserat angeschaut habe, frage ich mich doch: Wirklich so schlecht? Wirklich so daneben? Wenn ich mir die anderen Inserate auf der selben Plattform anschaue staune ich doch schon, wie man zur Erkenntnis kommen kann, dass solche Inserate “no way” sein sollen. Ja was ums Himmels willen sind denn die anderen 98 % der so genannten online-Inserate? Ok, vielleicht gibt’s im Moment ein Revival der 50-er, sorry, dann ist dieses an mir vorbeigezogen. Aber für alle Anderen, die im Hier und Jetzt leben, müssten doch die traurigen Printklone, die pdf-Sammlungen im Web 2.0 (!) entsprechende Kommentare wert sein, oder? Ich bin auf jeden Fall äusserst zufrieden mit unseren Inseraten (Helge, Eva, Jan, zeigt her Eure Vorschläge…) Aufgrund der Feedbacks vieler (man kann es mir glauben oder nicht) Bewerber und Interessierter kann ich sehr wohl sagen: Doch doch, es funktioniert. Und ja, doch, man hebt sich sehr wohl damit ab. Trotzdem kann ich allen anderen nur dringend davon abraten, etwas Neues auszuprobieren -sonst müssten wir uns ja selber auch schon wieder etwas Neues einfallen lassen :-) Ich hoffe, mein Augenzwinkern beim Texten kommt ähnlich rüber wie bei Dir, Henner, auch wenn ich natürlich nicht annähernd an Deinen frischen Schreibstil herankomme. Falls nicht, hier noch die Klarstellung: Ich meine es zwar so, wie es steht, aber auch mit einem Schmunzeln – denn zum Glück gibt es noch ein paar (zwar wenige) noch wichtigere Themen auf dieser Welt… Entspannte Grüsse aus Zürich von Jörg

    • :-)

      Übrigens interessant:

      Obwohl Stepstone ja aufs Heftigste interveniert und sagt (und es auch in den AGB nach heftigen Protesten angepasst hat), dass man natürlich SELBSTVERSTÄNDLICH auf seine Social Media Präsenzen verlinken darf, sieht es in der Praxis leider anders aus. Ich habe nun sowohl von Kunden als auch aus anderen Quellen erfahren, dass diesen gesagt wurden, dass sie laut AGB leider nicht auf Xing, Linkedin, Facebook & Co. verlinken dürfen. Aber man dürfe natürlich gerne die StellenanzeigeSuperPlus buchen. Traurig, aber wahr: Stepstone nutzt das Ganze als fragwürdigen Akquiseaufhänger.

      Und, wie gesagt: solch eine Anzeige bringt gar nix, wenn die Inhalte nicht stimmen. Also setze ich hier an, in dem ich mich auf das Wesentliche konzentriere und dem Bewerber rüberbringe, wer ich bin und was ich zu bieten habe. Und dann für weitergehende Infos auf meine Website verweise (die ich hoffentlich in einem repräsentativen Zustand habe :-)) und zwar nicht auf die Unternehmensstartseite, wie es so gerne gemacht wird, sondern dahin, wo der Bewerber weitere relevante Infos bekommt.

  4. Moooooooment. Einsprache! So kann ich das natürlich nicht stehen lassen. Auch wenn der mit gewohnt spitzer Feder eingravierte hennersche Kelch noch glimpflich an Zürich vorbeiging…Einverstanden, mag ja sein, dass die etwas anderen Stelleinserate von den jeweiligen PR-Muezzine (cooler Begriff, ja?) möglicherweise etwas gar vollmundig um nicht zu sagen marktschreierisch angepriesen wurden. Ja, mag sein. Nachdem ich mir nun eben gerade so ein Stepstone-Inserat angeschaut habe, frage ich mich doch: Wirklich so schlecht? Wirklich so daneben? Wenn ich mir die anderen Inserate auf der selben Plattform anschaue staune ich doch schon, wie man zur Erkenntnis kommen kann, dass solche Inserate “no way” sein sollen. Ja was ums Himmels willen sind denn die anderen 98 % der so genannten online-Inserate? Ok, vielleicht gibt’s im Moment ein Revival der 50-er, sorry, dann ist dieses an mir vorbeigezogen. Aber für alle Anderen, die im Hier und Jetzt leben, müssten doch die traurigen Printklone, die pdf-Sammlungen im Web 2.0 (!) entsprechende Kommentare wert sein, oder? Ich bin auf jeden Fall äusserst zufrieden mit unseren Inseraten (Helge, Eva, Jan, zeigt her Eure Vorschläge…) Aufgrund der Feedbacks vieler (man kann es mir glauben oder nicht) Bewerber und Interessierter kann ich sehr wohl sagen: Doch doch, es funktioniert. Und ja, doch, man hebt sich sehr wohl damit ab. Trotzdem kann ich allen anderen nur dringend davon abraten, etwas Neues auszuprobieren -sonst müssten wir uns ja selber auch schon wieder etwas Neues einfallen lassen :-) Ich hoffe, mein Augenzwinkern beim Texten kommt ähnlich rüber wie bei Dir, Henner, auch wenn ich natürlich nicht annähernd an Deinen frischen Schreibstil herankomme. Falls nicht, hier noch die Klarstellung: Ich meine es zwar so, wie es steht, aber auch mit einem Schmunzeln – denn zum Glück gibt es noch ein paar (zwar wenige) noch wichtigere Themen auf dieser Welt… Entspannte Grüsse aus Zürich von Jörg

    • :-)

      Übrigens interessant:

      Obwohl Stepstone ja aufs Heftigste interveniert und sagt (und es auch in den AGB nach heftigen Protesten angepasst hat), dass man natürlich SELBSTVERSTÄNDLICH auf seine Social Media Präsenzen verlinken darf, sieht es in der Praxis leider anders aus. Ich habe nun sowohl von Kunden als auch aus anderen Quellen erfahren, dass diesen gesagt wurden, dass sie laut AGB leider nicht auf Xing, Linkedin, Facebook & Co. verlinken dürfen. Aber man dürfe natürlich gerne die StellenanzeigeSuperPlus buchen. Traurig, aber wahr: Stepstone nutzt das Ganze als fragwürdigen Akquiseaufhänger.

      Und, wie gesagt: solch eine Anzeige bringt gar nix, wenn die Inhalte nicht stimmen. Also setze ich hier an, in dem ich mich auf das Wesentliche konzentriere und dem Bewerber rüberbringe, wer ich bin und was ich zu bieten habe. Und dann für weitergehende Infos auf meine Website verweise (die ich hoffentlich in einem repräsentativen Zustand habe :-)) und zwar nicht auf die Unternehmensstartseite, wie es so gerne gemacht wird, sondern dahin, wo der Bewerber weitere relevante Infos bekommt.

  5. […] also ist goodmonday nun genau? Ein weiteres Monster? Ein weiterer Anbieter einer JobAd2.0StellenanzeigeSuperPlus? Ein weiterer Talentfrosch? Mitnichten und Neffen! goodmonday läutet vielleichti eine neue Ära […]

  6. […] also ist goodmonday nun genau? Ein weiteres Monster? Ein weiterer Anbieter einer JobAd2.0StellenanzeigeSuperPlus? Ein weiterer Talentfrosch? Mitnichten und Neffen! goodmonday läutet vielleichti eine neue Ära […]

  7. Muss mich erstmal schnell wieder einkriegen ;-) nachdem ich den ersten Absatz nach dem dritten Mal lesen verzweifelt übersprungen habe, hat mich der Rest köstlich amüsiert :-)
    Jetzt kann ich wunderbarentspannt in den Mittag gehen ;-)

  8. Muss mich erstmal schnell wieder einkriegen ;-) nachdem ich den ersten Absatz nach dem dritten Mal lesen verzweifelt übersprungen habe, hat mich der Rest köstlich amüsiert :-)
    Jetzt kann ich wunderbarentspannt in den Mittag gehen ;-)

  9. Hallo Henner,

    vielen Dank für den Verweis auf meinen Blog-Artikel zur JobAd 2.0. Ich teile Deine Kritik des StepStone-Angebots. Die Erfolgsformel der StepStone Stellenanzeige Plus lautet also: Mehr Inhalt + Mehr Employer Branding = Mehr passende Kandidaten? So der Flyer zum Produkt. Natürlich ist „mehr“ immer gut, wie zum Beispiel „mehr Waschkraft“, „verbesserte Rezeptur“, „neuer Duft“. Und „mehr Inhalt“, das geht immer.

    Plus „mehr Employer Branding“. Da können wir doch nicht nein sagen? Doch, können wir. StepStone gibt an, dass Fach- und Führungskräfte Wert auf eine optisch ansprechende und übersichtlich gegliederte Stellenanzeige legen. Und: Die professionelle Gestaltung einer Anzeige sage viel über das suchende Unternehmen und über die Arbeitgebermarke aus.

    Branding: Hier geht es um Alleinstellung und Abgrenzung von der Konkurrenz. Auch im Employer Branding ist das so. Schaffe ich das mit der StepStone Stellenanzeige Plus – einer weitgehend standardisierten Anzeige? No way.

    Beste Grüße, Helge

  10. Hallo Henner,

    vielen Dank für den Verweis auf meinen Blog-Artikel zur JobAd 2.0. Ich teile Deine Kritik des StepStone-Angebots. Die Erfolgsformel der StepStone Stellenanzeige Plus lautet also: Mehr Inhalt + Mehr Employer Branding = Mehr passende Kandidaten? So der Flyer zum Produkt. Natürlich ist „mehr“ immer gut, wie zum Beispiel „mehr Waschkraft“, „verbesserte Rezeptur“, „neuer Duft“. Und „mehr Inhalt“, das geht immer.

    Plus „mehr Employer Branding“. Da können wir doch nicht nein sagen? Doch, können wir. StepStone gibt an, dass Fach- und Führungskräfte Wert auf eine optisch ansprechende und übersichtlich gegliederte Stellenanzeige legen. Und: Die professionelle Gestaltung einer Anzeige sage viel über das suchende Unternehmen und über die Arbeitgebermarke aus.

    Branding: Hier geht es um Alleinstellung und Abgrenzung von der Konkurrenz. Auch im Employer Branding ist das so. Schaffe ich das mit der StepStone Stellenanzeige Plus – einer weitgehend standardisierten Anzeige? No way.

    Beste Grüße, Helge

  11. […] Stellenanzeigen der Zukunft Laut dem folgenden Blogpost, wird sich die Stellenanzeige rehabilitieren und Social Media an Wichtigkeit wieder verlieren. Aber die Stellenanzeige wird sich in Zukunft auch einer Generalüberholung ausgesetzt sehen. Mehr dazu, wie die Stellenanzeigen der Zukunft aussehen werden, gibt es bei Personalmarketing 2 Null. […]

  12. […] Stellenanzeigen der Zukunft Laut dem folgenden Blogpost, wird sich die Stellenanzeige rehabilitieren und Social Media an Wichtigkeit wieder verlieren. Aber die Stellenanzeige wird sich in Zukunft auch einer Generalüberholung ausgesetzt sehen. Mehr dazu, wie die Stellenanzeigen der Zukunft aussehen werden, gibt es bei Personalmarketing 2 Null. […]

  13. Hallo Henner
    Danke für die neusten News rund um alle plus/minus Stellenanzeigen (habe mich beim Lesen köstlich amüsiert) – und natürlich für die Erwähnung unserer JobAd+. Darf ich trotzdem noch richtigstellen: Die erwähnten 4500.- sind für die erstmalige & einmalige Entwicklung – und im Unterschied zu anderen Versionen ist das Template für alle künftigen Anzeigen wiederverwendbar, DAS ist der Unterschied. :)
    Viele Grüsse, Bea von Prospective

    • Hallo Bea,
      wenn du dich köstlich amüsiert hast, habe ich ja mein Ziel erreicht :-). Danke für die Richtigstellung, die nehme ich natürlich gerne mit auf. Und danke für “plus/minus Stellenanzeigen”, gefällt mir :-)
      Viele Grüße zurück, Henner

  14. Hallo Henner
    Danke für die neusten News rund um alle plus/minus Stellenanzeigen (habe mich beim Lesen köstlich amüsiert) – und natürlich für die Erwähnung unserer JobAd+. Darf ich trotzdem noch richtigstellen: Die erwähnten 4500.- sind für die erstmalige & einmalige Entwicklung – und im Unterschied zu anderen Versionen ist das Template für alle künftigen Anzeigen wiederverwendbar, DAS ist der Unterschied. :)
    Viele Grüsse, Bea von Prospective

    • Hallo Bea,
      wenn du dich köstlich amüsiert hast, habe ich ja mein Ziel erreicht :-). Danke für die Richtigstellung, die nehme ich natürlich gerne mit auf. Und danke für “plus/minus Stellenanzeigen”, gefällt mir :-)
      Viele Grüße zurück, Henner

  15. Hallo Henner,

    sehr schön zusammengefasst, was die “neuen” Anzeigenformate angeht. Ich hätte es nicht besser machen können ;-)
    Bei den Kosten für die StepStonePlus Anzeige ist noch hinzuzufügen, dass eine Setup-Gebühr von einmalig 395,00 € zur Erstellung des Templates erforderlich ist (außer man bucht gleich 10 von diesen Dingern, dann ist es kostenfrei).

    Ich denke nicht, dass StepStone (und alle anderen Anbieter “neuer” Anzeigenformen) mit dieser StellenanzeigePlus für Wirbel am Markt sorgen wird, geschweige denn viel Umsatz machen wird. Aber so hat man als Stellenbörse wieder einmal ein “Goodie” mehr, wenn ein großes Unternehmen die Kontingent-Einkaufspreise verhandeln möchte.

    Innovation oder Revolution der Stellenanzeige ist das nicht, aber das verlangt ja im Prinzip auch keiner von einer Stellenbörse. Das gehört eher ins Ressort der Personalmarketingagenturen oder der Unternehmen selbst.

    Viele Grüße, Eva

    • Hallo Eva,
      danke für dein Feedback! Die Setup-Gebühr habe ich einmal großzügig unter den Tisch fallen lassen, es entstehen ja auch bei den anderen Anbietern weitere Kosten. Stepstone muss man für seine Lösung zu Gute halten, dass das Ganze für einen Mittelständler, der bspw. keine eigene Karriere-Sektion auf seiner Website hat (was natürlich ein no-go ist), eine interessante Alternative, weil sehr erschwingliche Lösung darstellt. In den anderen Fällen ist man von den Kosten und im Zweifelsfall auch von der Reichweite mit einer Microsite wesentlich besser gestellt. Auch ist man dort absolut frei in der Gestaltung. Den Online-Jobbörsen wird in Zukunft aufgrund von Social Media und stark verbesserter Jobcrawler ein harter Wind entgegen wehen, insofern müssen sie sich natürlich was einfallen lassen. Klar. Aber so richtig überzeugen diese Konzepte nicht. Vor allem bringen die Konzepte alle nichts, wenn die gleichen Fehler weiterhin, die ja wunderbar in der Studie von stellenanzeigen.de herausgestellt wurden, gemacht werden. Abgesehen davon stimme ich deinem Schlussplädoyer 100 % zu.
      Viele Grüße,
      Henner

  16. Hallo Henner,

    sehr schön zusammengefasst, was die “neuen” Anzeigenformate angeht. Ich hätte es nicht besser machen können ;-)
    Bei den Kosten für die StepStonePlus Anzeige ist noch hinzuzufügen, dass eine Setup-Gebühr von einmalig 395,00 € zur Erstellung des Templates erforderlich ist (außer man bucht gleich 10 von diesen Dingern, dann ist es kostenfrei).

    Ich denke nicht, dass StepStone (und alle anderen Anbieter “neuer” Anzeigenformen) mit dieser StellenanzeigePlus für Wirbel am Markt sorgen wird, geschweige denn viel Umsatz machen wird. Aber so hat man als Stellenbörse wieder einmal ein “Goodie” mehr, wenn ein großes Unternehmen die Kontingent-Einkaufspreise verhandeln möchte.

    Innovation oder Revolution der Stellenanzeige ist das nicht, aber das verlangt ja im Prinzip auch keiner von einer Stellenbörse. Das gehört eher ins Ressort der Personalmarketingagenturen oder der Unternehmen selbst.

    Viele Grüße, Eva

    • Hallo Eva,
      danke für dein Feedback! Die Setup-Gebühr habe ich einmal großzügig unter den Tisch fallen lassen, es entstehen ja auch bei den anderen Anbietern weitere Kosten. Stepstone muss man für seine Lösung zu Gute halten, dass das Ganze für einen Mittelständler, der bspw. keine eigene Karriere-Sektion auf seiner Website hat (was natürlich ein no-go ist), eine interessante Alternative, weil sehr erschwingliche Lösung darstellt. In den anderen Fällen ist man von den Kosten und im Zweifelsfall auch von der Reichweite mit einer Microsite wesentlich besser gestellt. Auch ist man dort absolut frei in der Gestaltung. Den Online-Jobbörsen wird in Zukunft aufgrund von Social Media und stark verbesserter Jobcrawler ein harter Wind entgegen wehen, insofern müssen sie sich natürlich was einfallen lassen. Klar. Aber so richtig überzeugen diese Konzepte nicht. Vor allem bringen die Konzepte alle nichts, wenn die gleichen Fehler weiterhin, die ja wunderbar in der Studie von stellenanzeigen.de herausgestellt wurden, gemacht werden. Abgesehen davon stimme ich deinem Schlussplädoyer 100 % zu.
      Viele Grüße,
      Henner

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