Spannende Studie und Online-Brainstorming: Chancen und Möglichkeiten von Social Media im Personalmarketing in der Schweiz

von personalmarketing2null. Lesezeit: etwa 2 Minuten.

Grüezi mitenand,

wenn man eines mit Gewissheit sagen kann, so ist es doch, dass wir hier in Deutschland in Sachen Social Media Personalmarketing wirklich tonangebend sind. Auch wenn das Thema längst noch nicht in allen deutschen Personalabteilungen angekommen ist, so sind doch Länder wie Österreich und die Schweiz nahezu Social Media Personalmarketing Entwicklungsländer. Klar, es gibt Ausnahmen, wie z. B. die Verkehrsbetriebe Zürich, die zuletzt mit ihrer JobAd+ Wirbel machten (hier hat man zwar ein bisschen bei der JobAd2.0 abgekupfert, aber das Ganze dann doch noch etwas geschickter (und vor allem kostengünstiger) umgesetzt. Oder die Baloise-Gruppe, die nun auch mit einem Blog aufwartet. Aber schaut man sich die sonstige Social Media-Landschaft bspw. der Schweizer Karriere-Pages an, so kann man diese fast an fünf Fingern einer Hand abzählen. Da wären die schon erwähnte Baloise Gruppe, Georg Fischer, KPMG, Redtoo, natürlich die Verkehrsbetriebe Zürich und noch die Azubi-Seite von Migros (habe ich jemanden vergessen? Immer her damit!).

Woran es liegt? Keine Ahnung, ich würde es mal mit der verhaltenen und übervorsichtigen Mentalität der Schweizer erklären (wobei ich die Mentalität der Schweizer nicht persönlich kenne, was sich im April hoffentlich ändern wird), aber die Schweizer, mit denen ich mich darüber unterhalten habe, haben mir weitgehend zugestimmt.

Die Bachelorarbeit

Umso erfreulicher und spannender finde ich nun das Projekt respektive die Bachelorarbeit von Salomon Riedo, seines Zeichens Student an der Berner Fachhochschule, der unter Schweizer Studenten nun einmal in Erfahrung bringen will, wie sie eigentlich ein Engagement von Unternehmen im Hochschul- respektive Personalmarketing beurteilen. Auf seine Intention hin befragt, antwortete mir Salomon:

Als Student erlebe ich selbst, dass sich potentielle Arbeitgeber gegenseitig übertrumpfen wollen und die Hochschulabsolventen diverser Studienrichtungen sehr begehrt sind.
Leider fragt sich meiner Meinung eine zu grosse Anzahl der Firmen nicht genau, was Studenten/Hochschulabsolventen wirklich wollen. Im Social Media Bereich scheint es so, dass einige wenige sich wirklich mit den Leuten befassen, andere „spammen“ die Netzwerke nur unnötig zu, was letztendlich einen Information Overflow bedeutet.

Aus diesen Gründen möchte Salomon herausfinden, was Studierende und Absolventen wirklich wollen, bzw. wie sie von potenziellen Arbeitgebern bevorzugt kontaktiert würden.

Online-Brainstorming auf der Crowdsourcing-Plattform Atizo

Online-Brainstorming auf der Crowdsourcing-Plattform Atizo

Das Besondere an seinem Vorgehen ist, dass er neben einem klassischen Online-Fragebogen sich auch noch des Crowdsourcings bemächtigt und auf der Crowdsourcing-Plattform Atizo ein Online-Brainstorming eingerichtet hat.

Auch eine Facebook-Seite hat Salomon eingerichtet, über die bin ich letztendlich erst auf die Aktion aufmerksam geworden. Hier berichtet Salomo insbesondere über den Fortschritt seines Online-Brainstormings.

Coole Idee, die ich gerne unterstütze und hier (insbesondere natürlich meine Schweizer Leser) dazu aufmuntern möchte, sich an der Umfrage bzw. am Brainstorming zu beteiligen.

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