Die Erfolgsfaktoren einer HR-Website

von Henner Knabenreich. Lesezeit: etwa 2 Minuten.

Aber was sind denn nun eigentlich die Erfolgsfaktoren einer guten Karriere-Website? Naja, eigentlich ganz einfach: im Wesentlichen genau die, die eine gute Website im Allgemeinen ausmachen. So einfach ist das. Im Einzelnen heißt das:

  • Zugang und Auffindbarkeit:
    • ist doch klar, was nützt mir die beste Website, wenn ich Sie nicht beim Suchmedium Nr. 1 (Google) unter den ersten Einträgen finde und wenn ich sie bei intuitiver Eingabe des Unternehmensnamens in die Adresszeile des Browsers nicht finden kann.
  • Benutzerfreundlichkeit und Navigation (Usability):
    • auch hier gilt: was nützen mir die besten Informationen, wenn ich Sie auf der Seite als Nutzer gar nicht finde? Wenn ich mich als Nutzer ohnehin nicht auf der Website zurecht finde, weil mir der Besuch durch eine unmögliche Navigationsstruktur vergällt wird (und aufgepasst: auch Websites, die im Potentialpark-Ranking weit vorne liegen, haben teilweise alles andere als eine intuitive und benutzerfreundliche Navigation. Aber das nur am Rande :-))
  • Information und Inhalt:
    • darunter fallen die Präsentation und das Design der Text- als auch der Bildinhalte. Diese sollten natürlich ansprechend sein – Bilder eben emotional ansprechend (und bitte KEIN Stock-Material) und Texte in der der jeweiligen Zielgruppe angemessenen Tonalität. Und bitte aktiv auf die Zielgruppe eingehend. Und keine Worthülsen. Danke!
  • Interaktion:
    • das Tolle beim Internet ist ja, dass ich unmittelbar mit dem User kommunizieren kann. In diesem Falle also möglicherweise der Mitarbeiter von morgen. Wer weiß das schon? Infolgedessen sollte einem potenziellen Bewerber die Möglichkeit gegeben werden, wenigstens per E-Mail mit dem Unternehmen kommunizieren zu können. Aber immerhin schreiben wir das Jahr 2010, da wäre mehr Interaktion schon angesagt. Z. B. via Facebook, Social Bookmarking, Blogs, personalisierte Bewerber-Accounts und mehr.
  • Technische Funktionalität und Datensicherheit:
    • schön ist es ja, wenn eine Website auch funktioniert. Das heißt also bspw. die Seite lädt (und sich nicht den Wolf durch Unmengen an Inhalten, schwer verdaulichen Flashanimationen, Videos oder schlecht programmiertem Code) und läuft stabil. Und jeder wird dankbar sein für funktionierende und nicht ins Leere laufende Links. Und es ist wohl auch kein Geheimnis wenn ich sage, dass fehlende Informationen bezüglich der Datensicherheit oder eine ungesicherte Übertragung der Bewerberdaten das Vertrauen in eine Online-Bewerbung schmälern bzw. auf „null“ reduzieren, oder?
  • Zusatzfunktionen:
    • Klasse, da haben wir also eine super Website, die sofort gefunden wird, mit vorbildlicher Navigation,  tollen Texten und ansprechenden Bildern und auch sonst wurde auf alles geachtet? Perfekt. Fehlt also zur Pflicht nur noch die Kür. Das können Features wie z. B. Routenplaner, Self-Assessments, Gewinnspiele und vieles mehr sein.

Das war jetzt alles ein bisschen zu allgemein? Gut, dann werde ich das in den nächsten Artikeln mal ein bisschen mit mehr Input und praktischen Beispielen unterfüttern. Zwischenzeitlich verweise ich auf einen Artikel von Eva Zils, die in Ihrem Blog Online-Recruiting.net das Thema Relaunch von Karriereseiten aufgegriffen hat.

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